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"St. Louis to Liverpool" nahm Berry 1964 auf, als er aus dem Gefängnis entlassen wurde (nach 3 Jahren Haft), und zum Idol der Britischen Rock-Gruppen wie die Beatles oder Stones aufgestiegen war, die jetzt die Rock-Stars der ersten Stunde ablösten. (Daher auch die Anspielung auf "Liverpool").
"St. Louis to Liverpool" zeigt noch einmal warum Berry der Meister des 4/4 Takts, des Songwritings (achtet auf die Wortspiele in den Songs) und des Gitarrenspiels (hört euch die Gitarrenläufe an) war, und jeden beeinflusste der nach ihm kam (und noch kommen wird).
Songs wie "Little Marie", "Our Little Rendezvous","Go Bobby Soxer" und die US Top 40 Hits "No Particular Place to Go", "Promised Land" und "You never can tell", letzter bekannt aus dem Film "Pulp Fiction", klingen in der remasterten Fassung frisch wie noch nie, und sind für Musikfans von weitaus mehr als nur historischem Interesse.
Das Booklet (und die ganze Verpackung) ist sehr liebevoll gestaltet, und es befinden sich 3 Bonustracks auf der CD, die allerdings nicht mit dem Rest der Songs auf der CD mithalten können.
(Falls jetzt jemand denken sollte: "Da ist doch hauptsächlich Nostalgie im Spiel...", nur eins - Ich bin fast 15 Jahre nach erscheinen dieser Platte geboren, weiß aber gute Dinge zu schätzen wenn ich sie sehe (höre))
FAZIT: Großartige, weit überfällige, Re-issue einer tollen LP. Bleibt nur zu hoffen, das Berry's andere Platten (z.B. "On Top") mit ähnlichem Respekt behandelt werden, und bald neu veröffentlicht werden.
KAUFEMPFEHLUNG FÜR JEDEN MUSIKLIEBHABER !
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