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Stalingrad Broschiert – 8. Dezember 2010

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„Kein Schritt zurück“, lautet Stalins unmissverständlicher Befehl Nummer 227, als die deutsche Wehrmacht in Richtung Wolga vorrückt. In der Tat brachte die Verteidigung Stalingrads für die Rotarmisten die Wende. Menschenleben zählten im „Großen Vaterländischen Krieg“ wenig. So war der „totale Krieg“, wie ihn NS-Propagandaminister Goebbels 1943 ausrief, in Stalingrad bereits 1942 längst grausamer Alltag. Autor Antony Beevor rückt in seinem Rückblick das Leid von Soldaten und Zivilisten in den Vordergrund.

Heiligabend 1942. Wehmütig singt ein deutscher Soldat das Weihnachtslied „Oh du fröhliche“. Da schlägt eine Bombe ein und zerfetzt ihn. Insgesamt starben an der Wolga mindestens 700.000 Menschen. Die ungeheuere Zahl der Opfer spiegelt die Grausamkeit des Krieges wider. Von der sechsten Armee der Wehrmacht, die in einem erbarmungslosen Häuserkampf eingekesselt und im Februar 1943 vollends aufgerieben wurde, kehrten nur etwa 5.000 Soldaten aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Begonnen hatte die Schlacht um Stalingrad mit massiven Angriffen der deutschen Luftwaffe im August 1942. Die Bilder der Verwüstung erinnern an die deutschen Luftschläge auf das baskische Guernica im April 1937 oder das spätere alliierte Bombardement Dresdens im Februar 1945.

Antony Beevor bringt ans Licht, was die Knochenmühle Stalingrad für viele Menschen bedeutete. Militärische Strategien und Operationen rund um den Verlauf der Schlacht werden genauso nachgezeichnet. Am Rande räumt der Autor einmal mehr mit der Auffassung auf, die Wehrmacht habe einen sauberen Krieg geführt. Vielmehr kommt die „kollektive Verantwortung innerhalb der Wehrmachtshierarchie für Grausamkeiten gegen Juden und Zivilisten“ zur Sprache.

Selten nahm das Schicksal seinen Lauf wie beim Rotarmisten Khudobkin. Totgesagt, ließ seine Mutter für ihn eine Messe halten, doch der Soldat war nur verwundet. Ein russischer Aberglaube wiederum sagt denen ein langes Leben voraus, für die zu Lebzeiten eine Totenmesse gehalten wird. Tatsächlich überlebte Khudobkin den Kampf um Stalingrad. Bis zum endgültigen Sieg der Roten Armee gegen Hitler-Deutschland starben jedoch schätzungsweise zwischen 8,5 bis 13,5 Millionen seiner sowjetischen Kameraden und unzählige Zivilisten.
– Herwig Slezak

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Antony Beevor, Jahrgang 1946, hat sich mit mehrfach ausgezeichneten und in zahlreiche Sprachen übersetzten Büchern zur Geschichte einen Namen gemacht. Beevor ist weltweit der erfolgreichste Autor zu historischen Themen. Bei Pantheon sind zuletzt von ihm erschienen: »Stalingrad« (2010), »D-Day« (2011), »Berlin 1945 – Das Ende« (2012) und »Der spanische Bürgerkrieg« (2016).


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Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Antony Beevors Stalingrad-Buch ist ein akribisch recherchierter Bericht des Schreckens. Beevor erweitert für diesen Bericht das historiographische Instrumentarium. Denn die "Schlacht von Stalingrad wird man mittels einer Untersuchung der üblichen Art nicht angemessen nachvollziehen können" (Vorwort, S. 11). Weder ein rein militärhistorischer noch ein rein politikhistorischer Zugang wird der Sache gerecht. Beevor will im Kontext seiner historischen Erzählung der Ereignisse vor allem auch die "Erfahrungen der Soldaten beider Seiten" erschließen (ebd.), den Kriegsalltag.

Und dazu hat Beevor Quellen aufgetan, die bisher Historiker weniger interessiert hatten, wie Kriegstagebücher und persönliche Tagebücher, Berichte von Kriegspfarrern, persönliche Schilderungen, Verhörprotokolle der Sowjets (nach der Perestrojka ganz neu zugänglich!) usw. Auch persönliche Gespräche des Autors mit Beteiligten gehören dazu, oral history, Geschichte von unten. Unvorstellbar, was die Menschen damals erleiden mussten. Unvorstellbar, was jeder Tag der Kriegswirklichkeit den Menschen abverlangt hat.

