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Stalin und Hitler: Das Pokerspiel der Diktatoren [Broschiert]

Lew Besymenski , Hilde Ettinger , Helmut Ettinger
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 488 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2., Aufl. (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374668109X
  • ISBN-13: 978-3746681092
  • Originaltitel: Gitler i Stalin pered schwatkoi.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.133.121 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Faktenreich, detailliert und sehr lesenswert!" (NDR)
"Aufregendes Material, das nur Experten kannten" (Spiegel Special)
"Das Buch bietet "für Historiker wie für zeitgeschichtlich Interessierte spannenden Lesestoff, der durch die zahlreich zitierten Briefe an Authentizität gewinnt". (www.historynet.de)

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Eine erstaunliche Tatsache: Die Geschichte des Unternehmens "Barbarossa" war eine Geschichte der Irrtümer. Es irrte Hitler, der glaubte, die Sowjetunion unterwerfen zu können. Es irrte Stalin, der wähnte, Hitler in der Frage des Krieges überlisten zu können. Sind die Irrtümer einander gleichzusetzen? Eine müßige Frage. Beide haben die Menschheit enorme Opfer und Leid gekostet. Für Rußland waren Stalins Irrtümer die schmerzlicheren. Wie schade, daß die russische Öffentlichkeit heute nur noch von Stalin Kenntnis nimmt, wenn im russischen Fernsehen betagte Rentnerinnen mit den Porträts des Generalissimus demonstrieren. Er verdiente wesentlich seriösere Behandlung und Erforschung. Aufmerksamkeit gebührt auch seinen relativ wenigen Arbeiten - in den langen Jahren seiner Herrschaft erschienen ganze 13 Bände seiner Werke und einige Einzelausgaben, in denen man zuweilen erstaunliche, zum üblichen Stalinbild überhaupt nicht passende Sätze finden kann ..."

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts wirklich Neues, aber lesenswert 6. November 2005
Besymenski beschreibt das bizarre Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion in den dreißiger Jahren bis zum Beginn der Operation 'Barbarossa' am 22. Juni 1941. Das Buch wurde im russischen Original im Jahre 2000 veröffentlich. Zu dem Zeitpunkt war eine Menge Archivmaterial zugänglich geworden und die historischen Dogmen der Sowjetzeit galten nicht mehr. Besymenski fokussiert sich dabei nicht auf die militärischen Aspekte, sondern mehr auf das Spiel der Diplomaten und ökonomische Aspekte der deutsch-russischen Zusammenarbeit. Besymenski beschreibt die Ouvertüren der Diplomaten, gibt interessante Dokumente im Wortlaut wieder und versucht, die Intentionen von Hitler, Stalin, Ribbentrop, Litwinow, Molotow und anderen zu ergründen. Dabei zeigt er auch auf, wo diese Personen in ihren Ansichten und Urteilen fatal irrten. Nebenbei weist er die These von Suworow zurück, daß Hitler Stalin mit dem Angriff am 22. Juni 1941 nur um wenige Tage zuvor gekommen sei. Er räumt allerdings durchaus ein, daß die Absichten Stalins nicht etwa auf Frieden, sondern auf Zeitgewinn und letztendlich Aggression abzielten.
Es ist ja nicht wirklich neu, was Besymenski in diesem Buch beschreibt, aber für jemanden, der sich über diesem Aspekt der Vorgeschichte des Vernichtungskrieges im Osten einen Überblick verschaffen möchte, ist das Buch m. E. interessant und lesenswert. Man darf das Buch nur nicht als vollständige Abhandlung über diese Periode mißverstehen.
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