Auch wenn ich während meiner Schulzeit geflucht habe, als ich die Schwarte lesen musste (ich bin auch bis heute der Ansicht, dass die meisten 14-jährigen sich mit diesem Buch schwertun werden), blieb mir der Inhalt doch, wenngleich nur überflogen, tief haften.
Mit 20 hatte ich es dann wieder in der Hand und diesmal mit voller Absicht.
Ich schließe mich den Vorrednern an. Das Buch ist ein Zeugnis für Idealismus, Patriotismus, Selbstdisziplin und Kampfwillen und Pavel Kortschagin (Nikolai Ostrowski) aus menschlicher Sicht, durchaus ein Vorbild in diesen Dingen.
Natürlich war er ein Kind seiner Zeit, aber das waren doch sehr viele andere Protagonisten großer Romane auch, ohne, dass sie deshalb heute in Bausch und Bogen abgelehnt würden.
Ich hab mich jedenfalls gefreut, dass das Buch wieder verfügbar ist, mein eigenes altes Exemplar ist durchs jahrelange Ausleihen leider nicht schöner geworden.