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Staatsbankrott voraus!: Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen
 
 
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Staatsbankrott voraus!: Hintergründe, Strategien und Chancen, die Sie kennen müssen [Taschenbuch]

Rolf Morrien , Janne Jörg Kipp
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 200 Seiten
  • Verlag: FinanzBuch Verlag; Auflage: 1. Aufl. (12. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3898796167
  • ISBN-13: 978-3898796163
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 14,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.361 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Rolf Morrien
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als die ersten Meldungen über bankrotte Staaten in Europa die Medien erreichten, wollte keiner so recht glauben, dass es so ernst werden würde. Inzwischen ist klar: Die Lage ist tatsächlich prekär und wird wohl auch noch einige Zeit so bleiben. Die Berichterstattung in den Medien wird immer düsterer und es geht um immer größere Beträge, für die die EU-Mitgliedsstaaten, allen voran Deutschland, gerade stehen sollen. Doch bei aller Schwarzmalerei sollte eines nicht vergessen werden: Auch insolvente Staaten hören nicht einfach auf zu existieren.

Das ist die Sichtweise von Janne Jörg Kipp und Rolf Morrien, ihres Zeichens Finanzexperten und profilierte Wirtschaftsjournalisten. In ihrem Buch Staatsbankrott voraus! zeigen sie, dass ein Staatsbankrott nicht zwingend eine Katastrophe darstellen muss sondern vielmehr ein Neuanfang ist, den es zu nutzen gilt. Die Geschichte zeigt, dass diese Chance gar nicht so abwegig ist: Vermögen bleibt immerhin Vermögen und auch in Griechenland gibt es nach wie vor reiche Menschen. Flexibilität ist das Zauberwort. Staatliche Gegebenheiten und Institutionen mögen sich wandeln, aber mit der richtigen Strategie kann man davon sogar noch profitieren.

Über den Autor

Janne Jörg Kipp ist Diplom-Ökonom. Bereits im Studium beriet er Kleinunternehmen und private Anleger. Heute ist er Chefredakteur des "Neuen Deutschen Geldanlagebriefs", wo er die beiden Arbeitsschwerpunkte Unternehmensberatung und Kapitalschutz vereint.

Rolf Morrien studierte in Münster und Wien Geschichte, Wirtschaft und Politik und absolvierte danach eine Ausbildung zum Wirtschaftsjournalisten. Danach war er Redakteur des Dienstes "Aktien-Analyse".Seit 2002 leitet er den Börsendienst "Der Depot-Optimierer".


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32 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Autoren vertreten in diesem Text zwei Grundthesen: (1) Ein für die nahe Zukunft prognostizierter Staatsbankrott Deutschlands ist unvermeidbar, und (2) er bietet auch Chancen, wenn man sich auf ihn angemessen vorbereitet. Beide Aussagen werden mit Fakten untermauert.

Wenn ein Schuldner bereits Kredite braucht, um auch nur die Zinsen seiner angehäuften Schuld zu bezahlen, dann wird ihm niemand, der noch bei Verstand ist, weiteres Geld leihen wollen. Nur bei Staaten machen Banken gerne Ausnahmen. Dafür werden sie dann auch gelegentlich gerettet, wenn sie selbst eigentlich pleite sind. Dieses Spiel geht so lange weiter, bis die Einnahmequellen von Staaten der Schulden- und Zinslast nicht mehr gewachsen sind oder plötzliche externe Schocks das fragile Schuldengebäude zum Einsturz bringen. Vor einer solchen Bedrohung stehen inzwischen fast alle Industriestaaten, was zusätzliche Sprengkraft erzeugt.

