Kurzbeschreibung
Das Stadtbuch Regensburg wurde komplett überarbeitet und komplett neu gestaltet. Es erscheint nun in einem handlicheren Format, ist übersichtlicher und bietet auch deshalb noch mehr Service! Das Stadtbuch Regensburg kann Ihr Begleiter und Ideengeber für Regensburg bei Tag und Nacht sein, es hält für alle Leser Entdeckenswertes bereit und stellt als Wegweiser durch das aktuelle Leben Regensburg rund um die Uhr vor. Nützen Sie unsere Vorschläge und Tipps - für Ihren Alltag und Ihre Freizeitgestaltung oder für Ihren Regensburg-Besuch. Wir wünschen Ihnen eine informative Lektüre und viel Spaß in einer der schönsten und lebendigsten Städte Deutschlands.Das Stadtbuch Regensburg zeigt mit 340 Fotos auf 240 Seiten, wo Regensburg am schönsten ist. Die interessantesten Sehenswürdigkeiten, die ereignisreichsten Feste & Festivals, die besten Theater, Kinos, Galerien und Museen werden - neben 295 Restaurants, Cafes, Bars, Kneipen & Hotels - ausführlich vorgestellt. Typisch Regensburg: Impressionen aus einer der schönsten und lebendigsten Städte Deutschlands. Kultur & Ereignis: Feste, Theater, Kinos, Literatur, Galerien, Musiker, Museumsführer. Weltkulturerbe: Wo Regensburg am schönsten ist. Essen & Trinken: 295 Lokalportraits. Stadtleben & mehr: Ausflugstipps, Baden, Parks, Regensburger Spezialitäten, Souvenirs, Sport.
Über den Autor
Weltkulturerbe und noch viel mehr! Am 13. Juli 2006 wurde die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof als „einzige authentisch erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands“ zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Diese Anerkennung macht viele Regensburger stolz und ganz selbstverständlich zu Altstadtfreunden. Das war nicht immer so. In den 1950er und 1960er Jahren war der Mehrheit die Altstadt peinlich, gewohnt haben die meisten lieber in den Neubaugebieten in anderen Stadtteilen. Das „mittelalterliche Wunder Regensburg“ war, trotz bereits eingeleiteter Sanierungen, Abbruchgebiet, teilweise Slum, auf jeden Fall „oids G‘lump“ und alles andere als die „gute Stube“ der Stadt. Nur langsam und zäh erwachte in der Bevölkerung und der Stadtverwaltung des Bewußtsein für die Schönheit der Altstadt. Die Innenstadt Anfang der 1970er Jahre: der Haidplatz ist Parkplatz, der Hof des Goldenen Turms ist Parkplatz, der Kohlenmarkt ist Parkplatz, die Gassen werden mit Autos verstopft. Es ist eng. Die Altstadtbewohner werden belächelt und bedauert. Alte Straßen sollen verbreitert werden, neue Straßen sind geplant. Die mehrspurigen „Verkehrsadern“ hätten die Gebäudelandschaft der Innenstadt wie ein Gitter aufgerastert. Was die Weltkriegsbomben verschont hatten, sollte nun nicht länger der Verkehrsplanung hinderlich sein. Die vorherrschende Meinung war: „Reißt den oidn Schotter endlich weg!“ Glücklicherweise setzten sich die Autofreunde nicht durch und die Abrißbirnen wurden nur an wenigen Stellen eingesetzt. Heute profitieren nicht nur die Regensburger davon, sondern auch hunderttausende Touristen, die jedes Jahr die „nördlichste Stadt Italiens“ besuchen.Viele die nach Regensburg kommen, wollen bleiben. Wer hier sein Leben gestalten kann, tut es gerne. Warum? Die pittoreske Altstadt und ihre unzähligen Denkmäler sind lediglich die Kulisse für das schöne Leben in der Stadt. Was zählt ist die entspannte Atmosphäre in Regensburg. Die Stadt hat Charme, wirkt frisch, jung und alles andere als angestaubt. Regensburg ist vital! Nach dem Krieg war Regensburg eine biedere Provinzstadt. Noch in den 1970ern graute es jedem Auswärtigen bei der Vorstellung, mit dem Pkw durch die engen Gassen „kriechen“ zu müssen. Den Einheimischen war die Altstadt peinlich, weil hier viele sozial Schwache wohnten und die abbruchreifen Häuser oft noch schäbigere Hinterhöfe hatten, in denen das unvermeidliche Plumpsklo stand. Wer heute die prächtige Innenstadt erlebt und die südlich-lässige Stimmung spürt, die das Lebensgefühl vieler Regensburger bestimmt, kann sich kaum vorstellen, unter welch schwerer Glocke muffiger Behäbigkeit