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St. Ives: Roman (dtv Klassik) Taschenbuch – 1. Mai 2013

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Robert Louis Stevenson, geboren 1850 in Edinburgh, schrieb unter anderem Reiseerzählungen, Abenteuerromane und Lyrik. Stevenson starb im Alter von 44 Jahren auf der Südseeinsel Samoa.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Robert Louis Stevenson wurde 1850 in Edinburgh geboren und starb 1894 in Vailima auf der Samoa-Insel Upolo. Als Autor spannender Abenteuerromane und exotischer Südseegeschichten gelangte der schottische Erzähler zu Weltruhm. Seine bekanntesten Werke u.a.: ›Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde‹ (dtv 1887); ›Die Schatzinsel‹ (dtv 1897).

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Das Mauerstück, auf dem ich (zur Strafe für meine Sünden) saß, war auf der Innenseite mindestens zwölf Fuß hoch. Die Blätter der Buche, die mich notdürftig verbargen, waren teilweise schon abgefallen, und so war ich nicht nur selbst auf das gefahrvollste den Blicken preisgegeben, sondern hatte freie Sicht auf die Gartenwege und (unter einem immergrünen Bogen) den Rasen und ein paar Fenster des Hauses. Lange Zeit rührte sich nichts außer meinem Freund mit dem Spaten, dann hörte ich, wie ein Schiebefenster geöffnet wurde. Gleich darauf erschien Miss Flora im Morgengewand, schlenderte zwischen den Beeten näher, blieb hin und wieder stehen und betrachtete ihre Blumen - denen sie an Schönheit in nichts nachstand. Dort hatte ich eine Freundin, hier, unmittelbar unter mir, eine unbekannte Größe - den Gärtner. Wie sollte ich mich der einen mitteilen, ohne die Aufmerksamkeit des anderen auf mich zu ziehen? Ein Geräusch zu machen verbot sich. Ich wagte kaum zu atmen. Ich wollte, sobald sie hersah, ein Zeichen geben, doch sie schaute überallhin, nur nicht zu mir. Sie beugte sich über jedes noch so uninteressante Kräutlein, sie betrachtete die Kuppe des Berges, sie stellte sich sogar direkt unter mich und redete mit dem Gärtner über die langweiligsten Themen, doch hoch zur Mauer warf sie partout keinen Blick! Schließlich ging sie den Weg zum Haus zurück. In meiner Verzweiflung brach ich ein Stück Mörtel aus der Mauer, zielte auf gut Glück und - traf sie im Nacken. Sie fasste mit ihrer Hand an die Stelle, drehte sich um und schaute nach allen Seiten. Als sie mich erspähte (ich drückte die Äste auseinander, um es einfacher zu machen), stieß sie halb einen Schrei der Überraschung aus, halb schluckte sie ihn herunter.
Der vermaledeite Gärtner stand sofort stramm. "Was möchten Sie, Miss?" fragte er.
Ihre Geistesgegenwart verblüffte mich. Sie hatte sich bereits umgedreht und sah in die entgegengesetzte Richtung. "Da ist ein Kind in den Artischocken", sagte sie.
"Die ägyptischen Plagen! Den knöpf' ich mir vor!" rief er, und eilig watschelnd verschwand er zwischen den immergrünen Büschen.
Schon hatte sie sich wieder umgedreht und kam zu mir gelaufen, die Arme ausgestreckt, ihr Gesicht in einem Augenblick von himmlischer Röte belebt, im anderen totenbleich. "Monsieur de Saint-Yves!" sagte sie.
"Meine verehrte junge Dame", sagte ich, "Dies ist die unverzeihlichste Dreistigkeit -ich weiß! Aber was konnte ich anderes tun?"
"Sie sind geflohen?" fragte sie. "Wenn Sie das Flucht nennen wollen", erwiderte ich. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.


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Das ist meine erste Rezension bei Amazon und nun ich tue nun das, was ich bei anderen Bücherbesprechungen der Amazon-Kunden immer kritisiere: Ich vergebe fünf von fünf Punkten!
Wie oft habe ich mich gewundert, gespöttelt oder mich sogar geärgert, welcher völliger Unsinn oder totaler Müll die volle Punktezahl erhält.

Über "St.Ives" kann ich mit wenigen Worten sagen: Ein Kleinod des Schotten Robert Louis Stevenson!

Dieser Roman besticht mit einer spannenden Liebesgeschichte, einem charmanten Helden, der den Leser schnell für sich einnimmt und herrlichen Beschreibungen. Die Sprache ist schwungvoll, sehr rhythmisch und angenehm zu lesen.
Von Anfang bis Ende wird der Leser von einer warmherzigen Lebendigkeit eingenommen, die ausgezeichnet unterhält und viel Freude bereitet.
Trotzdem wird dieses Buch von Stevenson vermutlich nie irgendwelche Bestsellerlisten erklimmen:
Dafür ist es zu "altmodisch" und zu wenig "Cool"!
Erwähnenswert ist sogar der Anhang! Der ausgezeichnete Übersetzer Andreas Nohl glänzt mit seinem Nachwort, über die Enstehungsgeschichte dieses Buches erzählt die Frau des Authors, Fanny Van de Grift.
St.Ives wäre allein schon wegen seines Humors empfehlenswert: Beispielsweise der Vergleich des im Hühnerstall eingesperrten Protagonisten von Hennen mit Puritanern, einfach großartig und sehr witzig!

