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Stadt der Diebe: Roman
 
 

Stadt der Diebe: Roman [Kindle Edition]

David Benioff , Ursula-Maria Mössner
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (142 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein unwiderstehliches Buch von einem außergewöhnlichen Geschichtenerzähler.« (Khaled Hosseini )

"Der Amerikaner David Benioff hat einen wunderbaren, packenden Roman über die Kraft der Freundschaft geschrieben. Eine Abenteuergeschichte für Erwachsene: komisch, traurig - und vor allem von der ersten bis zur letzten Zeile spannend und unterhaltsam. ... Kann man bereits im Januar von einem der schönsten Bücher des Jahres sprechen? Man kann. Das hier ist nämlich schwer zu toppen." (Kester Schlenz, Stern )

"Dieser Mann sieht nicht nur aus wie ein Hollywood-Star, er ist einer. ... Und wenn Sie jetzt noch diesen Roman lesen, werden Sie den Namen Benioff ohnehin nicht mehr vergessen. ... Dass ein Drehbuchautor dieser Klasse eine gute Story erzählen kann, hatte ich erwartet. Dass er es mit so viel Zärtlichkeit tut, hat mich überzeugt." (Angela Wittmann, Brigitte )

Kurzbeschreibung

Vom erfolgreichen Drehbuchautor zu einem der größten jungen Erzähltalente Amerikas – David Benioff legt mit STADT DER DIEBE ein modernes Meisterwerk vor, einen fesselnden Abenteuerroman und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, die eine irrwitzige Aufgabe zu erfüllen haben: Im belagerten, ausgehungerten Leningrad sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben.

Leningrad im Januar 1942: Weil er während der nächtlichen Ausgangssperre die Leiche eines deutschen Soldaten nach Essbarem durchsucht hat, wird der 17-jährige Lew sofort verhaftet – auf Plündern steht die Todesstrafe. Nach endlosen Stunden in einer kargen Gefängniszelle wird er allerdings nicht aufs Schafott, sondern zusammen mit seinem Mithäftling Kolja vor den Geheimdienstchef der Stadt geführt. Der stellt die beiden vor eine schier unlösbare Aufgabe – im Tausch gegen ihr Leben sollen sie innerhalb von sechs Tagen im ausgehungerten Leningrad zwölf Eier für die Hochzeitstorte seiner Tochter auftreiben.

Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, der den schüchternen, introvertierten Lew schicksalhaft an Kolja schweißt – einen schlitzohrigen, charmanten Frauenhelden und notorischen Lügner, der ihm ständig schmerzhaft bewusst macht, dass er selbst so gar nicht zum Abenteurer taugt. Als die beiden die Hoffnung, in Leningrad Eier zu finden, aufgeben müssen, fasst Kolja einen aberwitzigen Plan: Er will sich mit Lew zu einer Geflügelfarm jenseits der feindlichen Linien durchschlagen, in ein Dorf südlich von Leningrad. Ein selbstmörderisches Unterfangen, wären da nicht Koljas Kaltschnäuzigkeit, eine unerschrockene Partisanin namens Vika und Lews Schachtalent …

David Benioff ist der Drehbuchautor von “Drachenläufer“ und „Troja“.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 453 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 381 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 9783453407152
  • Verlag: Karl Blessing Verlag (2. Oktober 2009)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B004OL2SZG
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (142 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #2.781 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
82 von 84 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
dann müssen dunkle Zeiten herrschen.
Einem Vorhof zur Hölle gleicht auch Leningrad im Kriegswinter 1942.
In diesem Winter spielt der spektakuläre Roman "Stadt der Diebe" des Drehbuchautors David Benioff.
Er erzählt darin die eigentlich unglaubliche Geschichte seines Großvaters, dem während der deutschen Belagerung Leningrads gleich eine ganze Reihe von Wundern geschehen.

