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Vielfach wurde das Werk von tschechischen und slowakischen Künstlern eingespielt; nun erscheint der Mitschnitt eines Konzertes mit dem italienischen Dirigenten Giuseppe Sinopoli und der Staatskapelle Dresden, das in Dresden im April letzten Jahres stattfand. Sentimentalität oder Gefühlsduselei sind Sinopolis Sache nicht. Unter dem sezierenden Blick des einstigen Psychoanalytikers werden sämtliche musikalische Details der Partitur präzise ausgeleuchtet. Transparenz und Struktur haben bei ihm Vorrang. Darüber geht etwas von jener melodieseligen Wärme, jenem klanggesättigen runden Sound, der so charakteristisch für Dvorak ist, verloren. Johan Bothas emphatischer Vortrag gleicht da vieles aus; einen ebenso souveränen wie fulminanten Auftritt indes feiert der Chor der Sächsischen Staatsoper und schon deshalb ist diese Aufnahme sehr zu empfehlen. --Teresa Pieschacón Raphael
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Tobias Kade
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