Staatspleiten sind nichts Ungewöhnliches, wenn man sie in ihrer historischen und geografischen Häufigkeit betrachtet. Darauf weisen auch die Autoren mehrfach hin. Doch im Gegensatz zur Vergangenheit sind diesmal nicht Kriege die Ursache, sondern ein kreditfinanzierter Scheinwohlstand breiter Bevölkerungsschichten. Die zum Bankrott führenden Defizite in den Staatsbilanzen sind deshalb von struktureller Natur. Der Staat gab nicht für ein einmaliges Ereignis zu viel Geld aus und scheiterte daran, sondern er tut das auf Dauer durch seine aus vielen Gründen überlasteten Sozialsysteme. Und die verschwinden auch nach einer Staatspleite nicht. Dieser einfachen, aber unangenehmen und unpopulären Wahrheit gehen die Autoren ängstlich aus dem Weg und beschreiben sie lediglich am Beispiel Japans. Auch ein Staat kann nicht ohne Ende mehr ausgeben als er einnimmt.

Das Buch beginnt mit sieben Grundannahmen seiner Autoren. Dies sind: (1) Die Verschuldung steigt rasant. Dafür sind Zinseszinseffekte und zahlreiche andere Faktoren verantwortlich. (2) Die wahren Schulden sind viel höher als ausgewiesen. Neben einigen Schattenhaushalten schlagen vor allem die Pensionsansprüche zu Buche, für die es keine Vorsorge gibt. (3) Es wird kein Zurück geben. Mit dieser merkwürdigen Formulierung meinen die Autoren, dass sich kein nach Wiederwahl gierender Politiker nun noch der Wahrheit stellen und handeln wird. (4) Niemand kann die Situation überblicken und steuern. (5) Viele Staaten sind zugleich bedroht. (6) Vorsorge ist einfacher als viele denken. Diese Aussage steht leider etwas in Kontrast zu (4), genau so wie die letzte. (7) Es wird keinen Crash geben. Was ein Crash mit einem Staatsbankrott zu tun hat, bleibt das Geheimnis der Autoren. Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass sich ein Staatsbankrott zwar lange vorher andeutet, sein Vollzug jedoch schlagartig kommt. Der Staat entschuldet sich dabei unter anderem auf Kosten seiner Bürger. Wie man sich dem entziehen kann, hoffen die Autoren uns später erklären zu können.

Im zweiten Kapitel erfahren wir, wie ein Staatsbankrott gewöhnlich abläuft. Ein solcher Fall ist im deutschen Grundgesetz nicht vorgesehen, und es existieren wenigstens offiziell keine Regularien dafür. Das drittel Kapitel befasst sich mit dem vergleichsweise unbedeutenden griechischen Bankrott und der Situation in Deutschland, den USA und Japan. Besonders in Japan reichen signifikante Zinserhöhungen bereits aus, um sofort in die Staatspleite zu schlittern. Eine solche Zinserhöhung hat die japanische Zentralbank zwar bisher erfolgreich verhindert, doch das kann nicht bis in alle Ewigkeit gut gehen. Ebenso wenig kann sich Japan ohne Ende bei der eigenen Bevölkerung verschulden.

Das vierte Kapitel beschreibt einige Staatspleiten der letzten Jahre, während sich das fünfte mit der angeblich auf uns zu kommenden Inflation beschäftigt, die wiederum (vor allem aus historischer Sicht) als Vorstufe des Staatsbankrotts angesehen werden muss. In Japan versucht die Notenbank übrigens schon 20 Jahre lang erfolglos eine Inflation in Gang zu setzen. Neuerdings sind einige der Leute, deren unglaublichen Fähigkeiten wir schon die Finanzkrise zu verdanken haben, der Meinung, dass eine "gesteuerte Inflation" von fünf Prozent pro Jahr eine wunderbare Sache wäre, denn dann verliefe die Enteignung der Bürger und die Entschuldung des Staates zu Lasten seiner Gläubiger fast unbemerkt. Auf diesen Unfug gehen die Autoren relativ ausführlich ein.

Die knappe zweite Hälfte ihres Buches nutzen sie danach, um ihren Lesern Ratschläge zu erteilen, wie sie ihr Vermögen vor dem Zugriff des Pleitestaates retten können. Natürlich können solche Ratschläge nur relativ allgemeiner Natur sein, denn erstens wissen wir nicht, wie der Staat tatsächlich auf das Vermögen seiner Bürger zugreifen wird und zweitens hat jeder eine andere Ausgangslage. Der gesunde Menschenverstand rät zu Sachwerten, also zu Immobilien, Edelmetallen und Aktien. Doch bei jeder dieser Anlageform gibt es einen Pferdefuß, der historisch belegbar ist. Immobilienbesitz kann mit Sonderabgaben bestraft werden, Edelmetall und insbesondere Goldbesitz in privater Hand kann verboten werden und Aktien verlieren in einer solchen Krise garantiert zunächst an Wert. Es kommt also ganz wesentlich darauf an, ob man langfristig genug handeln kann. Die Autoren diskutieren die einzelnen Anlageformen relativ ausführlich und geben vernünftige Ratschläge wie man mit ihnen verfährt und was man besser nicht tun sollte.

Man findet im Text auch sehr vernünftige Hinweise für ein Handeln im Bereich kurzfristiger Geldanlagen. Jeder sollte sich einfach einmal in die Situation des Staates hinversetzen und für sich durchspielen, was man tun würde, um sich auf Kosten anderer zu entschulden. Das öffnet die Augen für vieles. Einiges davon beleuchten auch die Autoren.

Fazit.
Was manchem als völlig übertriebene Horrorvorstellung erscheint, kann schneller Realität werden als man vermutet. Einen Ausweg gibt es nach Lage der Dinge nicht mehr. Nachdem die Autoren dies deutlich gemacht haben, beschreiben sie vernünftige Möglichkeiten zur Rettung oder Vermehrung des persönlichen Vermögens. Das Buch ist nicht umfangreich und klar geschrieben, geht jedoch nicht sehr ins Detail. Für meinen Geschmack sind die Autoren an einigen Stellen etwas zu selbstgefällig. Was wirklich bei einer zukünftigen Staatspleite Deutschlands passieren wird, können auch sie nicht wissen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
viel heiße Luft 5. August 2010
Von Bloron TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Auf den ersten ca. 130 Seiten führen die Autoren aus, warum nach ihrer Auffassung der Staatsbankrott fast allen Industrieländern droht. Bereits ungewöhnlich ist ihre Definition eines Staatsbankrotts, welche wie folgt lautet: "ein Land welches sich nicht mehr ohne fremde Hilfe refinanzieren kann". Nach dieser Definition müsste das Buch nicht "Staatsbankrot voraus" sondern "Staatsbankrot im Rückblick" heißen, da in dieser Finanzkriese sowohl die Staatsanleihen der USA, Großbritannien und viele europäischer Länder durch die jeweiligen Zentralbanken aufgekauft wurden.

Aber auch inhaltlich erinnert das Buch zunächst an die Bild Zeitung, reißerische Behauptung ohne viel Informationsgehalt. Beispielsweise legen die Autoren ausführlich da, warum Japan nach ihrer Auffassung aufgrund seiner hohen Verschuldung von fast 200% des BIP, der ungünstigen Bevölkerungsentwicklung und den in Zukunft steigenden Zinsen unweigerlich kurz vor einem Staatsbankrot steht. Die dagegen sprechenden Gründe werden jedoch mit keinem Wort erwähnt. So ist Japan praktisch nur im Inland verschuldet, was für gewöhnlich einen Staatsbankrot ausschließt - notfalls kauft die eigenen Zentralbank die Staatsanleihen auf. Im Übrigen kann die japanische Zentralbank die Zinsen praktisch unbegrenzt niedrig halten. Des Weiteren verfügt Japan über Goldreserven von 750 Tonnen und Devisenreserven von über 1 Billionen Dollar, Japan könnte also auch erst mal einige Zeiten auf Kosten des Auslandes leben. Zuletzt könnten auch die Steuereinnahmen noch relativ problemlos erheblich erhöht werden, so beträgt beispielsweise die Mehrwertsteuer für ein Industrieland ungewöhnlich niedrige 5%. Auch wenn die Verschuldung Japans und die Bevölkerungsentwicklung tatsächlich sehr bedenklich sind, so naiv-plump wie die Autoren einen demnächst bevorstehenden Staatsbankrot Japans vorhersagen, wird es sicherlich nicht kommen.

Auf den letzten 80 Seiten geben die Autoren dann konkrete Hinweise, wie man sein Vermögen vor einem Staatsbankrot schützen kann. Die Autoren gehen dabei von einem von mir nicht geteiltem Apokalypse-Szenario aus. Sofern man jedoch der gleichen Auffassung ist, erhält man durchaus hilfreiche Hinweise. Insbesondere die Vor- und Nachteile der einzelnen Anlagemöglichkeiten werden recht fundiert und zutreffend dargestellt. Der grundsätzliche Ratschlag nicht alles auf eine Karte zu setzten, sondern breit gestreut in verschiedene Sachwerteklassen zu investieren, ist auf jeden Fall vernünftig.

Fazit:
Das Buch kann man am besten mit einer Klausur vergleichen, in dem die Lösung zwar leidlich richtig ist, der Lösungsweg aber so oberflächlich und unvollständig, dass eine gute Gesamtnote einfach nicht vergeben werden kann.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Böhm
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Nachdem ein Arbeitskollege mich mit dem Thema "infiziert" hat, habe ich das Buch auf dessen Empfehlung gelesen.
Ich muß sagen, dass es gegenüber anderen Büchern mit dem selben Thema auch konkrete Lösungen aufzeigt.
Ob diese natürlich noch aktuell sind, da das Buch ja aus 2010 ist und sich in der Finanzwelt ziemlich schnell alles ändert, ...???
Auf jeden Fall kann ich das Buch weiterempfehlen.
Gut finde ich auch, dass es positiv ausgerichtet ist und nicht alles schwarz gemalt wird, wie bei anderen Büchern mit diesen Thema.
Für Einsteiger in diese Thematik also genau das Richtige.
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Top buch
top buch! ich lese gerne sachbücher lege sie aber wenn sie nicht gerade sehr sehr interessant und "spannend" gestaltet sind nach spätestens 100 seiten zur seite. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von josef123 veröffentlicht
Nichts Überraschendes
Ja, so wird es wahrscheinlich kommen. Die Hintergründe sind gut recherchiert. Die Strategien sind bekannt. Trotzdem eine lesenswerte Übersicht zum Thema Staatsbankrott.
Vor 7 Monaten von Hans-H Henning veröffentlicht
Chancen trotz drohendem Staatsbankrott
Die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung gibt Grund zur Hoffnung. Nach vielen Monaten der Depression geht es im Land wieder aufwärts. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Franziska Steinbach-Schlüter veröffentlicht
Gutes Buch ohne Panikmache
Versiert geschrieben, dabei unaufgeregt und mit guten Tipps. Ein wohltuender Gegensatz zu den vielen Crash- und Weltuntergangsszenarien, die man sonst so liest!
Vor 21 Monaten von Lara Schmied veröffentlicht
Bleibt eine Frage: Wann?
"Prognosen sind eine schwierige Sache. Vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen." Mark Twain (Tom Sawyer & Huckleberry Finn) hat uns diese Erkenntnis beschert - und auch auf... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von carstenmichael veröffentlicht
Ich mach's kurz: Pflichtlektüre!
Ich schließe mich dem Rezensenten Dr. R. Manthey in allen Punkten voll und ganz an. Er hat genau das geschrieben, was ich darüber denke. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Das Chamäleon & Peter veröffentlicht
Ein mögliches Szenario
Ich finde das Buch ganz gut. Wie viele andere Fachleute auch legen die Autoren dar wie hoch die Verschuldung der westlichen Staaten schon ist und wie aussichtslos es für ein... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Hans veröffentlicht
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