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Stahlnetz - Das Haus an der Stör. CD
 
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Stahlnetz - Das Haus an der Stör. CD [Audiobook] [Audio CD]

Wolfgang Menge , Jürgen Roland , Rudolf Platte , Mady Rahl , Helga Feddersen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Der Audio Verlag, Dav; Auflage: 1., Aufl. (September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898134598
  • ISBN-13: 978-3898134590
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 380.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Comeback einer Kult-Serie

Die erste deutsche TV-Krimi-Serie "Stahlnetz", basierend auf authentischen Polizeiprotokollen, begeisterte zehn Jahre lang ein Millionenpublikum: In geschickt geführten Verhören und pointierten Dialogen treffen windige Verbrecher auf wackere Kommissare. Der DAV veröffentlicht erstmals die besten Fälle aus deutschen Kriminaldezernaten. Die Produktionen aus der Frühzeit des Fernsehens mit ausführlichen Off-Kommentaren und schnellen Dialogen eignen sich hervorragend für eine Veröffentlichung als Hörbuch. Die Original-Tonspur wurde behutsam bearbeitet und digitalisiert. Ein Muß für alle Fans des deutschen Fernseh-Krimis!

Über den Autor

Wolfgang Menge, geb. 10.4.1924 in Berlin. Nach einem Volontariat beim German News Service, einem Vorläufer der Deutschen Presse Agentur arbeitete der Journalist Wolfgang Menge zunächst beim "Hamburger Abendblatt" und ging schließlich 1954 die "Die Welt" als Korrespondent nach Tokio und Hongkong. Bereits Anfang der fünfziger Jahre arbeitete Menge für den Rundfunk und das Fernsehen die Familienserien "Adrian und Alexander" und "Hallo Nachbarn". Wolfgang Menge erhielt für seine Arbeiten unter anderem den "Ernst Reuter Preis", den "Adolf Grimme Preis", den "Prix Futura", den "DAG-Preis", den "Prix Italia", und ein "Bambi".

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Genial! 2. Januar 2006
Format:Audio CD
Itzehoe in Schleswig-Holstein, Ende der 50er Jahre. Kommissar Roggenburg (Rudolf Platte) und seine Kollegin Fräulein Johannsen (Andrea Grosske) brechen zu einer Bahnreise in den Süden Deutschlands auf. Es gilt, den Mörder eines Menschen zu verhaften, dessen Leiche bereits 1947 in einem kleinen Teich gefunden wurde. Jahrelang war es nicht einmal möglich gewesen, den Toten zu identifizieren. Durch einen Zufall wurde Kommissar Roggenburg erst vor kurzem dazu animiert, die kalte Spur wieder aufzunehmen. Während der gemeinsamen Bahnfahrt erzählt der Kommissar seiner Kollegin, wie es ihm gelungen ist, mit welcher Beharrlichkeit es ihm gelungen ist, den Toten zu identifizieren, den Täter zu demaskieren und welche Rolle das Haus an der Stör spielt. Dabei nimmt er sie mit auf eine Zeitreise in die früheste Nachkriegsgeschichte Deutschlands.

Nur wenige Fernsehsendungen sind in Dialog und Handlung so ausgestattet, dass man sie ohne störende Kommentare eines nachträglich hinzugefügten Erzählers zu einem Hörspiel verarbeiten kann. Die 1963 entstandene Episode "Das Haus an der Stör" aus der Reihe "Stahlnetz" erfüllt allerdings diese Anforderungen. Die Wechsel zwischen den in Rückblenden erzählten Ermittlungen und Kommissar Roggenburgs Erklärungen aus dem Off bzw. während der gemeinsamen Reise mit Frl. Johannsen sind so raffiniert gestaltet, dass sich ein Erzähler vollkommen erübrigt. Dadurch wurde es möglich, das original Sendeband des NDR zu verwenden, ohne etwas herauszuschneiden oder hinzuzufügen.

"Das Haus an der Stör" überzeugt als Hörspiel noch durch weitere Punkte. Da wäre zum einen die faszinierende Schauspieler- oder besser Sprecherwahl. Schauspieler wie z. B. Helga Feddersen, Christa Siems, Gerda-Maria Jürgens, Ernst H. Hilbich und Otto Lüthje, die sonst eher auf das heitere Sujet abonniert waren, zeigen hier, dass sie durchaus in der Lage waren, auch Charakterrollen überzeugend darzustellen. Außerdem konnte Regisseur Jürgen Roland Film- und Theatergrößen wie Friedrich Schütter und den ehemaligen Ufa-Star Mady Rahl gewinnen. Besonders zu erwähnen sind Henry Vahl, der hier einmal nicht den aus dem Ohnsorg Theater beliebten, leicht schusseligen Opa der Nation gibt, sondern einen erfahrenen Gerichtsmediziner, und natürlich der unvergessene Rudolf Platte. Letzterer spielt den nachdenklichen, gewissenhaften und beharrlichen Polizisten, dem Humor und Ironie trotz seines eigenen Platzes in der deutschen Geschichte als ehemaliger Kriegsgefangener nicht fremd sind, unglaublich überzeugend - ganz klar eine seiner besten Rollen.

