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Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud Gebundene Ausgabe – 21. Juni 2010


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp; Auflage: 3 (21. Juni 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 351842050X
  • ISBN-13: 978-3518420508
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,7 x 20,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 206.065 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis, dem Thomas Mann Preis und dem Uwe-Johnson-Preis, ausgezeichnet. Sie verstarb 2011 in Berlin.

Foto (c) Christa Wolf/Privatbesitz

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Und herausgekommen ist dabei eine gigantische, facettenreiche Lebensbeichte, eingebettet in jenes Jahrhundert, das das Ihre war ... kunstvoll verwoben, kontrastreich gegliedert, unter wechselnder Beleuchtung angestrahlt bietet sich das Mosaik dar, das jetzt vor uns liegt. Ein Zeugnis von Triumph des ordnenden Geistes über das Chaos der Gefühle.«
Tilman Krause, DIE WELT 14.06.2010



»Es ist das radikale Bekenntnisbuch einer Schriftstellerin, die einst die bedeutendste Autorin der DDR gewesen ist, ein Buch der Suche und des Abschiedsnehmens, ein kämpferisches Buch, ein Buch über die Kämpfe des letzten Jahrhunderts, ein Buch der Verzweiflung.«
Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 14.06.2010



»Stadt der Engel ... ist vieles: ein Buch der Erinnerung und des Abschieds. Eine waghalsige, in zehnjähriger Schreibarbeit entstandene, atemberaubende Selbstbefragung, ja Lebensbeichte. So ungeschützt präsentierte sich Christa Wolf noch nie. ›Jede Zeile, die ich jetzt noch schreibe, wird gegen mich verwendet werden.‹«
Oliver Pfohlmann, Der Tagesspiegel 14.06.2010



»Ein merkwürdiges, ein bemerkenswertes Buch, eine Rettung.«
Richard Kämmerlings, Frankfurter Allgemeine Zeitung 19.06.2010



»Was Christa Wolf heute mit ihrem Buch Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr.Freud verteidigt, ist nicht ihre moralische, sondern ihre literarische Position, ihre Poetik des offenen Schreibens, jene Form des romanhaften Journals oder journalhaften Romans ....«
Ursula März, Deutschlandfunk 20.06.2010



»Christa Wolf ist eine Meisterin der deutschen Sprache. Sie überrascht mit längst verschwundenen Wörtern, mit Wortschöpfungen, mit Satzkonstruktionen, die einen schwindelig machen, denen man aber trotzdem ohne Stocken und mit großer Freude an der Vielfältigkeit der Sprache folgen kann. Ich glaube, Stadt der Engel ist Christa Wolfs Offenbarung, vielleicht ihr Vermächtnis.«
Anke Harnack, NDR 2 02.08.2010

Der Verlag über das Buch

Es ist ein veritables literarisches Ereignis: Nach über zehn Jahren hat Christa Wolf nun die Arbeit an ihrem neuen großen Buch abgeschlossen. In Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud spiegelt sich das ganze Leben der Büchner-Preisträgerin, immer wieder verbunden mit entscheidenden Momenten der ostdeutschen, der westdeutschen, also der deutschen Geschichte. Kenner ihres Werks begegnen hier neuen, faszinierenden Facetten ihres Schreibens, für andere ist Stadt der Engel die Gelegenheit, in die Welt einer der Großen der deutschsprachigen Autoren unserer Zeit einzutauchen.

Christa WolfChrista Wolf zu ihrem neuen Buch Stadt der Engel oder The Overcoat of Dr. Freud:

Wie kam es zu diesem Titel?

Die Stadt der Engel ist Los Angeles.
Anfang der neunziger Jahre lebte ich einige Monate lang in Santa Monica am Pazifischen Ozean und erkundete, zusammen mit Freunden aus vielen Ländern, dieses Stadt-Monster L. A., das auf mich einen starken Sog ausübte. Aufzeichnungen über diesen Aufenthalt geben den Rahmen für den Text. Natürlich ging ich auch den Spuren deutscher Künstler nach, die als Emigranten in der Zeit des Nationalsozialismus in Kalifornien ein kulturelles Zentrum bildeten, das über Amerika hinaus ausstrahlte. Durch einen amerikanischen Freund fand ich das sonderbare Motiv vom Mantel des Dr. Freud.

Also autobiographische Prosa?

Auch. Aber nicht streng den Tatsachen verpflichtet. Die Erzählerin ist ein verwandeltes Ich. Ganze Handlungslinien und die dazugehörigen Personen sind erfunden, bis hin zum Auftauchen phantastischer Elemente. Im Kern geht es um eine existentielle Krise, welche die Erzählerin erfaßt und sie zwingt, sich mit Widersprüchen ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen.

Könnten Sie das Genre charakterisieren?

Auf ein Genre habe ich mich nicht festgelegt. Ich würde von einem Gewebe sprechen, in das Bestandteile erfahrener Realität eingebunden sind, die sich in einem größeren Zeitraum bewegen und Freudiges, Leidvolles, Schweres und Leichtes mit sich führen.

Über Ihre Zeit in der DDR und nach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten?

Natürlich. Aber die Erinnerung reicht bis in die Kindheit zurück. Mein Leben in drei Staats- und Gesellschaftsformen in Deutschland treibt mir eine Fülle von Stoff zu, von der ich etwas aufbewahren möchte. Es ist, wie so oft bei mir, ein Anschreiben gegen das Vergessen.

