...kommt gerne in Form von Kohlenmonoxid. Dieses Gas sieht man nicht, man riecht es nicht, und wenn man es einatmet, ist es meistens schon zu spät. Es entsteht überall dort, wo mit Brennstoffen wie Holz, Kohle, Öl oder Gas geheizt wird, und wird im Normalfall über den Kamin abgeleitet.
Ich heize meine Altbauwohnung direkt mit einem Gas-Ofen. Diese Art der Heizung ist heutzutage kaum noch anzutreffen. Sie ist effektiv, aber nicht ungefährlich. Neben den üblichen Gefahren durch Erdgas besteht auch die Gefahr der Entstehung von zu viel Kohlenmonoxid, z. B. bei einem nicht richtig funktionierenden Kamin-Abzug.
Nachdem ich die letzten Jahre öfter von Fällen gelesen habe, in denen ganze Familien durch defekte Gasthermen und Ähnliche Geräte zu Tode kamen, da diese durch eine Fehlfunktion große Mengen Kohlenmonoxid freisetzten, informierte ich mich im Internet zu dem Thema, und stieß letztendlich auch auf Warnmelder. Habe mir dann diesen gekauft. Die Montage ist denkbar einfach, eigentlich genau wie bei einem Rauchmelder. Betrieben wird der Melder mit 3 AA-Batterien (Mignon). Bei fast leeren Batterien wird man akustisch gewarnt.
Der Melder zeigt per LCD-Display die aktuelle CO-Konzentration in der gängigen Einheit ppm an. Allerdings nur im Falle eines Alarms. Im Standby-Betrieb ist das LCD-Display leider aus.
Genau wie beim Rauchmelder kann man auch den CO-Melder durch Drücken des Test-Knopfes testen. Der Alarm ist ausreichend laut.
Habe bei mir 2 dieser Melder montiert. Einen hier im Zimmer, wo der Ofen steht, und einen im Flur, durch den quer ein Kaminrohr vom Nachbarn läuft, bei dem nachträglich im Bad eine Gastherme installiert wurde.
Testen kann man einen CO-Melder leider nicht, also muss man einfach hoffen, dass er funktioniert. Jedenfalls gibt er ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit.