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Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen - Wie es dazu kommt - Weshalb uns das was angeht
 
 
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Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen - Wie es dazu kommt - Weshalb uns das was angeht [Gebundene Ausgabe]

Walter Wittmann
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Orell Fuessli (22. Mai 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3280053749
  • ISBN-13: 978-3280053744
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 133.493 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Walter Wittmann
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach der Finanzkrise kreist der Pleitegeier über den europäischen Ländern. Die Währungsunion steht vor der Zerreissprobe. Welcher Staat muss als erster die totale Zahlungsunfähigkeit ankündigen? Wen zieht es mit in den Abgrund? Und was kann man dagegen tun? Der emeritierte Wirtschaftsprofessor und erfolgreiche Sachbuchautor Walter Wittmann analysiert das Phänomen Staatsbankrott und wartet mit ebenso scharfsinnigen wie unbequemen Lösungsvorschlägen auf. Der Autor macht mit einem konzisen Streifzug durch die Geschichte wiederkehrende Gesetzmässigkeiten erkennbar. Er erklärt Punkt für Punkt, wie in der aktuellen Situation Schlamperei, Verschwendungssucht und Schuldenmacherei zum Staatsbankrott führen können und zeigt auf, dass dabei nicht nur die Politiker, sondern auch die Privaten kräftig mitmischen. Der streitbare Ökonom entwickelt verschiedene Szenarien für Europa, Japan und die USA. Gleichzeitig liefert er ein ausgeklügeltes Sanierungsprogramm, das selbst vor den Sozialversicherungen, dem Gesundheitswesen und dem Steuersystem nicht Halt macht. Anlegern gibt er Tipps, wie sie sich durch eine vorsorgliche Anlagepolitik schützen können. Eine hellsichtige Analyse für interessierte Zeitgenossen und ein klug geschnürtes Massnahmenpaket für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft.

Über den Autor

Walter Wittmann ist emeritierter Wirtschaftsprofessor der Universität Fribourg und erfolgreicher Sachbuchautor. Er ist Verfasser einer vierbändigen Einführung in die Finanzwissenschaft sowie vieler kritischer Sachbücher. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde Walter Wittmann, wohnhaft in Bad Ragaz, durch seine Auftritte in verschiedenen Medien.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Einführende Lektüre, 31. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen - Wie es dazu kommt - Weshalb uns das was angeht (Gebundene Ausgabe)
Professor Walter Wittmann ist in der Schweizer Öffentlichkeit ein bekannter und zugleich umstrittener Wirtschaftsfachmann, der immer wieder gerne für Diskussionssendungen aus aktuellem Anlass angefragt wird. Dass es auch von ihm Publikationen zur Finanz- und Wirtschaftskrise gibt, erstaunt daher nicht.

Sein hier vorgelegtes Buch zum Thema "Staatsbankrott" vermag seinen Untertiteln und dem Anspruch an einen Wirtschaftsprofessor leider nicht vollends zu genügen. Es ist ein kurzer Abriss über die Geschichte des Staatsbankrottes bis hin zur Antike - dieser Abschnitt zusammen mit dem Kapitel über den Schuldenstand von heute liest sich zwar flüssig, ist aber etwas mühsam, vor allem mit den Zahlenbeispielen hätte er sorgsamer umgehen und sie lieber in eine übersichtliche Tabelle mit Quellenangabe verpacken sollen. Überhaupt nimmt er es mit der Unterscheidung zwischen eigener Leistung und Zitaten nicht so genau, eine seriöse Kenntlichmachung nach üblicher wissenschaftlicher Arbeitsweise wäre von Prof. Wittmann zu erwarten gewesen. Das Kapitel über das von ihm vorgeschlagene Sanierungsprogramm ist das beste des ganzen Buches. Hier legt er deutlich seine Meinung zur Lösung des Problems vor, die Argumentationsweise ist kurz, aber stringent und einleuchtend. Das Ende des Buches ist wieder ziemlich summarisch geraten, insbesondere die Anlegertipps sind inhaltlich gar dürftig und knapp formuliert.