(Bild: Christa Wolf, privat)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 1000 REZENSENT am 22. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Christa Wolf erinnert sich in diesem (Hör-) Buch an ihren neunmonatigen Aufenthalt in Los Angeles in den Jahren 1992 und 1993. Auf Einladung der Getty Stiftung beschäftigt sie sich mit einem erzählerischen Projekt: Ihre verstorbene Freundin Emma hatte ihr Briefe einer gewissen L. vermacht, einer in den 30er Jahren nach Kalifornien emigrierten Psychoanalytikerin. Nicht einmal den vollen Namen jener L. kennt sie. Wolf begibt sich auf Spurensuche.

Wir erleben eine ess- und trinkfreudige Autorin, die in einem Hotel mit dem passenden Namen Ms. Victoria" wohnt und Freundschaften mit ihren Mitbewohnern, Ko-Stipendiaten und einer Reihe deutsch-jüdischer Emigranten schließt.

Doch ist diese Zeit alles andere als unbeschwert: Die Autorin / Christa Wolf leidet am Bekanntwerden ihrer "Täterakte". Als "IM Margarete" war sie von 1959 bis 1962 bei der Staatssicherheit geführt worden. Zwar steht dies in keinem Verhältnis zu dem Umfang ihrer 42 Aktenordner umfassenden "Opferakte", doch stellt sie sich die Frage "Wie hatte ich das vergessen können?" Und dies ist der Kern des Buches: Eine quälende Selbstbefragung.

Auf Ihrem "Maschinchen" hält sie fest, was ihr durch den Kopf geht: "Ich will herausfinden, wie ich damals war." (...) "Der Fremde in mir oder DAS Fremde in mir." (...) "Warum ich überhaupt mit denen geredet habe. Weil ich sie noch nicht als DIE gesehen habe, glaube ich." (...) "Nur zwei, drei Jahre später hätte ich DIE nicht mehr zur Tür hereingelassen." (...) "Zum Schreiben haben mich immer die Konflikte getrieben, die ich in dieser Gesellschaft hatte." (...) "Warum bin ich bei der Fahne geblieben?
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28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von frenchquarter am 18. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
'Nun ist ja Schreiben ein Sich-Heranarbeiten an jene Grenzlinie, die das innerste Geheimnis um sich zieht und die zu verletzen Selbstzerstörung bedeuten würde, aber es ist auch der Versuch, die Grenzlinie nur für das wirklich innerste Geheimnis zu respektieren und die diesen Kern umgeben, schwer einzugestehenden Tabus nach und nach dem Verdikt des unaussprechlichen zu befreien. Nicht Selbstzerstörung, sondern Selbsterlösung, den unvermeidlichen Schmerz nicht fürchten.'
Mit diesem Zitat aus dem neuen Buch der Christa Wolf versuche ich eine Rezension zu schreiben. Gleich was man über die Autorin sagt und schreibt, sie ist und bleibt eine der großen deutschen Autorinnen dieser Zeit.
Mit diesem Zitat, für mich eine Quintessenz des gesamten Romans, ist im Grunde genommen schon sehr viel über 'Stadt der Engel' gesagt. Es ist ein Buch über das Nachdenken und Verarbeiten der eigenen Vergangenheit, verknüpft mit den historischen Ereignissen. Dabei lässt Christa Wolf eine andere Figur sprechen. Ein schöner Griff, der anfangs beim Lesen noch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.
Christa Wolf weilte Anfang der 90er in Los Angeles und es ist auch die Zeit, in der die 'Hexenjagd' in Deutschland im vollen Gange ist. Immer wieder stellt sich die Protagonistin die Frage: Wie konnte ich das vergessen? Sie, die später selbst zum 'Opfer' wurde, war in den ersten Tagen selbst 'Täter'. Moralisch darüber zu urteilen soll jeder nach seinem eigenen Ermessen und Wissensstand.
Es ändert nichts daran, dass sie eine großartige Schriftstellerin ist, die mit diesem vorliegendem Buch das auch mal wieder recht eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.
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107 von 118 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ulrich Gellermann am 19. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Woher kommen wir? Aus welchem gesellschaftlichen Stoff sind wir gemacht? Und warum leben wir dann so wie wir leben, gelebt haben? Diesen Grundfragen an sich, diesen Grundfragen an die Gesellschaft aus der sie stammt, geht die Autorin Christa Wolf in ihrem Buch "Stadt der Engel" mit jener Strenge nach, die ihre Arbeiten immer wieder auch als Selbstprüfung erscheinen lassen. Als Prüfung des Ich des Lesers, wie auch als Analyse des Ichs der Schriftstellerin. Wer sein Leben im stillen Teich der Konformität verbracht hat, wer nie die Frage nach einem anderen Leben, die Frage nach der Besserung der Lage aller gestellt hat, der wird dieses Buch nicht verstehen. Und man darf jetzt schon prophezeien, dass eine Mehrheit der Kritiker dazugehören wird.

Denn die Majorität, wie sie sich seit der deutschen Einheit formiert hat, will von der Wolf immer nur das Eine: Geständnisse über moralische Verfehlungen, Bekenntnisse über ihre Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit, Unterwerfung unter ein Urteil das, wie viel man auch bekennen mag, immer nur heißen wird: Unmoralisch. Am Buch der Wolf - das auf einer Ebene in der Stadt der Engel, in Los Angeles, handelt und von dieser Ebene aus viele Täler und Gipfel der deutschen Geschichte aufsucht - wird erneut die deutsche Spaltung und die deutsche Einheit verhandelt werden. Ohne Waffengleichheit versteht sich: Denn die Akten aus dem Westen bleiben verschlossen. Über die westdeutschen informellen Mitarbeiter, die bei der mehr als einer Million "Regelanfragen" für die Berufsverbote der 70er und 80er Jahre eine Rolle spielten, werden wir zu unseren Lebzeiten kaum etwas erfahren.
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