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5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk des Experimentiellen, 24. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Stahlwerksinfonie & Wahre Arbeit - Wahrer Lohn (Audio CD)
...wirklich die Anfangstage der Krupps. Nicht wie viele behaupten eine soundbezogene Parallele zu den Einstürzenden Neubauten, sondern doch recht eigenständig. Die Krupps setzen bei der Stahlwerkssymphonie auf synthesizergetragene Sounds, gepaart mit einem monotonen Schlagzeugsound.
Schlagzeugsound... es handelt sich nicht um einen Drumcomputer. Dieses ist auch ein hochinteressanter Soundbestandteil des Alben, das vorrangig auf das Abnorme, wie auch auf koordinierte Dancefloor- Rhythmen setzt. Malaka und Engler haben bereits bei Male zusammengespielt.
Gelangweilt vom damaligen Punk- Sound gelang der Sprung ins experimentelle Fach. Hinsichtlich der Möglichkeiten die sich Engler und Co. boten wird hier ein brillantes Alben vorgelegt. Ein Alben welches für den Industrialsound ebenso wie für den bereits erwähnten Dancefloor- Sound prägend war.
Die Stahlwerkssymphonie ist ein Alben das ich nur wärmstens empfehlen kann. Wer die Krupps noch nicht kannte sollte dieses mit diesem Alben dringend nachholen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Stockhausen hätte seinen Spaß daran, 8. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Stahlwerksinfonie & Wahre Arbeit - Wahrer Lohn (Audio CD)
Nein, einfach so anhören kann man sich dieses Werk sicher nicht, man muß sich darauf einlassen, am besten beim intensiven Hören.
Stellt euch vor, ihr seid zum ersten mal im Ruhrpott in einem Stahlwerk, eventuell auf einem Ausflug mit Besichtigung.
Es ist laut, überall hämmern und dröhnen Maschinen, in der Luft hängt der monotone Lärm der Schwerindustrie.
All das wird durch Synthies, gesampelte Realaufnahmen und echtes Schlagzeug nachgebildet.
Ich weiß nicht recht, was ich davon halten soll.
Entweder hat der "Klangexperimentialist" Karl-Heinz Stockhausen hier seine Meister gefunden, oder es handelt sich um einen schlechten Scherz, der in ein Album umgesetzt wurde.
Egal, beides ist Kunst in Reinkultur, und den Stahlwerkern und anderen Schwerstarbeitern (z.B. Bergleuten) wurde hier ein Denkmal gesetzt. Denn wenn man diese Scheibe 8 Stunden lang immer wieder anhört ist man mindestens genau so fertig wie sie, wenn Schicht ist.
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