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Produktinformation
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Es beginnt damit, dass Aya eine Oper in der Carnegie Hall besucht. Als der Solist zu singen beginnt, geht das Publikum plötzlich in Flammen auf. Aus irgendeinem Grund ist Aya die einzige Anwesende, die davon nicht betroffen ist. Verständlicherweise würde es sie interessieren, was hier eigentlich los ist. Diese Neugierde, gekoppelt mit ihrer Pflicht als Polizistin, entwickelt sich zu einer ausgewachsenen Ermittlung.
Der technische Aspekt von Parasite Eve ist denkbar einfach, doch elegant. Von den Kampfsituationen bis hin zum Levelaufstieg verläuft das Spiel mühelos und glatt; damit ist es ideal für jemanden, der mit Rollenspielen noch nicht so vertraut ist. Erfahrene Rollenspieler dürften wegen der brillanten Handlung dennoch auf ihre Kosten kommen.
Die Grafik und der Sound sind technisch gesehen gut, aber nicht gerade spektakulär. Die Full-Motion Cutszenen sind hervorragend ausgeführt. Parasite Eve ist ein gutes Spiel -- aber es ist einfach viel zu kurz. Obwohl es nicht voll gepackt wirkt, scheint sich die Geschichte viel zu schnell aufzulösen. Parasite Eve war brillant, solange es lief -- ich blieb jedoch zurück mit dem Wunsch nach mehr. --John Cocking Pro:
Mutierende Hunde
Verwickelte Handlung
Elegante Game-Technik
Contra:
Viel zu kurz
Verwirrend
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In naher Zukunft tritt ein neuer "Virus" in Form von aggressiven Mitochondrien (->"Parasite Eve I") auf, die zu spontanen Mutationen von Lebewesen führen. Diese Wesen sind leider nicht nur äusserst angriffslustig sondern weisen auch intelligentes Verhalten auf. Aya Brea ist eine MITF-Jägerin, Angehörige einer Art Kopfgeldjäger-Corps, die vom FBI gegen solche Mutationen in's Feld geschickt werden. Allerdings ist Aya selbst nicht "rein" menschlich: durch das Absorbieren der Lebensenergie von Mutationen ("Parasite Energy") kann sie spezielle Elementarkräfte freisetzen - ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die überhand nehmenden Monster. Das Geheimnis dieser Fertigkeiten liegt in Aya's Vergangenheit - aber das gehört zur Geschichte des Spiels.
Generell geht es in "PE 2" ähnlich zur Sache wie bei anderen Survival-Spielen: durch das Finden und Kombinieren von Gegenständen und das Lösen von kryptischen Rätseln treibt man nach und nach die Geschichte voran und bringt Licht in dunkle Machenschaften und grausige Experimente.
Dabei macht "PE 2" vor allem grafisch eine tolle Figur; bis auf einige kratzige Aliasing-Ränder und teils etwas zu dunkle Räumlichkeiten ist das Spiel ein optischer Genuss. Vor allem die Filmsequenzen sehen fantastisch aus. Auch der Sound weiss zu überzeugen: unaufdringliche, stimmige Musikstücke ("jammiger" Gitarrensound im Wüstenkaff "Dryfield") und teils "Silent Hill"-ähnliche Geräuschkulisse sorgen für den ein oder anderen Schreck- oder Grusel-Moment.
Ähnlich wie bei Capcom's "RE" verlangt die Steuerung in "PE 2" eine gewisse Einarbeitungszeit vom Spieler. Ist diese dann überwunden, so spielt sich das Spiel sehr flüssig. Zum Üben gibt's von Beginn an die Möglichkeit im HQ einige Trainingseinheiten zu absolvieren. Besonders benutzerfreundlich ist das Inventar gehalten - verlangt aber dennoch etwas strategisches Geschick, denn im Kampf kann man nur auf speziell zurechtgelegte Items zurückgreifen (Jackentaschen).
Der grösste Unterschied zu "Resident Evil" liegt im Kampfsystem. Betritt man ein Gebiet mit Gegnern, so blitzt der Bildschirm kurz auf - und man ist im Kampf. Der läuft zwar genauso Echtzeit ab wie der Rest des Spiels, doch kann man jetzt das Zielsystem nutzen, Aya's Fertigkeiten voll einsetzen und erhält nach Vernichtung des letzten Gegners diverse Punkte zum Aufbau der Fertigkeiten und zum Kauf neuer Ausrüstung. Neben dieser Ausrüstung sind die Fertigkeiten der Schlüssel zum Erfolg. