Ich habe das Buch zumersten Mal mit etwa 13 Jahren gelesen. Seitdem hole ich es alle Jahre wieder aus dem Regal, um es nochmal zu lesen.
"Die Stadt der glühenden Augen" nimmt einen mit in die Kleinstadt Cheshunt. Eine Stadt, die von Angst bedeckt ist. Die Stadt wird von einer Gruppe Jugendlicher unter der Führung des Schuldirektors, Mr Karle, beherrscht. Diese sind allerdings nur Werkzeuge des Bösen.
Das Buch lässt einen die Atmosphäre der Angst, die in der Stadt existiert direkt nachfühlen. Wenn Erwachsene Angst vor Jugendlichen haben. Wenn im Schulunterricht Ameisen als Vorbild für eine ideale menschliche Gesellschaft präsentiert werden. Wenn die Polizei nur eine weitere Gefahr darstellt, einen Unsicherheitsfaktor. Wenn die Stadt Cheshunt sich von einem Tag auf den Anderen in ein Vorzeigestädtchen ohne Kriminalität verwandelt. Wenn ein "liebenswürdiger" charismatischer Mann im Mittelpunkt des Ganzen steht. Dann entstehen in meinem Kopf unwillkürlich Parallelen. Zu einer anderen Zeit, einer Zeit, die ich nicht miterlebt habe.
Mut (und Angst) ist zentrales Thema dieses Buches. Der Mut, sich seiner Angst zu stellen. Der Mut, sich nicht von Stärkeren, Brutaleren, der Mehrheit... tyrannisieren zu lassen. Gegen Ungerechtigkeit vorzugehen.
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"Hier gibt's nichts zu lachen!", fauchte Nissa.
"Doch", widersprach Lallie flüsternd. "Gelächter ist eine fantastische Waffe, denn sie bringt das Licht. Mit Lachen kann man der Dunklheit trotzen."
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Dann starrte mir ein Gesicht entgegen, lange und bestialische Züge mit spitzen, gelben Zähnen. Bist du einer von ihnen? Bist du eins von diesen bööösen Kindern?, wisperte es.