Lew ist siebzehn Jahre alt, als er beim Plündern erwischt wird und die Nacht vor seiner Verurteilung im Gefängnis verbringt. Kolja, zwei Jahre älter und nicht rechtzeitig zur Armee zurückgekehrt, spricht Lew an und muntert ihn auf. Sie werden beide zum Tode verurteilt, bekommen allerdings einen Aufschub: Sollte es ihnen gelingen binnen weniger Tage ein Dutzend Eier für den Hochzeitskuchen der Tochter des Generals aufzutreiben, kämen sie mit dem Leben davon.

Nun beginnt ein schier aussichtsloses Unterfangen. In einer Zeit, in der selbst eine verfaulte Zwiebel einen Schatz bedeutet, bringen sich Menschen schon für viel weniger als zwölf Eier um. Lew und Kolja merken schnell, dass in der Stadt nichts zu machen ist. Also schlagen sie sich in die Wälder, suchen die Nähe der deutschen Truppen, um dort vielleicht das Unmögliche möglich zu machen. Was sie dort zu sehen bekommen, ist selbst für den hartgesottenen Kolja schwer zu verkraften.
Bar jeder Menschlichkeit zeigt sich hier das nackte Antlitz von Gewalt, Hass und Hunger. Aber es erweist sich eben auch der Wert echter Freundschaft

Eigentlich ist das nicht gerade der Stoff, aus dem (Lese)-Träume sind. Und doch schafft es David Benioff mit seiner bildhaften Sprache und seiner Fabulierlust den Leser gefangen zu nehmen.
Hier schreibt ein Geschichtenerzähler ein Schelmenstück, der - ohne Pathos und billige Durchhalteparolen - auch den dunkelsten Episoden eine optimistische oder zumindest tragikomische Seite abgewinnt.

Manchmal galoppiert er fast zu schnell durch die sich überstürzenden Ereignisse, bedient sich auch zuweilen einer allzu deftigen Sprache. Doch spätestens durch das beinahe lakonische Ende ist der Leser damit versöhnt.

Dieses Buch gleicht einem Spielfilm für den Kopf. Hier gelingt es einem jungen Autor (Benioff ist Jahrgang 1970) das Schwere leicht zu erzählen.
Ein wahres Leseerlebnis!
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35 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet 25. Mai 2010
Format:Taschenbuch
In "Stadt der Diebe" erzählt David Benioff die Geschichte seines Großvaters. Lew Beniow hat während der Belagerung Leningrads durch die Deutschen während des Zweiten Weltkrieges Unvorstellbares gesehen und erlebt. Sein Enkel findet sensible und eindringliche Worte, um diese fassbar zu machen.

David Benioffs Ton ist leicht und voller Humor, der die Tragik und Grausamkeiten dieser Geschichte erträglich macht. Sein wundervoller Stil unterstreicht die klúgen Aussagen des Romans.

Als Leserin habe ich ganz beiläufig eine Menge über die russische Kultur, Geschichte und Seele gelernt.

Dunkelheit und Humor sind hier auf einzigartige Weise miteinander verzahnt. Die Charaktere leben, sind begreifbar und plastisch, fein herausgearbeitet und eigenwillig. ŽSelbst die Nebenfiguren zeichnet Benioff eindrücklich.

Sein Roman ist schalkhaft, klug, aufwühlend und verstörend. Das Ende ist bitter-romantisch, auf eine sehr lakonische Art und Weise.

Jede Szene besitzt ein angemessenes Gewicht, nie wird Drama um des Dramas willen gemacht. Im Gegenteil: Die schlimmsten Szenen schildert der Autor besonders feinfühlig,deutet nur an, zeichnet sie unaufdringlich, fast schon schlicht. Gerade dadurch gewinnen sie Eindrücklichkeit.

Ich kann gerade kein neues Buch anfangen, da ich noch an "Stadt der Diebe" zu knabbern habe. Es ist stellenweise schwer verdaulich, aber gerade dadurch umso wertvoller. Die Figuren, die Stimmung, die Landschaftsbeschreibungen, das Geschehen selbst hat sich mir eingebrannt und wirkt noch nach.

"Stadt der Diebe" ist ohne Zweifel ein Highlight meines Lesejahres.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Geschichte 23. August 2010
Von C. Lange
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich möchte mit dem Fazit des Buches anfangen: es ist einfach nur ganz ganz wunderbar zu lesen mit eindrucksvollen Schilderungen, mit Geschehnissen, die einen bewegen.

David Benioff ist ein ausgezeichneter Autor. Durch die vielen positiven Rezensionen angeregt, kaufte ich mir dieses Buch und wollte es nicht mehr aus der Hand legen.
Schon die ersten paar Seiten haben mich vollkommen überzeugt, dass dies eine außergewöhnliche Erzählung der Handlungen des 2. Weltkriegs werden sollte. Liebevoll gestaltet Benioff Seite für Seite seine Hauptfigur Lew, sowie die anderen Protagonisten. Die Geschichte entsteht langsam, Zeile für Zeile als innerer Film vor den Augen des aufmerksamen Lesers. Ein erster Höhepunkt wird erreicht, als Lew Kolja begegnet, mit dem er die kommenden Tage verbringen soll. Hier nimmt das ganze Geschehen seinen Lauf. Voller Wärme, Ironie und unglaublicher Detailverliebtheit beschreibt der Autor das Geschehen. Der Leser wird in eine andere Welt, die des 2. WK in Russland, entführt. Man kann den Hunger, die Ausgemergeltheit, die Erschöpfung, die Verzweiflung förmlich spüren, so gut legt Benioff dies dar.
Zu dem Inhalt möchte ich mich hier gar nicht groß äußern, aus Angst zu viel zu verraten, zu viel zu erzählen, nicht mehr aufhören zu können. Wenn ich mir etwas wünschen könnte, dann mehr solcher hervorragender Bücher. Vielleicht mit dem Titel "Der Hofhund"?

Eine begeisterte Leserin!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Tolle Geschichte
Stadt der Diebe ist echt ein toller Roman. Die Charaktere sind fabelhaft und man fühlt richtig mit ihnen mit. Die Story an sich bietet echt viel. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Stunden von Johnny B. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unfaßbar gut!
Titel sagt nichts über die Story aus, die Rückseite des Buches verspricht auch nicht wirklich viel, ABER das ist eines der besten Bücher, die ich gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Tagen von Kyrana Odemann veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nicht für schwache Nerven
Ein starkes Buch, aber nichts für schwache Nerven! Es schildert die grauenhaften Zustände in und um Leningrad während der 900tägigen Belagerung im 2. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von SantaKlaus veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine falsche Hoffnung.
Zwei junge Männer, die sich vorher nicht kannten, müssen 1942 im belagerten und ausgehungerten Lenningrad 24 Eier besorgen, sonst droht ihnen der Tod. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von Achilles veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesenswert
Eine sehr anrührende Geschichte, die trotz der schrecklichen Umstände unter denen die beiden Protagonisten ihre Freundschaft leben der Hoffnung Raum lässt. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von JoJoBa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was für eine Geschichte!
In einer Zeit, in der der Tod allgegenwärtig war und die äußeren Umstände nicht schwieriger hätten sein können (Krieg, Hunger, Winter) verliert der... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Pela veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen "Leningrad fürchtet sich nicht vor dem Tod,...
...der Tod fürchtet sich vor Leningrad."

Im Winter 1941/42 zeichnet sich für die Bevölkerung der eingekesselten Stadt langsam das kommende Grauen ab. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von tabula_rasa2605 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Buch!
Tolle Geschichte, geht an's Herz!
Ein Roman über Freundschaft und was diese alles überstehen kann,
großartiges Buch - volle Punktzahl.
Vor 2 Monaten von Sophie Hartleib veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen "Leningrad fürchtet sich nicht vor dem Tod. Der Tod fürchtet...
Die Erzählung spielt im Kriegswinter 1942, im belagerten, ausgehungerten, notleidenden Leningrad. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Regina Berger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einblick in die Vergangenheit
Dieses Buch habe ich von einem Freund empfohlen bekommen. Es handelt vom "normalen" Leben während der Kriegszeit in Russland und einer Freundschaft, die eher ungewollt... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Libelle veröffentlicht
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