Pressestimmen
Zum städtebaulichen Großlabor hat es Berlin in den vergangenen zwei Jahrzehnten zwar nicht gebracht, aber es bleibt eine der interessantesten Städte Europas. Seitdem sich um 2000 die urbanistische und publizistische Dauererregung gelegt hat, knüpft Berlin unbefangener an die eigene großstädtische Bautradition an. Geschäftshäuser, Hotels und Wohnbauten wirken nunmehr weniger verkrampft um Bedeutung bemüht. Nach wie vor selten aber sind belebende Störungen im Kammerkonzert der Natusteintapeten. Das zeigt auch dieser Bildband überdeutlich. Für Touristen (der Text ist viersprachig!) und Gelegenheitsbesucher gibt er dennoch einen guten Überblick. HÄUSER, 4/08
Kurzbeschreibung
Neue Berlinische Architektur im 21. Jahrhundert. Klassische Typologien, wie das Stadthaus, die Stadtvilla oder das städtische Großstadthotel, erleben in Berlin seit der Wiedervereinigung eine architektonische Renaissance. Sie gelten als wesentliche Bausteine einer europäischen Stadt. In dem vorliegenden Band werden 30 Beispiele aus dem aktuellen Berliner Baugeschehen vorgestellt, denen die Rückbesinnung auf die Berliner Bautradition im Gewand zeitgenössisch moderner Architektur gemein ist. Der mehrsprachige Katalog zeigt Projekte namhafter Architekten, wie etwa David Chipperfield, Hilmer&Sattler und Albrecht oder Kleihues + Kleihues. Begleitband zu einer Wanderausstellung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts.