Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 0,25 eintauschen?
Staaten bauen: Die neue Herausforderung internationaler Politik
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Staaten bauen: Die neue Herausforderung internationaler Politik [Taschenbuch]

Francis Fukuyama
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  
Audio CD, Audiobook, CD --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Staaten bauen: Die neue Herausforderung internationaler Politik gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 0,25 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1., Aufl. (1. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548368107
  • ISBN-13: 978-3548368108
  • Originaltitel: State Building
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 122.777 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über die Autoren

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von einer Wiederauferstehung ist zu berichten: Nachdem es jahrelang geradezu als chic schien, immer neue Rückzugsforderungen an den Staat zu richten und dies damit zu begründen, dass dem allgemeinen Wohl nicht nur aus Kostengründen besser gedient sei, wenn man vormals staatliche Aufgaben privatisiere, erlebt der Staat neuerdings eine Renaissance. Hintergrund sind unter anderem die Erfahrungen, die man in Osteuropa mit der Privatisierung der dortigen Staatswirtschaft hat sammeln können, die sich ohne hinreichende rechtsstaatliche Flankierung und ohne zuverlässig funktionierende Verwaltung vollzog. Zudem, so argumentiert Fukuyama in seiner lesenswerten Schrift mit einigem Recht, stellen schwache Staaten als Krisenherde und potenzielle Brutstätten des Terrorismus eine unübersehbare Gefahr für die internationale Ordnung und Sicherheit dar.

Der Autor plädiert mit bedenkenswerten Argumenten für einen schlanken, von drei starken Säulen getragenen, starken Staat, der seinen Bürgern ein potentes Bildungssystem, Rechtssicherheit sowie eine funktionstüchtige und korruptionsresistente Verwaltung bietet. Auch und gerade für die globale Politik kann für Fukuyama die Hauptaufgabe "nicht darin bestehen, Staatlichkeit zurückzustutzen, sondern sie aufzubauen", weil für einzelne Gesellschaften wie für die globale Gemeinschaft der Verfall des Staates "nicht nach Utopia, sondern in die Katastrophe" führe. Allein Staaten könnten die nötige Macht "auf legitime Weise anhäufen und sie gezielt ausüben".

Und in der Tat: "Wer mit einer 'Abenddämmerung der Souveränität' argumentiert (…), muss erklären, was in der heutigen Welt an die Stelle der Macht souveräner Nationalstaaten treten soll." Zwar hätten, gibt Fukuyama zu bedenken, nichtstaatliche Akteure hier und da möglicherweise "ein gewisses Maß an Macht oder ein gewisses Maß an Legitimität (…), aber selten beides zusammen. Ohne eine klare Antwort haben wir keine Wahl, als auf den souveränen Nationalstaat zurückzugreifen und wieder zu lernen, wie man ihn stark und effizient macht." Dem wird man bis auf weiteres mit guten Gründen nur schwer widersprechen sprechen können. Das letzte Wort über die beste aller Welten ist damit freilich noch längst nicht gesprochen. -- Hasso Greb -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Schwache, gescheiterte Staaten sind die Hauptursache für den internationalen Terrorismus und andere Übel unserer Zeit - so Francis Fukuyama. Auf überzeugende Weise zeigt er, worin die zentrale Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft daher besteht: im »state building« - der Schaffung und Stärkung staatlicher Institutionen in Konfliktregionen

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(5)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Francis Fukuyama, Professor für Politische Ökonomie, skizziert in seinem Buch den Aufbau des Staates und die daraus resultierende Herausforderung für die internationale Staatengemeinschaft.
Fukuyama, seinerseits einer der Doyen des Neokonservatismus, tritt in seinem Traktat für einen starken Staat mit starken Institutionen ein, der präventiv jedweder Art von terroristisch-extremistischen Tendenzen in der Gesellschaft entgegen wirken könne und müsse.

