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Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud
 
 
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Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud [Gebundene Ausgabe]

Christa Wolf
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Und herausgekommen ist dabei eine gigantische, facettenreiche Lebensbeichte, eingebettet in jenes Jahrhundert, das das Ihre war ... kunstvoll verwoben, kontrastreich gegliedert, unter wechselnder Beleuchtung angestrahlt bietet sich das Mosaik dar, das jetzt vor uns liegt. Ein Zeugnis von Triumph des ordnenden Geistes über das Chaos der Gefühle.«

(Tilman Krause Die Welt )

»Es ist das radikale Bekenntnisbuch einer Schriftstellerin, die einst die bedeutendste Autorin der DDR gewesen ist, ein Buch der Suche und des Abschiedsnehmens, ein kämpferisches Buch, ein Buch über die Kämpfe des letzten Jahrhunderts, ein Buch der Verzweiflung ... Sie hat nicht aufgehört nach ihrer Variante der Wahrheit zu suchen. Dieses Buch ist das kalifornische Monument dieser Suche.«

(Volker Weidermann Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung )

»So erfrischend selbstironisch wie in Stadt der Engel war Christa Wolf wohl noch nie. Stadt der Engel, der lang erwartete neue Roman der 81-jährigen Ost-Berliner Autorin, ist vieles: ein Buch der Erinnerung und des Abschieds. Eine waghalsige, in zehnjähriger Schreibarbeit entstandene, atemberaubende Selbstbefragung, ja Lebensbeichte. So ungeschützt präsentierte sich Christa Wolf noch nie. ›Jede Zeile, die ich jetzt noch schreibe, wird gegen mich verwendet werden.‹«

(Oliver Pfohlmann Der Tagesspiegel )

»Ein merkwürdiges, ein bemerkenswertes Buch, eine Rettung.«

(Richard Kämmerlings Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Was Christa Wolf heute mit ihrem Buch Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr.Freud verteidigt, ist nicht ihre moralische, sondern ihre literarische Position, ihre Poetik des offenen Schreibens, jene Form des romanhaften Journals oder journalhaften Romans … eine Form, die heterogenes Material mischt, Zeiten verschränkt und den eher turbulenten als geradlinigen Zustand unseres Denkens und Erinnerns abzubilden sucht. Diese Form setzt die Bereitschaft zur unruhigen, zur vorläufigen und irritierten Erkenntnis voraus, zu Standpunkten, die sich selbst immer wieder in Frage stellen und verwerfen. Die 82jährige Christa Wolf begegnet uns … in der Rolle einer Autorin, die tatsächlich nicht genau weiß, welcher Reisepass für sie der richtige ist. In dieser produktiven Ratlosigkeit liegt die Größe ihres Alterswerks.«

(Ursula März Deutschlandfunk )

»Christa Wolf ist eine Meisterin der deutschen Sprache. Sie überrascht mit längst verschwundenen Wörtern, mit Wortschöpfungen, mit Satzkonstruktionen, die einen schwindelig machen, denen man aber trotzdem ohne Stocken und mit großer Freude an der Vielfältigkeit der Sprache folgen kann. Ich glaube, Stadt der Engel ist Christa Wolfs Offenbarung, vielleicht ihr Vermächtnis.«

(Anke Harnack NDR 2 )

