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Kommentar: Klett-Cotta /J. G. Cotta, Gebundene Ausgabe, 2001, 4 Aufl. - Sehr guter, fast neuwertiger Zustand, Umschlag minimal berieben, keine nennenswerten Gebrauchsspuren im Buch, kein Mängelexemplar
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Stadt der goldenen Schatten (Otherland, Band 1) Gebundene Ausgabe – Juli 2004


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 919 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta /J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachflg; Auflage: 7. Auflage (Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608934219
  • ISBN-13: 978-3608934212
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,8 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (231 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.563 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Tad Williams, 1957 in Kalifornien geboren, studierte in Berkeley und arbeitete anschließend in vielen verschiedenen Jobs - als Sänger, Schuhverkäufer, Zeitungsjunge, Radiomoderator, am Theater, beim Fernsehen, als Lehrer, in einer Computerfirma. Er ist ein ungewöhnlich vielseitiger Autor. Er schreibt Fantasy-Bestseller aller Schattierungen - traditonell, märchenhaft oder mit Science-fiction-Elementen -, Comics, Drehbücher, Hörspiele und plant gerade einen Fortsetzungsroman fürs Internet. Er lebt in London und San Francisco.

Produktbeschreibungen

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Tad Williams, der bisher vor allem durch seine Fantasy-Romane auffiel, legt mit Otherland seinen ersten Abstecher in den Bereich der Science-fiction vor. Otherland, mit großem Werbeaufwand in den Markt gedrückt, dürfte jedoch vor allem Tad-Williams-Fans ansprechen.

50 Jahre in der Zukunft schaut die Welt auch nicht viel anders aus als heute, sieht man einmal davon ab, daß ein Teil der Menschheit einen großen Teil seiner Zeit in virtuellen Welten verbringt. Ein großer Teil der Menschheit? Nein, nur die, die es sich leisten können, natürlich. Wie gesagt, viel hat sich nicht geändert. Nicht jeder Bereich des weltumspannenden Datennetzes steht jedem Benutzer offen, nur wer das virtuelle Äquivalent eines teuren Anzugs trägt und die Online-Gebühren bezahlen kann, wird überhaupt erst in die besseren Gegenden eingelassen.

Renie Sulaweyo ist nicht so privilegiert, obwohl sie an einer südafrikanischen Hochschule den Umgang mit der virtuellen Realität lehrt. Als ihr kleiner Bruder während eines Ausflugs in für ihn eigentlich gesperrte Bereiche der Datenwelt aus unerklärlichen Gründen ins Koma fällt, bleibt ihr nichts anderes übrig, als auf unkonventionelle Hilfsmittel zurückzugreifen, um nach einer Rettung für ihn zu suchen. Ihr Schüler, der Buschmann !Xabbu, einer der letzten Vertreter der Ureinwohner Südafrikas, hilft ihr dabei. Bei ihrer Suche haben sie die Vision einer fabelhaften goldenen Stadt, die für kurze Zeit in der virtuellen Realität erscheint. Diese Vision erscheint nicht nur ihnen, sondern auch anderen Menschen, die ebenfalls versuchen, das Rätsel der goldenen Stadt zu lösen.

Unterdessen teilen immer mehr Kinder das Schicksal von Renies Bruder. Womit wir bei der Weltverschwörung wären, dem Zentralen Bösewicht und Kern der Handlung. Eben diese Verschwörung, die sich die "Bruderschaft des Grals" nennt, und aus den mächtigsten Männern der Welt gebildet wird, benötigt die Kinder für Otherland, ein von ihnen erschaffenes gigantisches Simulationsnetzwerk. Otherlands virtuelle Welten wirken dermaßen realistisch, daß Benutzer sie praktisch nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden können. Die Ziele der Verschwörung werden nicht explizit benannt, aber der Leser kann es sich leicht zusammenreimen: uneingeschränkte Macht und Unsterblichkeit, das Übliche eben. Den Weltuntergang planen sie ebenfalls.

Fazit: Bleibt Williams zu Beginn noch recht konservativ und plausibel was die technischen Möglichkeiten seiner Zukunftswelt angeht, begibt er sich mit fortschreitender Seitenzahl zunehmend auf das Gebiet der Fantasy. Eine böse, außerweltliche Kraft steckt im Kern der Bruderschaft, und von den verschiedenen virtuellen Welten, durch die seine Charaktere stolpern, wirkt eine phantastischer als die andere.

Hier ist der Autor in seinem Element, und das Buch wird an diesen Stellen auch deutlich spannender als beispielsweise auf den ersten paar hundert Seiten, in denen Renie dem Buschmann !Xabbu, und damit gleichzeitig dem Leser, ein paar Lektionen darüber erteilt, wie Tad Williams' Vorstellungen von virtueller Realität funktionieren.

Hier erzählt uns der Autor wenig Neues über ein Thema, das in der SF ja schon des öfteren behandelt wurde. Zwar zeigt er später, daß er durchaus einige nette Einfälle hat, aber die Vorbereitungsphase gerät deutlich langweiliger als nötig.

Die Charaktere sind Williams Stärke, sie haben sehr menschliche Schwächen und Bedürfnisse, und gerade der Kontrast zwischen dem spirituellen, naturverbundenen !Xabbu und Renie, die ganz praxisnah versucht, einfach nur ihre Familie durchzubringen, zeigt dies deutlich. Leider sind die Protagonisten auf mindestens vier getrennte Handlungsstränge verteilt, die alle um die Aufmerksamkeit des Lesers kämpfen.

Otherland. Stadt der goldenen Schatten ist der erste Teil einer Tetralogie. Da mag es kaum überraschen, daß am Ende des ersten Bandes ein ganzes Knäuel von unaufgelösten Handlungsfäden übrig bleibt. Überraschen könnte es aber, daß auch sonst kaum etwas passiert ist. Nicht, daß Williams seine 912 Seiten nicht gefüllt hätte, aber während die diversen Protagonisten versuchen, zum Kern der Verschwörung vorzudringen, bleiben sie leider meist Spielball des Geschehens. Nur selten bietet sich ihnen eine neue Einsicht oder gar die Möglichkeit, zu handeln. Immerhin, am Ende des Buches kommen sie alle zusammen und stellen fest, daß sie gemeinsame Ziele haben. Aber das war's dann auch schon, die Kernhandlung ist kaum ein Stück weiter vorangetrieben worden und der Leser fragt sich, worauf das wohl alles hinauslaufen wird.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man Otherland. Die Stadt der goldenen Schatten wohl nur Tad-Williams-Fans empfehlen. Zwar spricht Otherland durch seine vielen verschiedenen Charaktere theoretisch eine breite Leserschicht an -- hier findet jeder jemanden, mit dem er/sie sich identifizieren kann --, aber der erste Band für sich genommen bietet kein besonders befriedigendes Leseerlebnis, und auch der hohe Preis (etwa 200,- DM für alle vier Bände) dürfte manche abschrecken.

Der Verkauf von Otherland wird durch eine große Werbekampagne, auch im Internet, unterstützt. Aber auch wenn es dort behauptet wird, Otherland ist sicherlich nicht der Herr der Ringe des 21. Jahrhunderts -- dazu ist es nicht bahnbrechend genug, und Cyberpunk ist es auch nicht, dazu sind die Charaktere zu stark in Gute und Böse polarisiert und die Geschichte mit zu vielen Fantasy-Elementen durchsetzt. --Michael Matzer

Pressestimmen

"Herr der Hörspiele!" (Die Tageszeitung)

"Man kann nur staunen, dass so etwas wie Otherland überhaupt möglich ist." (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Customer am 8. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Vor ein paar Stunden habe ich den vierten Teil von Williams' monmentalem Cyper-Epos beendet, allerdings in englischer Sprache. Daher möchte ich jeden warnen, der mit dem Gedanken spielt, mit "Stadt der Goldenen Schatten" zu beginnen: Die Otherland-Tetralogie verlangt dem Leser viel Kraft und Durchhaltevermögen ab, weil man nach dem Ende des erstens Teils wie süchtig nach Auflösung der Geschichte verlangen wird. Wer es bis dorthin schafft, wird nicht umhin können, den Rest auch zu lesen, egal wie oft man das Buch auch für immer weglegen möchte.
Williams' Charaktere, auch die Nebencharaktere, sind vielschichtig, ungewöhnlich und interessant. Williams selbst hat sich seit Memory, Sorrow & Thorn literarisch weiterentwickelt und präsentiert dem geneigten Leser amtosphärisch dichte Phantasie-Welten, bisweilen sogar in einem recht sprachgewaltigen, bildhaften Stil. Außerdem ist seine Sicht der nahen Zukunft, der des Informationszeitalters, stimmig und nachvollziehbar, wenn auch nicht in allen Aspekten wünschenswert. Trotz Cyberpunk & SF bleibt Williams größtenteils im Rahmen der Vorstellbarkeit, zumindest was das RL (Real Life) angeht. Das mögen alles gute Gründe sein, sich des Werkes anzunehmen, und jedem, der die nun folgenden Kritikpunkte für weniger relevant hält, kann ich die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen.
Deutliche Schwächen gibt es im Plot, oder vielmehr bei der Aufrechterhaltung des Spannungsbogens. Am Ende des ersten Teils sind die meisten Fragen gestellt - unsere Hauptcharaktere befinden sich mittem im Getummel einer immer verrückter werdenden Geschichte: Welche Rolle spielt der mysteriöse Mr. Sellars ?
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von arfe am 17. Juni 2006
Format: Taschenbuch
Ich habe mir die Otherland-Serie geholt, weil sie mir von verschiedenen Seiten empfohlen wurde und insgesamt wurden diese hohen Erwartungen nur teilweise bestätigt.

Meiner Meinung bietet der Stoff von Otherland sehr großes Potential, dies zeigt sich in der glaubwürdigen, sehr detaillierten Darstellung dieses ‚Universums’ und der verstrickten, wendungsreichen Handlung.

Der Fehler Williams liegt jedoch bei der Länge der Bände: Die Auflösung aller Fragen erwartet den Leser erst nach >3000 Seiten. Zeitweilig durchreisen die Protagonisten ohne erkennbaren Grund (es wirkt recht beliebig, alles andere als zielstrebig) verschiedene 'Welten', wobei jeweils ~100 Seiten zu lesen sind nur damit ein Schlüsselereignis stattfindet, welches die Handlung weiter bringt. Es wird dabei zur Regel, dass die Charaktere aussichtlosen Situation (mal wieder) ganz knapp entkommen. Das an sich ist kein Problem, macht eher das Buch spannend, verliert aber nicht erst beim 10. Mal an Glaubwürdigkeit. Auflockerungen bieten hierbei der Wechsel der Perspektive, oft mehrmals je Kapitel. Dadurch wird immens Spannung an manchen stellen durch cliffhanger aufgebaut, kann aber auch zum Teil nerven, da an einer spannenden Stelle zu einem anderen Handlungsstrang gewechselt wird, der für den Leser zum Teil alles andere als interessant in diesem Moment ist. Gut gelungen sind die Nachrichten-Einschübe zu Beginn jedes Kapitels, diese versetzen einen vor allem zu Beginn der Bücher in die Welt von Otherland.

Fazit: Otherland ist lesenwert, für alle, die in eine sehr detaillierte, fantastische und zukunftskritische Welt kombiniert mit einer interessanten Kernhandlung eintauchen wollen und nicht vor den zum Teil langen ‚Durststrecken’ in der Mitte der Reihe zurückschrecken.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christiane Barthel am 10. Oktober 2005
Format: Audio CD
Das Hörspiel ist eine sehr gute Umsetzung der Roman-Vorlage. Das kann man aber erst schätzen, wenn man das Buch gelesen hat. Die Figurenvielfalt ist beim ersten Hören sehr schwer mitzuvollziehen, hinzu kommt, daß man die Sprecher teilweise sehr schwer versteht, sei es wegen zusätzlicher Soundeffekte, Verzerrungen oder aber gewollt hektischen Sprechens. Hat man das Buch gelesen, ist es faszinierend, die Charaktere auf diese Art zum Leben erweckt zu sehen, hat man es nicht gelesen, ist es häufig verwirrend, zumal auch Szenen ausgelassen werden, die eigentlich zum Verständnis der Handlung notwendig wären, so daß es bisweilen recht große Zeit- und Handlungssprünge gibt. Beim ersten Hören stellt sich somit auch eher Frust als Genuß ein. Was noch unverständlich erscheint, ist die Tatsache, daß das Ende des ersten Hörspielteils noch viele Fragen offen läßt, die das Ende des ersten Bandes der Romanvorlage aber beantwortet. Daher bekommt dieses Hörspiel auch nur 3 Sterne, obwohl es von der Qualität und dem Aufwand her eigentlich mehr verdient hätte
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Finna am 7. November 2012
Format: Audio CD
Voller Freude entdeckte ich die Otherland Hörbücher in unserer Bücherei. Die Bücher hatte ich vor einigen Jahren begeistert gelesen und wollte dieses Ereignis nochmals aus einer anderen Perspektive erleben. Die ersten zwei Stunden waren eine Qual, die Geräusche sind vordergründig einfach zu laut und die Sprecher eher gestelzt und passen kaum zu den Charakteren.

Die Hauptprotagonistin Renie mit ihrer quäkigen Stimme und ihrem latent aggressiven Unterton habe ich einfach keinen Zugang bekommen. Überhaupt fehlte mir das: Die Handlungstänge sind so kurz und so verworren, man kann sich die Stimmen schlecht merken und weiß eigentlich sehr selten, wo man sich gerade in der Geschichte befindet. So verliert man dauernd den Faden, kommt einfach nicht "rein" in die Story und wenn, dann nerven die übertrieben verzerrten Stimmen und Geräusche. Spannung gibt es in den ersten 4 Stunden auch kaum. Die packenden Passagen des Buches, in denen es einem kalt den Rücken runterläuft, wirken hier lahm und vorhersehbar.
Die interessanten Figuren des Autors kommen überhaupt nicht zur Geltung und man hat auch gar keine Lust, ihnen zu folgen. Zugegebenermassen habe ich es nach 4 Stunden einfach gelassen.

Mein Fazit: kaum hörbar und es auch nicht wert. Man sollte sich lieber die Bücher zu Gemüte führen.
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