Der Autor vergleicht bei seiner umfassenden Analyse auch Staatensysteme, wie zum Beispiel die des „alten" Europas (Frankreich, Deutschland) und das der Vereinigten Staaten von Amerika. Laut Fukuyama sei dabei den beiden Staatsystemen gemein, dass sie über starke staatliche Institutionen verfügen würden, deren funktionelle Bandbreite jedoch variiere. Sprich: Die Institutionen sind sowohl in Europa als auch in den USA stark, deren Ausprägungen (nationale Sozialsysteme, Partizipation an supranationalen Institutionen) werden dabei wiederum unterschiedlich akzentuiert.

Fukuyama plädiert in seinem Buch für starke staatliche Institutionen, die von Staaten relativ unabhängig geleitet werden sollten. Diese Unabhängigkeitskomponente zieht Fukuyama den üblichen Aufoktroyierungen vor - auch ein kleiner, kritischer Fingerzeig gen Irak.

Alles in allem erweist sich das Buch von Francis Fukuyama als gewinnbringender Fundus, der die Thematik der „failed states" näher beleuchtet und dies mithilfe von anschaulichen Beispielen (z.B. der Staatenstruktur Afrikas) genauer verdeutlicht. Ob man dabei abseits von Fukuyamas nüchtern-neutralen Analysen die gleichen Schlüsse zieht, wie er es tut, sei dahingestellt. Denn obwohl er mittlerweile dem „Club der Neokonservativen" den Rücken gekehrt hat, sind Fukuyamas kritische Anstöße - vor allem in Richtung des europäischen Multilateralismus - sicherlich nicht nach Jedermanns Geschmack.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ob nun, wie momentan in Paris, die eingewanderte Bevölkerung den Aufstand probt, brandschatzt, plündert, die Polizei angreift (wie in Berlin nur rituell zum 1. Mai) - oder ob in Tokyo das U-bahn-Netz einem Giftgas-Angriff ausgesetzt wird - oder die Schienenstränge in London oder Madrid eine Explosivkörper-TV-Show veranstalten oder ob islamisch-fundamentalistische Terroristen wie Mohammed Atta vom deutschen Hamburg aus aufbrechen, um das New York Trade Center in Schutt und Asche zu zerlegen - nicht immer, aber immer öfter taucht die Frage auf, wie dergleichen durch eine starke staatliche Führung präventiv in den Griff zu bekommen sei. In Deutschland redete man von der Notwendigkeit einer Leitkultur, in den USA wurde ein Heimatschutz-Ministerium gegründet - und, dank der Idee des NATION-BUILDING, versucht man allerorten durch ein verbessertes System schulischer oder medizinischer Versorgung die Infra-Strukturen derart zu optimieren, dass gar nicht erst mehr Unruhe entsteht - und wenn doch, wird die Polizei zunehmend in allen Ländern mit fast militärischer Ausrichtung "verbessert". In einem eingekesselten Land wie Israel wird auch schon mal häufiger grenzüberschreitend "sanktioniert". Vom alten Niccolo Machiavelli bis zum (leider) aktuellen Samuel Huntington wird die streng eingreifende Aufgabe des Staates positiv gesehen - und alles furchtsame Gerede vom Überwachungsstaat im Orwellschen Sinne als hysterisch beiseite geschoben: Die Lage der Dinge scheint einen starken Staat dringend notwendig zu machen. Bevor man jedoch seine Hauptaufgabe in Ländern wie Afghanistan (hallo Hindukusch) und Syrien, Irak und Nordkorea sieht, sollte man zusätzlich auch begreifen, dass gewisse Unruhe durch schwache, vielleicht gar korrumpierbare Justiz im eigenen Land zum Schwelbrand wird (was ist da los in Rom und in Washington, in der Türkei oder in Russland?). Francis Fukuyama sieht erfreulicherweise nicht nur nach außen. Er erkennt, dass jeder Staat auch eine Stabilisierung von innen her gebrauchen könnte. Fukuyama betont die Notwendigkeit solcher Paradigmen-Änderung: Die Zielsetzung der politisch mündigen Bürger