Heutzutage sagt man zu so etwas Tollem: "Ganz großes Kino!".
Mein Eindruck: Hervorragende Literatur mit einem selten gewordenen Lesevergnügen!
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Format: Gebundene Ausgabe
Der eine und andere Leser wird sich noch erinnern an die faszinierende Lektüre der "Schatzinsel", an die Schauernovelle "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" oder an "Die Junker von Ballantrae" - Bücher des schottischen Schriftstellers Robert Louis Stevenson. Historische Romane vor allem, die in der Tradition des großen Walter Scott ("Ivanhoe"), auch des Alexandre Dumas des Älteren, stehen und ein literarisches Genre etabliert haben, das heute fast inflationäre Ausmaße angenommen hat.

Robert Louis Stevenson also, geboren 1850 in Edinburgh und gestorben im Alter von 44 Jahren 1894 auf Samoa. Neben vielen anderen Werken hat er der Nachwelt gleich einem Vermächtnis einen unvollendet gebliebenen Roman hinterlassen, der heute gemeinhin als sein Meisterwerk gilt: "St. Ives". Dieser zwischen Naturalismus und Romantik angesiedelte Abenteuer- und Liebesroman ist, so sieht es der Verfasser des brillanten Nachworts Andreas Nohl, der auch als hervorragender Übersetzer zeichnet, als eine Vorwegnahme postmodernen Erzählens. Über die Enstehung dieses Romans berichtet Stevensons Frau Fanny Van de Grift Stevenson in einem interessanten Erinnerungsbericht, der das Buch abschließt.

Stilistisch lässt sich dieser Roman an der zeitgenössischen Literatur messen. Eine geschliffene Sprache, klangvoll und rhythmisch zeichnen ihn aus. Auch zeigt sich das schriftstellerische Können Robert Louis Stevenson in der feinen Ironie, in der plastischen Charakteristik seiner Personen und in seinem großen erzählerischen Vermögen. "In der Tat gibt es kaum einen Schriftsteller, in dessen Werk die Sätze von solch überbordender Vitalität und schmeckbarer Sinnlichkeit funkeln." - so Andreas Nohl.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wie herrlich altmodisch kommt dieser Roman daher, allerdings mit einer Sprache, die mich absolut begeistert und sehr gut unterhalten hat. In vielen Zeilen ist ein offener und versteckter Witz enthalten, der das Nachdenken lohnt. In diesem klassischen Abenteuerroman vor historischer Kulisse ist alles dabei, was man sich zur Unterhaltung wünschen kann: Liebe, Abenteuer, Spannung und ab und zu ein klein bisschen "Baron Münchhausen". Das Format des Buches war zunächst ungewohnt für mich (auch die sehr dünnen Blättchen), aber nach kurzer Gewöhnung fand ich es sogar toll, so einen handlichen Band zu lesen. Ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die wieder einmal Spaß an etwas anderer Literatur abseits des "Mainstream" suchen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der Carl Hanser Verlag bringt in regelmässigen Abständen Klassiker der Weltliteratur in einer Neuübersetzung und in hochwertiger Aufmachung auf den Markt. Ich habe mir bereits einige dieser Trouvaillen gekauft und gelesen und werde es auch weiterhin tun. Von Robert Louis Stevenson ist natürlich "Die Schatzinsel" weltbekannt und dieses Werk hier war sein Letztes das er vor seinem Tod leider nicht zu Ende schreiben konnte aber aufgrund seiner vorhandenen Notizen von A.T. Quiller-Couch zu einem tadellosen Schluss gebracht wurde. Kein Wunder also, dass die Feuilleton Seiten einiger Zeitungen diesen historischen Roman über den Klee loben.

Die Geschichte handelt vom französischen Junker Anne de Kéroual de St. Yves der im Mai 1813 das Pech hatte in britische Kriegsgefangenschaft zu geraten und ins schottische Edinburgh deportiert wurde. Dank seiner Englischkenntnisse schafft sich der namensgebende Titelheld in der Festung einen Sonderstatus und verliert prompt sein Herz an ein schottisches Mädchen. Der Gedanke an einen waghalsigen Ausbruch aus dem Gefängnis nimmt Formen an, wird umgesetzt und eine abenteuerliche Flucht quer durch die Britische Insel und noch ein gutes Stück weiter beginnt und endet für den Hasardeur doch dort wo sie dereinst begonnen hatte.

Der grosse Romancier Robert Louis Stevenson schafft eine Titelfigur die durch die Folgen des Krieges in der Fremde auf sich allein gestellt ist, aber ein unerschütterliches Selbstvertrauen und den Drang nach Freiheit besitzt. St. Ives nimmt entschlossen sein Schicksal selbst in die Hand und ist seines eigenen Glückes Schmid.
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