Die 6 Bände von Maupins Stadtgeschichten sind so geschrieben, dass man jeden einzelnen unabhängig von den anderen versteht und genießen kann.
Jedoch wird man nach einem Band schwer süchtig und entwickelt große Entzugserscheinungen nach den anderen 5 Bänden.
Egal, ob man je in San Francisco war, ob man schwul oder hetero ist, oder ob man in den 70ern und 80ern schon zu alt, oder überhaupt schon auf der Welt war: Die Stadtgeschichten schildern die Szene von San Francisco so bildhaft und interessant, dass man das Gefühl hat, selbst dort gewesen zu sein!
Die Geschichten der einzelnen Personen verschmelzen auf sehr witzige Weise miteinander, ähnlich wie bei einer Seifenoper, nur irgendwie spannender, da das ganze in die aufregende Szene dieser einmaligen Stadt eingebettet ist.
Als ich den 6. und leider letzten Band ausgelesen hatte, konnte ich kaum glauben, dass es aus und vorbei ist. Da bleibt nur eines: die Stadtgeschichten alle paar Jahre lesen!!!!