Kurzbeschreibung

Los Angeles, die Stadt der Engel: Dort verbringt die Erzählerin Anfang der Neunziger einige Monate auf Einladung des Getty Center. Ihr Forschungsobjekt sind die Briefe einer gewissen L. aus dem Nachlaß einer verstorbenen Freundin, deren Schicksal sie nachspürt – eine Frau, die aus dem nationalsozialistischen Deutschland in die USA emigrierte. Sie beobachtet die amerikanische Lebensweise, taucht ein in die Vergangenheit des „New Weimar unter Palmen“, wie Los Angeles als deutschsprachige Emigrantenkolonie während des Zweiten Weltkriegs genannt wurde. Ein ums andere Mal wird sie über die Lage im wiedervereinigten Deutschland verhört: Wird der „Virus der Menschenverachtung“ in den neuen, ungewissen deutschen Zuständen wiederbelebt? In der täglichen Lektüre, in Gesprächen, in Träumen stellt sich die Erzählerin einem Ereignis aus ihrer Vergangenheit, das sie in eine existentielle Krise bringt und zu einem Ringen um die Wahrhaftigkeit der eigenen Erinnerung führt. Das neue Buch von Christa Wolf ist auch autobiographische Prosa: Sie erzählt von einem Menschenleben, das drei deutschen Staats- und Gesellschaftsformen standhält, von einer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte, von der Kunst, sich zu erinnern. »Und herausgekommen ist dabei eine gigantische, facettenreiche Lebensbeichte, eingebettet in jenes Jahrhundert, das das ihre war (...) kunstvoll verwoben, kontrastreich gegliedert, unter wechselnder Beleuchtung angestrahlt bietet sich das Mosaik dar, das jetzt vor uns liegt. Ein Zeugnis von Triumph des ordnenden Geistes über das Chaos der Gefühle.« Tilman Krause, Die Welt; »Es ist das radikale Bekenntnisbuch einer Schriftstellerin, die einst die bedeutendste Autorin der DDR gewesen ist, ein Buch der Suche und des Abschiedsnehmens, ein kämpferisches Buch, ein Buch über die Kämpfe des letzten Jahrhunderts, ein Buch der Verzweiflung (...) Sie hat nicht aufgehört nach ihrer Variante der Wahrheit zu suchen. Dieses Buch ist das kalifornische Monument dieser Suche.« Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung; »So erfrischend selbstironisch wie in "Stadt der Engel" war Christa Wolf wohl noch nie. "Stadt der Engel", der lang erwartete neue Roman der 81-jährigen Ost-Berliner Autorin, ist vieles: ein Buch der Erinnerung und des Abschieds. Eine waghalsige, in zehnjähriger Schreibarbeit entstandene, atemberaubende Selbstbefragung, ja Lebensbeichte. So ungeschützt präsentierte sich Christa Wolf noch nie. ›Jede Zeile, die ich jetzt noch schreibe, wird gegen mich verwendet werden.‹« Oliver Pfohlmann, Der Tagessiegel; „Du bist dabei gewesen. Du hast es überlebt. Du kannst davon berichten.“ Der neue große Roman von Christa Wolf: Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud spiegelt das Leben der Autorin, wie in Kindheitsmuster immer wieder verbunden mit entscheidenden Momenten deutscher Geschichte.

Der Verlag über das Buch

Es ist ein veritables literarisches Ereignis: Nach über zehn Jahren hat Christa Wolf nun die Arbeit an ihrem neuen großen Buch abgeschlossen. In Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud spiegelt sich das ganze Leben der Büchner-Preisträgerin, immer wieder verbunden mit entscheidenden Momenten der ostdeutschen, der westdeutschen, also der deutschen Geschichte. Kenner ihres Werks begegnen hier neuen, faszinierenden Facetten ihres Schreibens, für andere ist Stadt der Engel die Gelegenheit, in die Welt einer der Großen der deutschsprachigen Autoren unserer Zeit einzutauchen.

Christa WolfChrista Wolf zu ihrem neuen Buch Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud:

Wie kam es zu diesem Titel?

Die Stadt der Engel ist Los Angeles.
Anfang der neunziger Jahre lebte ich einige Monate lang in Santa Monica am Pazifischen Ozean und erkundete, zusammen mit Freunden aus vielen Ländern, dieses Stadt-Monster L. A., das auf mich einen starken Sog ausübte. Aufzeichnungen über diesen Aufenthalt geben den Rahmen für den Text. Natürlich ging ich auch den Spuren deutscher Künstler nach, die als Emigranten in der Zeit des Nationalsozialismus in Kalifornien ein kulturelles Zentrum bildeten, das über Amerika hinaus ausstrahlte. Durch einen amerikanischen Freund fand ich das sonderbare Motiv vom Mantel des Dr. Freud.

Also autobiographische Prosa?

Auch. Aber nicht streng den Tatsachen verpflichtet. Die Erzählerin ist ein verwandeltes Ich. Ganze Handlungslinien und die dazugehörigen Personen sind erfunden, bis hin zum Auftauchen phantastischer Elemente. Im Kern geht es um eine existentielle Krise, welche die Erzählerin erfaßt und sie zwingt, sich mit Widersprüchen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Könnten Sie das Genre charakterisieren?

Auf ein Genre habe ich mich nicht festgelegt. Ich würde von einem Gewebe sprechen, in das Bestandteile erfahrener Realität eingebunden sind, die sich in einem größeren Zeitraum bewegen und Freudiges, Leidvolles, Schweres und Leichtes mit sich führen.

Über Ihre Zeit in der DDR und nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten?

Natürlich. Aber die Erinnerung reicht bis in die Kindheit zurück. Mein Leben in drei Staats- und Gesellschaftsformen in Deutschland treibt mir eine Fülle von Stoff zu, von der ich etwas aufbewahren möchte. Es ist, wie so oft bei mir, ein Anschreiben gegen das Vergessen.

(Bild: Christa Wolf, privat)

Über den Autor

Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas Mann Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb 2011 in Berlin.

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