Meiner Meinung nach taugt das Buch als Einstieg in die Thematik des Staatsbankrotts und gibt einige wertvolle Anregungen für den politisch-wirtschaftlichen Diskurs, vermag aber leider nicht mehr, als an der Oberfläche zu kratzen. Es richtet sich an Menschen ohne wirtschaftliche Vorbildung, doch wünschte man sich da und dort etwas Klärung, wenn er auf volkswirtschaftliche Begriffe und Argumentationsweisen zurückkommt, ein wenig den Stil eines universitären Lehrbuches in diesen Passagen zu verwenden, wäre hilfreich und angenehm gewesen.

Ganz klar ungenügend ist die Arbeit der Lektoren des Orell-Füssli-Verlages. Das Buch weist sehr viele Druck- und Grammatikfehler auf, die Formulierungen sind zum Teil unglücklich gewählt und trüben den Eindruck eines hochwertigen Produktes.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Grenzen der Staatsverschuldung, 5. November 2010
Von 
Rolf Dobelli "getAbstract.de" (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen - Wie es dazu kommt - Weshalb uns das was angeht (Gebundene Ausgabe)
Einer, der gern mal auf den Putz haut: so kennt man Walter Wittmann. Diesmal erklärt er salopp und leicht verständlich, warum Staaten pleitegehen. Sein neoliberales Mantra der Zerschlagung des Sozialstaats klingt zwar immer wieder an, aber zumindest im ersten Teil des Buches hält sich Wittmann damit vornehm zurück. Dort dreht sich alles um die Staatsbankrotteure der Geschichte. Dieser Teil liest sich sehr flott, auch wenn man sich eine klarere Struktur und etwas weniger Redundanz gewünscht hätte. Was dann folgt, sind polemische Feldzüge gegen freiwillig Arbeitslose", Scheininvaliden" und leistungsfähige Frührentner", die den Wohlfahrtsstaat ausnutzen. Im hinteren Teil des Buches, bei den Sanierungsmaßnahmen, geht es dann dem Sozialstaat selbst an den Kragen. Wittmann schwärmt für den Ordoliberalismus der Nachkriegszeit. Wer dies ebenfalls tut oder sich einfach nur über die Hintergründe krisenbedingter Staatspleiten informieren will, dem empfiehlt getAbstract diese trotz des ernsten Themas vergnügliche Lektüre.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen endlich redet jemand so, dass man durchblickt . . ., 9. Juni 2010
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Staatsbankrott: Warum Länder Pleite gehen - Wie es dazu kommt - Weshalb uns das was angeht (Gebundene Ausgabe)
Am Beispiel von Griechenland haben wir es soeben miterlebt. Selbst ein Staat kann pleite gehen, zahlungsunfähig sein. Wie es dazu kommt und was uns das angeht, dass erzählt uns der emeritierte Wirtschaftsprofessor Walter Wittmann.

Keine Angst, der Herr Professor schreibt so, dass selbst Laien ihn gut verstehen und ihm folgen können. Zunächst setzt der Autor den Staatsbankrott in einen zeitlichen Kontext und geht dabei in der Geschichte zurück bis zu den alten Griechen., absolviert aber auch wichtige Stationen des letzten Jahrhunderts.

Wittmann zeigt Grenzen des Steuerstaates und bringt uns Begriffe wie Inflation und Staatsverschuldung näher.

Ganz eindeutlig sagt der Autor: "Es war voreilig, als im Sommer 2009 verkündet wurde, die Banken - und Finanzkrise sei überwunden." Wittmann hält die gegenwärtige Krise immer noch für sehr gefährlich und er nennt Gründe dafür. Er nennt den weiterhin hohen Abschreibungsbedarf bei toxischen Papieren, rezessionsbedingte Kreditausfälle, aber auch die Ausfälle bei Konsumkrediten sind noch lange nicht zu Ende. Der Fachmann geht davon aus, dass erst in 5 Jahren von einer Erholung von der Krise die Rede sein kann.

Endlich ein Buch, dass uns nicht länger im Regen stehen lässt und uns Durchblick verschafft !
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