Des Weiteren besticht das Dialogbuch. Wolfgang Menge, der später auch dem Ekel Alfred in "Ein Herz und eine Seele" die scharfen Texte in den Mund legen sollte, verstand es, mit spitzer Feder der deutschen Fernsehnation die eigene Befindlichkeit Ende der 50er Jahre unter die Nase zu halten. Immer wieder gibt es – teils erstaunlich unverblümte und deutliche – Anspielungen auf die Nachkriegszeit und den Hang der Deutschen zum Vergessen und Verdrängen der eigenen Vergangenheit. Und so erzählt Menge nicht nur einen Kriminalfall nach einer wahren Begebenheit, sondern er porträtiert auch eine Gesellschaft, die mitunter nicht willens war, sich ihrer jüngeren Geschichte angemessen zu stellen.

Durch all dies wird "Das Haus an der Stör" zu einem Hörspiel trotz der vorrangigen Absicht zu unterhalten, zu einem Hörspiel mit einem erstaunlichen Tiefgang und vermittelt einen Eindruck dessen, wie die ersten fünfzehn Jahre nach der Stunde Null gewesen sind.

Bliebe noch die Tonqualität zu erwähnen: Der Audioverlag hat die Originaltonspur des NDR sorgfältig von den Spuren der Zeit befreit und digital überarbeitet, so dass einzig die Tatsache, dass der Ton nicht in stereo sondern mono zu hören ist, darauf hindeutet, dass "Das Haus an der Stör" bereits 1963 und nicht erst vor kurzem entstand.

Der einzige Wehmutstropfen findet sich im Abspann: Der hierfür notwendigerweise nachträglich hinzugefügte Sprecher macht beim Verlesen der Darstellernamen so eklatante Fehler, dass es schon fast peinlich ist. So wird aus Mady Rahl z. B. Madi Dahl und aus Kurt Jaggberg wird Karl Jaggbert. Einzig in diesem Punkt hätte der Audioverlag etwas mehr Sorgfalt walten lassen können.

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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fernsehen für die Ohren - 2 6. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
1963, irgendwo in Schleswig-Holstein, eine Leiche wird gefunden. Kommissar Roggenburg, gesprochen von dem großen Rudolf Platte, begibt sich auf die Suche nach der Identät der Leiche und dem Mörder. Ist das Opfer der seit 1946 vermisste Helmut Noack, der mit 15 000 Mark in die Sowjetzone ging, weil er dort einen Lastwagen kaufen wollte?
In den zehn Jahren zwischen 1958 und 1968 entstand die Krimiserie Stahlnetz. Natürlich wurde zeitgemäß in schwarz-weiß gedreht. Heute mutet nicht nur das Filmmaterial, sondern auch die Erzählweise der Wirtschaftswunderzeit schön antiquiert an. Bei dieser Produktion handelt es sich um die Tonspur der Originalfernsehfolgen und das macht den Spaß dieser Hörspielreihe aus. Das Hörspiel versetzt den Hörer in eine Welt in der Frauen noch Schnittchen und hartgekochte Eier auf eine Zugreise mitnehmen und die Ermittler natürlich immer männlich sind. Die Fälle wahren wohl wirklich real und wurden für das Fernsehen bearbeitet, indem Namen und Ort geändert wurden. Reality TV der 50er/60er Jahre! Toll.
Diese Hörspielreihe besteht die Gradwanderung zwischen Retro-Kult und spanndender Unterhaltung mit Bravour. Sprecher wie Rudolf Platte, Andrea Grosske und Helga Feddersen machen nicht nur die Fernsehserie, sondern auch ihre Hörspielbearbeitung zu einem besonderen Hörerlebnis. Eine Produktion für alle, die gerne Krimis hören, für Schulkinder im Geschichtsunterricht, Kulturwissenschaftler, Rentner, die sich gerne an ihre Jugend erinnern und natürlich auch für Menschen mit einem Faible für ungewöhnliche Produktionen.
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Cover 11. Dezember 2011
Von Coffee
Zum Hörspiel selbst muss ich nichts sagen, finde es aber eine Frechheit
die MP3-Version mit einem Cover in Briefmarkengröße zu versehen.
Die Qualität ist unter aller Sau, man kann noch nicht einmal den Titel lesen.
War das letzte Mal das ich über Audible gekauft habe.
Wenn ich die CD gekauft hätte, müsste ich das Cover dann selbst ausdrucken?
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