dürfe nicht mehr weiter sein, den staatlichen Einfluss zurückdrängen zu wollen, sondern es müsse der Gestaltungs- und Schutz-Charakter einer staatlichen Meta-Ebene oberhalb lobbyistischer Interessen endlich positiv wahrgenommen werden. Um "heilige Kühe" wie (negativ ausnutzbare) Religionsfreiheit, Verborgenheit von Vorstandsgehältern, Rüstungs-Industrie-Bestechungsfonds etc. macht Fukuyama einen etwas feigen Bogen. Immerhin erkennt er, dass man höchstens von "State-Building", nicht aber von "Nation-Building" reden könne: Das irakische National-Gefühl dürfte der amerikanischen Besatzungstruppe wohl immer ein Buch mit sieben Siegeln bleiben. Es scheint jedoch wohl immer leichter, auf muslimische oder Bananen-Staaten herabzublicken, als auf Schwelbrände im eigenen Land zu zeigen. Man sonnt sich gern in der Erinnerung, wie Deutschland und Japan nach dem zweiten Weltkrieg so effektiv durch Außenhilfe derart umstrukturiert wurden, dass sie nach kurzem Zeitraum selbstständig ihren Weg weitergehen konnten. Fukuyama ist nicht ganz so naiv wie die Administration in Washington, welche glaubt, dass das Erfolgserlebnis 1945 im Falle Irak, Iran, Nordkorea (Vietnam?) etc. endlos wiederholt werden könne - wenn man auf dem anderen Auge, welches Probleme im eigenen Land verdrängt, so enorm blind ist. Stabiler Staat bedeutet für ihn auch: eine Infrage-Stellung der neo-liberalen Ideologie eines wiederaufkommenden Manchester-Kapitalismus voller sozialer Kälte (Südamerika ist da dem nordamerikanischen Bewusstseinsstand wohl schon etwas voraus). Fukuyama könnte als US-Aufgabe, wäre er denn mutig genug, deutlich hinzufügen: Abbau der Rassen-Benachteiligung und der damit zusammenhängenden, nach Hautfarbe sortierten, krasser werdenden Aufspaltung in arm und reich (das New Orleans-Desaster!). Man sollte auf jeden Fall Francis Fukuyama lesen - und ihn weiterentwickeln. Fukuyama beginnt selbst diesen Weg schon zu beschreiten, indem er zugibt, dass zum Beispiel (NGO's) Nicht-Regierungs-Institutionen, oft ausgehend von lokal begrenzter Fakten-Erhebung, effektivere Verbesserungs-Planung betrieben als manch eingeschlummertes und von Lobbyisten umzingeltes Regierugsteam. Mit solchen Einsichten käme allerdings endlich auch Schwung in eine verkrustete innerstaatliche, nicht nur außenpolitische, Militär-zentrierte Debatte: Der Slogan "MEHR STAAT" brächte nicht mehr die intellektuellen Schichten auf die Palme, die sich nicht infantil einer starken Vater-Figur unterordnen möchten, sondern bezögen sie als notwendige, souveräne Helferschicht ein. Der gegenwärtige Kampf einer frömmelnden US-christlichen Erweckungsbewegung gegen manches souveräne Denkerklima an Universitäten lässt allerdings keine guten Prognosen zu. Staat, ob von Washington aus gestaltet oder von Rom, von Moskau aus oder von Istanbul, - Staat allerdings müsste aufhören, seine eigenen souveränen denk-fähigen Bürger als gefährliche politische Konkurrenz ins Abseits drängen zu wollen - er müsste die Bedrohung durch De-Stabilisierung endlich an anderen Ecken zu erkennen in der Lage sein. In den USA zum Beispiel wird gewerkschaftliches Denken zu Unrecht als Gefahr empfunden, meint Fukuyama, Europa sei da gescheiter. Sein Wort in Gottes Ohr - oder nein - ins Ohr der neoliberalen, von Lobbyisten beherrschten Regierungen, die eher höhnisch den Sozialabbau im Visier haben - und nicht begreifen, wie Sozialabbau die größte anrollende Destabilisierungswelle werden könnte, eine, die das islamische Aufbegehren irgendwann in der Heftigkeit noch weit in den Schatten stellen könnte...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar