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Die Stadt der wilden Götter [Gebundene Ausgabe]

Isabel Allende , Svenja Becker
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

13. August 2002
Inhaltsbeschreibung folgt

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
  • Verlag: Hanser Belletristik; Auflage: 20 (13. August 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446201882
  • ISBN-13: 978-3446201880
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 22,3 x 15,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (65 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 463.455 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der vielleicht wichtigste von zahlreichen Preisen in Isabel Allendes Karriere ist der ihr 2010 verliehene "Nationale Literaturpreis" Chiles, den vor ihr erst drei Frauen erhalten haben. Allende, geboren 1942 in Lima, Peru, lebt heute in zweiter Ehe in Kalifornien. Sie war als Journalistin und Moderatorin tätig, heiratete früh und bekam zwei Kinder. Nachdem der mit ihr verwandte chilenische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch 1973 ums Leben gekommen war, ging sie 1975 ins Exil nach Venezuela. 1982 wurde gleich ihr erster Roman "Das Geisterhaus" ein großer Erfolg. Von ihren weiteren Büchern bewegt besonders der 1992 erschienene Roman "Paula": Ihn schrieb Allende am Krankenbett ihrer sterbenden Tochter.

Produktbeschreibungen

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Die Reiseschriftstellerin Kate Cold ist ein wahrer Drachen, ihre rabiaten Erziehungsmethoden bei ihrem Enkel Alex berühmt-berüchtigt. Deshalb ist der kalifornische Junge auch wenig erfreut, als ihn der Vater nach der Krebserkrankung seiner Mutter in die "Obhut" der resoluten Frau nach New York schickt. Als Kate ihm eröffnet, dass sie eine Reportage über einen Urwald-Yeti zu schreiben habe und gedenke, ihn zur Recherche mit zum Amazonas zu nehmen, beginnt für Alex ein neues Leben.

Auf seiner gefährlichen Reise besucht Alex nicht nur das sagenumwobene El Dorado (dessen vermeintlich reicher Schmuck sich ironischerweise als Katzengold entpuppt) und lernt eine neue, riesenhafte Spezies von faultierartigen Wesen kennen, die aufgrund ihrer langen Lebensdauer als Gedächtnis der schriftlosen Indios fungieren: Er entlarvt auch eine Verschwörung, entdeckt die eigene Sexualität, bändigt mit seiner Flöte die Natur, rettet den Indianerstamm der Nebelmenschen vor dem Untergang -- und wird so Teil einer exotisch-verlockenden, fremden Welt, die als (etwas überzeichnetes) Gegenbild des kalten, gefühlsleeren New York firmiert. Am Ende schaut Alex alias "Jaguar" nicht nur auf ein unglaubliches Abenteuer, sondern nach seiner Initiation mit allerlei bewusstseinserweiternden Drogen (deren Schilderung zu den sprachlich gelungensten Passagen des Romans gehört) auch auf seine beendete Kindheit zurück. Mit dem "Wasser des Lebens" kann Alex vielleicht sogar seine Mutter heilen. Und seine inzwischen überaus liebenswerte Großmutter ist zudem eine gute Freundin geworden.

Auch verlagsgeschichtlich ist der Stadt der wilden Götter etwas Mysteriöses widerfahren. Zeitgleich nämlich kam das Buch in der (im Übrigen sehr flüssigen) Übersetzung von Svenja Becker bei Hanser und im Suhrkamp Verlag heraus. Bei Ersterem fiel es ins Jugendbuch-Segment, und dort ist Die Stadt der wilden Götter auch sehr gut aufgehoben: als Abenteuerroman über das Entdecken einer rätselhaften Welt -- auch die des eigenen, pubertierenden Ichs --, mit allen altbekannten Elementen (falsche Verdächtigungen, überraschende Enthüllungen, gute Indianer und "wilde" Zivilisierte, tumbe Wissenschaftler etc.), die man von einem solchen Plot nicht erst seit Karl May erwarten kann. Auch einige schwer erträgliche, fremden Klassikern entlehnte Klischees ("Man sieht nur mit dem Herzen gut") bekommen von daher einige Berechtigung.

"Ich habe schon Abenteuergeschichten geschrieben, als meine Kinder noch klein waren", hat Allende bemerkt, "und habe sie ihnen dann erzählt. So blieb ich wunderbar in Übung -- bis heute". Dem kann man unumwunden zustimmen: Denn spannend erzählt ist Die Stadt der wilden Götter allemal. Hier hat Allende einmal mehr gezeigt, dass sie zu den besten Unterhaltungsschriftstellerinnen Südamerikas zu zählen ist, und das ist keineswegs negativ gemeint. So wird der Roman wohl auch beim erwachsenen Publikum viele begeisterte Leser finden. --Thomas Köster

Pressestimmen

"Abenteuer pur... Wer könnte eine Geschichte besser in jenen zeitlosen Raum voll geheimnisvoller Wiederkehr und plötzlichen Tod manövrieren, als die für ihren 'magischen Realismus' so oft gepriesene Isabell Allende?" (Klemens Kindermann, Spiegel special)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannendes Abenteuer! 18. September 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Alex ist gar nicht begeistert von seinem Leben. Seine Mutter ist schwer krank und deshalb muß er zu seiner durchgeknallten Großmutter nach New York fliegen: allein! Und zu allem Überfluß holt ihn die noch nicht mal vom Flughafen ab, sein Rucksack wird ihm geklaut und er muß mit auf eine Expedition zum Amazonas, wo zweifelsohne scheußliche Krankheiten, ekelhaftes Essen und nervtötende Forscher ihm den Garaus machen werden. Und das alles nur weil seine Großmutter als Reporterin eine yetiähnliche "Bestie" aufspüren soll. Unversehens und zunächst widerwillig findet sich Alex allerdings plötzlich in einem Abenteuer wieder. Zur Seite steht ihm ein fast gleichaltriges Mädchen, das so ganz anders ist als seine Schwestern. Alex stellt fest, dass er sich beweisen muß und begibt sich auf die Suche: nicht nur nach "der Bestie" sondern auch auf eine Suche nach sich selbst.
Dieser spannende Abenteuerroman verpackt geschickt aufwühlende Themen wie z.B. der Schutz der Indianer, Goldsucher, Koruption aber auch Dinge wie Seele, Leben, Tod und Suche nach der eigenen Identität in eine faszinierende Geschichte einer Forschungsreise, die zum Abenteuer wird.
Besonders schön in diesem Buch sind die farbig erzählten kleinen Details, die realistische Schilderung der Charaktere, die Beschreibung der Atmosphäre am Amazonas und die Ungewißheit, wer von den Figuren ein falsches Spiel treibt.
Am Besten hat mir die Figur des Alex gefallen, der am Anfang so herrlich motzig und unzufrieden, aber auch unglücklich und einsam geschildert wird und sich mit Hilfe dieses mutigen Mädchens mausert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ToLL!! 9. Juni 2003
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
ich muss sagen, dass ich von diesem Buch mehr als begeistert bin!ich habe es von meiner Tante zum 13. Geburtstag bekommen und gleich angefangen zu lesen, obwohl lesen das letzte ist was ich mache!das buch hat mich wie einen bann an sich gezogen und binnen 4 Tagen war ich fertig!diese buch ist perfekt!!ich kann es nur weiterempfehlen und auch wenn es Jugendliteratur dastellt, ist es für jede Altersklasse ein Lesegenuss!mehr kann man wohl zu diesem buch nicht sagen....es passiert ausserdem in den ersten paar Seiten schon extrem viel, also kann man nicht sagen, dass dieses Buch keien Ihnhalt hat und öde sei!ganz im gegenteil!ich würde mir es sofort wieder kaufen und lesen, denn für diesen Spottpreis bekommen sie ein wahrhaftiges Leseerlebniss vom Amazonasgeniet!!viel spass beim lesen & kaufen !!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hmm.... 6. Januar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Gerade heute habe ich dieses Buch zu Ende gelesen. Noch immer haften die Bilder deutlich in meinem Gedächtnis und deshalb schreibe ich sogleich etwas dazu:
Man erfährt viel über die Lebensstile in verschwiedenen Bereichen dieser Welt. Wie man sich anpassen muss um zu überleben, dass man nicht allzu wählerisch sein darf und man sich nicht allein auf sein Wissen verlassen kann. Der Instinkt wird hier also auch gefragt. Ein 15-jähriger Junge, der glaubt schon viel erlebt zu haben, kommt in eine für ihn ungekannte Welt. Aus dem trotzigen Kind wird nach und nach ein Mann. Zusammen mit Nadia lernt er einige Geheimnisse und Gesetze des Amazonas kennen. Wirklich interessant! Und man beginnt darüber nachzudenken, wer jetzt eigentlich primitiv ist. So einfach lässt sich diese Frage nämlich nicht beantworten, lässt man das Gelesene auf sich wirken. Das Ende erscheint mir ein wenig zu kurz gehalten und noch nicht vollständig.
Überzeugt euch selbst und lasst euch in das Abenteuer entführen!
S.Gutarra
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenteuer im Dschungel 22. Juli 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Also ich hab das neue Buch von Isabell Allende bereits gelesen und ich muß sagen, es hat wirklich Spaß gemacht. Wer von ihr schon andere Bücher gelesen hat wird ihren Stil schon wieder entdecken. Allerdings hat sie diesmal den Spagat zwischen Jugend- und Erwachsenenroman gemacht und der ist ihr sehr gut gelungen.
Im Buch geht es um Alex, einen Teenager der seine Oma, die er übrigens nicht Oma nennen darf, auf eine Expedition in den Amazonas begleiten darf. Dort lernt er nicht nur neue Freunde kennen, sondern auch die Besonderheiten des Amazonas und seiner Wildnis. Die Expedition ist auf der Suche nach einem "Monster" oder "Ungeheuer" das genauso sagenhaft sein soll wie der Yeti.
Natürlich kommt auch noch eine handfeste Verschwörung dazu und man kommt kräfitg ins spekulieren wer hier gut und wer böse ist. Doch was den Charme dieses Buches ausmacht ist eben die Verbin- dung von jung und alt. Beide altersschichten können den Roman lesen und beide werden ihre Freude daran haben. Auch der Held Alex ist ein sympathischer Typ mit seinen Stärken und Schwächen. Alles im allen, macht es eine Menge Spaß dieses Buch zu lesen und sich in die Welt des Amazonas mitnehmen zu lassen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Magische Abenteuer am Amazonas 16. Dezember 2011
Format:Taschenbuch
Spannender, fantasievoll geschriebener Abenteuerroman, voll sprühender Erzählfreude!

Der 15jährige Alexander reist mit seiner Großmutter in das unerforschte Amazonasgebiet im Norden Brasiliens, um eine geheimnisvolle drei Meter große "Bestie" zu finden, zu fotografieren und eventuell zu fangen. Auf der Expedition mit dabei ist die 12jährige Nadia. Bei einer Begegnung mit einem schwarzen Jaguar erlebt Alexander einen magischen Moment und spürt tief im Inneren, dass er selbst ein Jaguar ist. Nadia wiederum findet etwas später heraus, dass sie "Aguila", ein Adler ist. Die beiden werden von einem im Verborgenen lebenden Indianerstamm entführt und gelangen an den sagenumwobenen Ort, den die Schatzsucher früherer Zeiten als "El Dorado" bezeichneten, ohne ihn je gesehen zu haben. Dort müssen sie zwei schwere Prüfungen bestehen, es klärt sich das Geheimnis der "Bestie", und nebenbei sind noch einige Schwierigkeiten der Hauptexpeditionsgruppe und deren Widersacher zu bewältigen. Die 320 Seiten sind so spannend geschrieben, dass man sie am liebsten an einem Stück durchlesen mag!

Kritik: Isabel Allende ist eine große Schriftstellerin in der Tradition des magischen Realismus eines Gabriel Garcia-Marquez. Nach ihren politischen Erwachsenen-Büchern legt Sie hier wie auch in dem wunderschön erzählten Roman "Zorro" ein typisches Jugendbuch vor, das auch ich als Erwachsener gern gelesen habe, ein Buch, in dem alle Elemente einer spannenden Abenteuergeschichte kunstvoll verwoben sind: ein 15jähriger an der Schwelle zum Erwachsenwerden muss sich mit der lebensfeindlichen Natur im Dschungel, mit verräterischen Erwachsenen, wilden Indianern und einer unerforschten Bestie auseinandersetzen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Sehr zufrieden
Zustand wie beschrieben und ein tolles Buch!
Habe die Trilogie von hinten angefangen zu lesen, und nun durch - sehr schade, hätte gern noch mehr gelesen
Vor 2 Monaten von Julia Aicher veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Allende wie im Märchen
Ich habe den Kauf nicht bereut. Der Artikel gefällt mir ausgesprochen gut. Ich würde ihn jederzeit wieder wählen und kann ihn nur wärmstens empfehlen.
Vor 6 Monaten von Brilli veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schönes zum schmöckern :-)
Für alle die gutes lesen wollen, nicht nur für die Jugend. : )

Wer hätte gedacht das "die" Allende solche schönen Jugendbücher schreiben... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Markus Brühne veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Buch, das Jung und Alt in eine andere Welt...
Ich hatte dieses Buch schon einmal mit etwa 13 Jahren gelesen, als es mich hellauf begeistert und in die fernen Welten den Amazonas mitgerissen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Antonia Helesic veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Großartige Geschichte!
Spannend und fantasievoll - super für etwas größere Kinder (und auch Eltern), sehr empfehlenswert zum 'Zusammen-Hören'! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von allita70 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein insgesamt gutes Hörbuch mit Längen!
Isabel Allende erzählt eine Geschichte voller Mystik, Magie und geheimnisvoller Wesen. Dies ist jedoch nur der Rahmen für die Handlung. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Markus Kreft veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Isabel Allende eben
Ich mag diese Schriftstellerin sehr gern. Und diese Jugenbuchreihe hat auch mir als Erwachsene sehr sehr gut gefallen. Spannend erzählt und einfach gute Unterhaltung.
Vor 19 Monaten von Mrs.Book veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jaguar
Spannendes Hörbuch.toller Sprecher, die ganze Familie war im Bann. Das lockt, auch die anderen beiden Bücher der Reihe kennenlernen zu wollen.
Vor 21 Monaten von D.K. aus U. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen MEGA LANGWEILIG!
Schon als ich dieses Buch angefangen habe zu lesen, (ich muss es lesen) war mir klar, dass es in diesem Buch um ziemlich verrückte, durchgeknallte Charaktere geht, die sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2011 von R.Anderka
5.0 von 5 Sternen Abenteuer im Amazonas
Inhalt: Alex, der, nachdem seine Mutter schwer erkrankt ist, für einige Wochen zu seiner Oma ziehen soll. Begleitet sie auf eine Expeditionsreise in den Amazonas-Dschungel. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. April 2011 von Artemis
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