Aber Beevor konnte auch neue Quellen für die konventionellen historischen Fragen auftun, vor allem die jetzt offenen Archive und Bibliotheken des ehemaligen Ostblocks. Auch hier ist nun manches präziser zu fassen.

Die umfassenden Quellenstudien zeichnen das Buch ebenso aus wie der großartige Erzählstil des Autors. In bester angelsächsischer Tradition ist für ihn Geschichtsschreibung vor allem die Kunst, Geschichte anschaulich und dennoch verlässlich und getreu der Quellen zu erzählen.
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Von Christian Döring HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 27. Dezember 2010
Format: Broschiert
Hört man den Namen dieser russischen Stadt, hat er noch heute einen ganz besonderen Klang, egal ob in russischen oder deutschen Ohren. Dieser Klang rührt von einem Ereignis her, dass der britische Historiker Beevor in seinem vorliegenden Buch wunderbar nachzeichnet.

Die eigentliche Leistung des Historikers besteht darin, dass er völlig unvoreingenommen von der schlimmsten aller Schlachten schreibt. Er schreibt wie es dazu kam und er analysiert beide Seiten. Besser als jeder Deutsche vor ihm und sicher auch nicht in den geschichtlichen Zwängen stehend in denen deutsche Autoren stecken, kann Antony Beevor aus aller historischer Freiheit heraus schreiben.

Der Autor glorifiziert nichts und er klagt nicht an, er lässt historische Fakten und Einzelbeispiele sprechen. Diese vermögen oft, so auch in diesem Buch, mehr zu vermitteln als dicke wissenschaftliche Werke.

Dem britischen Historiker ist mit seinem Buch ein Werk gelungen, dass durch seine Qualität aus der großen Masse der vielen anderen Bücher desselben Themas weit herausragt.
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Format: Broschiert
¹ Die Göttliche Komödie

Die Stadt sei ihm nicht wichtig, weil sie Stalins Name trage, so erklärte Adolf Hitler einst, sondern weil sie eine strategisch wichtige Position einnehme. Dass dieser Satz gelogen war, wissen wir heute. Und das dafür ca. 700.000, zumeist, junge Menschen ihr Leben lassen mussten. Wer wissen möchte, wie es dazu kommen konnte, muss Antony Beevors Buch darüber lesen.

Anschaulich folgt er der 6. Armee der Wehrmacht, angefangen beim 'Unternehmen Barbarossa', quer durch die Weiten Russlands bis zur 'Schicksalsstadt' an der Wolga, Stalingrad. Er beschreibt die ersten Kämpfe um die Stadt bis zur Wolga, die Einkreisung und die Kesselschlacht bis zur Kapitulation. In den letzten Kapiteln beschreibt er den Gang in die Gefangenschaft, der für viele zum Marsch in den Tod wurde. Er beschreibt die politische Situation ebenso genau, wie die einzelnen Schlachten, das Leid und Leben der Soldaten wie der Zivilbevölkerung, und die Unmenschlichkeit, aber auch die Menschlichkeit, die trotz aller Grausamkeit stattfand.

Ergänzt wird das Buch mit Detailkarten zu den einzelnen Schlachten, die an der einen oder anderen Stelle ruhig auch etwas genauer hätten ausfallen können. Fotos vermitteln einen kleinen Eindruck des Soldatenlebens und der Kämpfe. Außerdem findet man im Anhang eine Liste aller kämpfenden Truppenteile, auf deutscher wie auf russischer Seite.

'Stalingrad' ist eine klare Kaufempfehlung. Antony Beevor schreibt packend und lässt so ein Stück Geschichte lebendig werden. Wer sich mit der mit der Schlacht um Stalingrad beschäftigen will, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
2 Kommentare 13 von 14 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Von Ein Kunde am 12. Dezember 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Mein Großvater kämpfte in Stalingrad, er erzählte nicht viel darüber. Ich sah das Buch im Flughafen, kaufte es und während meines Transatlantikfluges tauchte ich ab in eine Welt, die mal real war und es doch noch immer ist. Schonungslos deckt Anthony Beevor Grausamkeiten auf, die man niemals für möglich gehalten hätte. Er schafft eine düstere Atmosphäre und schickt den Leser in die tiefsten Abgründe sinnlosen, menschlichen Leides. Es ist eine grobe Darstellung der Geschichte, aber dafür um so mehr detailverliebt, man sehe sich die Quellen an, die Beevor in jahrelanger Recherche aufgetan hat. Ich empfehle dieses Buch und hoffe, daß es jeden zutiefst erschüttert, der es liest; auf das so etwas nie mehr passiert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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