Pressestimmen
Ihr wollt in Tokio sein? Ihr wisst ja noch nicht einmal, wie Bielefeld funktioniert: Eine Ausstellung sichtet die Wurzeln deutscher Popmusik. Seit Jahren hört man den Witz, die halbe „Hamburger Schule“ stamme eigentlich aus Bad Salzuflen. Dass dies durchaus wahr ist, zeigt nun eine Ausstellung in Oelde, die sich den westfälischen Wurzeln deutscher Popmusik widmet. In der Tat sind mit dem „elektrischen Liedermacher“ Bernd Begemann, der Chanteuse Bernadette Hengst und Frank Spilker von der Band Die Sterne wichtige Exponenten der für die neunziger Jahre prägenden deutschen Popmusik ursprünglich Bad Salzufler; Jochen Distelmeyer von Blumfeld stammt aus dem nahe gelegenen Brake bei Bielefeld. In Ostwestfalen, das manche für ein dadaistisches Konstrukt halten, stand also die Wiege des deutschen Diskurs-Pop. [...] Jan Wiele in „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (11.12.2008) [...] Der reich bebilderte Katalog [...] enthält Originalbeiträge der Musiker und eine Interview-DVD, die die popliterarische Spurensuche in OWL ausführlich dokumentiert. Thomas Klingebeil in „Neue Westfälische“ (05.02.2009)
Kurzbeschreibung
Der Begleitband zur Ausstellung Stadt.Land.Pop. der LWL-Literaturkommission für Westfalen im Museum für Westfälische Literatur, Kulturgut Haus Nottbeck, Oelde-Stromberg, vom 27. November 2008 bis 19. April 2009. Halb Hamburg kommt aus Bad Salzuflen und auch sonst passiert in Westfalen mehr Pop, als man denken mag. Eine Textsammlung über deutschsprachige Popmusik zwischen Provinz und Metropole, über Die Sterne, Die Braut haut ins Auge und Blumfeld, über Ostbevern, Köln und Seattle, über das Forum Enger und die 1980er, über Bielefeld, Herford und das legendäre Musiklabel Fast Weltweit. Auf der beigefügten DVD befinden sich Interviews mit Bernadette La Hengst, Frank Spilker, Erdmöbel, Michael Girke und Frank Werner (Fast Weltweit).