sich die Stadt befunden hat - und das mit einer rund 150-jährigen Tradition, denn die Eingliederung (1810) der ehemals freien Reichsstadt in das Königreich Bayern war für Regensburg eine schmerzliche Degradierung. Man kam aus der Stadt, aber nach Regensburg wollte niemand! Die Industrialisierung des 19 Jh. ging fast spurlos an der Domstadt vorbei. Die wirtschaftliche Katastrophe war ein absoluter Glücksfall für die historische Architektur, weil es keinen Grund gab sie umzubauen. Im Zweiten Weltkrieg fanden die Alliierten wenig Ziele, die zu zerstören sich gelohnt hätte. Außerdem wollten sie ihre Bomben auch nicht an eine so unbedeutende Stadt wie Regensburg verschwenden. „Jeder weiß, dass Regensburg zu den schönsten Städten Deutschlands zählt!“, davon ist heute nicht nur Donna Leon, die in Venedig lebende amerikanische Krimiautorin, überzeugt. Von Schönheit allein können über 145.000 Regensburger allerdings nicht leben. Warum ist Regensburg so attraktiv, wann begann der Aufschwung, der Wandel zur „Spitze an der Donau“? Ganz klar: den Gründern der Universität (seit 1967) und der Fachhochschule (seit 1971) sollte irgendwo in der Innenstadt ein modernes Denkmal errichtet werden. Die zehntausenden Studenten der beiden Hochschulen haben Regensburg aus dem Tiefschlaf gerissen, haben die Stadt bunt und lebendig gemacht. Die Gastronomie- und Geschäftsszene, das überbordende kulturelle Angebot und die außergewöhnliche freizeitsportliche Auswahl sind ohne die Impulse der jungen Neubürger, von denen viele hiergeblieben sind, nicht denkbar. In den ersten Jahren des Hochschulbetriebes profitierten vor allem Vermieter, Einzelhändler und Lokale von den Studenten. Erst nach der Jahrtausenwende wurden Forschungs- und Lehranstalten zu Impulsgebern für die Wirtschaft, die Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen wurde zum Jobmotor. Das Universitätsklinikum (seit 1984) ist nicht nur Ausbildungsplatz für Human- und Zahnmediziner und medizinisches Versorgungszentrum für zwei Mio. Menschen in Ostbayern, sondern auch - nach München - zweitgrößter bayerischer Standort für biotechnologische Forschung und Entwicklung. Auf dem Gelände der Universität verwaltet die BioPark Regensburg GmbH 12.000 qm Labor-, Büro- und Lagerflächen für Firmen und Institute aus den Bereichen Biotechnologie, Medizintechnik und damit verbundene Dienstleister. Regensburg ist auch drittstärkster IT-Standort in Bayern. Nicht zuletzt die IT-Lehrstühle an den Hochschulen haben dazu beigetragen, dass jeder neunte Arbeitsplatz in der Stadt eine IT-Stelle ist. Der IT-Speicher in der Bruderwöhrdstraße ist ein Technologie- und Gründerzentrum für zukunftsorientierte IT-Unternehmen. Der kontinuierliche Auf- und Ausbau der Hochschullandschaft und innovativer Technologien haben Regensburg zur Boomtown gemacht und zu einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftsregionen Bayerns. Deutschlandweit hat Regensburg, nach Frankfurt a. M., den zweithöchsten Arbeitsplatzbesatz (Zahl der Arbeitsplätze je 1.000 Einwohner) und wird auch zu den drei wirtschaftlich dynamischsten Regionen gezählt. Deshalb bietet Regensburg eine überdurchschnittliche Kaufkraft - nicht nur das Donau-Einkaufszentrum und die Regensburg Arcaden zeigen das - , ein hohes BIP-Wachstum (Bruttoinlandsprodukt) und hat auch eine geringe Arbeitslosigkeit. International führende High Tech-Unternehmen wie die BMW AG (10.000 Beschäftigte bauen hier u. a. den erfolgreichen 3er), die Infineon AG (3.000 Beschäftigte), die Continental AG (6.000 Mitarbeiter) und die Osram Opto Semiconductors GmbH haben Regensburg als Standort gewählt. Seit über 100 Jahren ist auch die Maschinenfabrik Reinhausen GmbH von hier aus international erfolgreich. Der zukunftsweisende Technologiestandort Regensburg hat im Juni 2008 eine weitere internationale Bestätigung erhalten: das Luft- und Raumfahrtunternehmen General Electric Aviation betreibt eine Forschungsniederlassung zur Entwicklung von zukunftsweisenden Herstellungsprozessen von Turbinenschaufeln in Regensburg.