AOL-Bücherbrief, Jg. 23/2004, Nr. 44
Das Buch füllt [
] eine Lücke, existiert doch bislang kein Werk über die vergleichende Geschichte der Staatsformen und politischen Systeme. Es verbindet in interdisziplinärer Weise fundierte historische Analyse mit vergleichend-politikwissenschaftlicher Methode.
Hans-Christof Kraus, FAZ, 07.01.2005, Nr. 5
[
] (ein) Handbuch [
], das eine außerordentliche Fülle von Informationen, nicht nur für Fachleute, sondern auch für den politisch-interessierten Laien enthält. [
] Das Buch regt zum weiteren Nachdenken über politische Zusammenhänge an, gerade auch dort, wo es zum Widerspruch reizt.
Praxisjournal Buch, Jan./Feb. 2005
[
] Das Buch füllt damit eine Lücke, existiert doch bislang kein Werk über die vergleichende Geschichte der Staatsformen und politischen Systeme. Es verbindet in interdisziplinärer Weise fundierte historische Analyse mit vergleichend-politikwissenschaftlicher Methode. [
]
Daniel Hildebrand, Historische Zeitschrift Bd. 281, 2005
[...] Methodisch wie inhaltlich ist dieser Sammelband von beeindruckender Breite [...]
Zeitschrift für Politikwissenschaft, 3/2005
Nach Ansicht der Herausgeber vermag sowohl die politikwissenschaftliche als auch gleichermaßen die historische Analyse des Wandels von Staatsformen und politischen Systemen mit besonderem Augenmerk auf Staatszweck, Staatsrechtfertigung und Staatsinteresse der Diskussion von Perspektiven des Staates im 21. Jahrhundert eine wissenschaftliche Grundlage zu bieten. Das Ergebnis dieser Betrachtung ist der Sammelband, in dem die Staatsgeschichte seit der Antike historisch fundiert und politikwissenschaftlich vergleichend, im Stil eines Handbuches, dargestellt wird. Der einleitende Beitrag stellt die verschiedenen Konzepte zur Typologisierung vor, den Abschluss bilden ein umfassender Vergleich und ein Ausblick auf verschiedene Entwicklungsperspektiven.
Kurzbeschreibung
In den letzten Jahren sind jene Stimmen lauter geworden, die vor einer fundamentalen Legitimationskrise des Staates warnen. Hufig erscheint insbesondere der Nationalstaat als ein schwaches Instrument gegenber den Krften der Globalisierung. Angesichts solcher Entwicklungen und Herausforderungen ist es angebracht, ber die Perspektiven des Staates im 21. Jahrhundert nachzudenken.
"Staat" darf dabei jedoch nicht als abstraktes, gleichsam aus der Geschichte gelstes Phnomen betrachtet werden. In diesem Handbuch werden daher Modelle politischer Ordnung vom Altertum bis zur Gegenwart beleuchtet, und zwar aus einem doppelten Blickwinkel. Erstens findet die Reflexion der Realgeschichte (Staatsform) Bercksichtigung, zweitens die Reflexion der Ideengeschichte (Staatsidee).
Das Buch fllt damit eine Lcke, existiert doch bislang kein Werk ber die vergleichende Geschichte der Staatsformen und politischen Systeme. Es verbindet in interdisziplinrer Weise fundierte historische Analyse mit v ergleichend-politikwissenschaftlicher Methode. Worin bestanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Staatsformen der einzelnen Epochen? Welche Ausprgung wurde jeweils fr die Beste gehalten? Wie verhielten sich Staatsverfassung und Verfassungswirklichkeit zueinander, wie Wandel und Kontinuitt?
Der Band spannt einen Bogen von der ehrwrdigen antiken Staatsformenlehre bis zur modernen Vergleichenden Regierungslehre.
"Staat" darf dabei jedoch nicht als abstraktes, gleichsam aus der Geschichte gelstes Phnomen betrachtet werden. In diesem Handbuch werden daher Modelle politischer Ordnung vom Altertum bis zur Gegenwart beleuchtet, und zwar aus einem doppelten Blickwinkel. Erstens findet die Reflexion der Realgeschichte (Staatsform) Bercksichtigung, zweitens die Reflexion der Ideengeschichte (Staatsidee).
Das Buch fllt damit eine Lcke, existiert doch bislang kein Werk ber die vergleichende Geschichte der Staatsformen und politischen Systeme. Es verbindet in interdisziplinrer Weise fundierte historische Analyse mit v ergleichend-politikwissenschaftlicher Methode. Worin bestanden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den verschiedenen Staatsformen der einzelnen Epochen? Welche Ausprgung wurde jeweils fr die Beste gehalten? Wie verhielten sich Staatsverfassung und Verfassungswirklichkeit zueinander, wie Wandel und Kontinuitt?
Der Band spannt einen Bogen von der ehrwrdigen antiken Staatsformenlehre bis zur modernen Vergleichenden Regierungslehre.
Über den Autor
Eckhard Jesse: Jahrgang 1948, Dr. phil. habil., seit 1993 Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz (Lehrstuhl für "Politische Systeme, politische Institutionen"); seit 1989 Herausgeber des Jahrbuchs Extremismus und Demokratie (mit Uwe Backes); zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zur Demokratie der Bundesrepublik Deutschland, zu Totalitarismus im 20. Jahrhundert und Extremismus in der Bundesrepublik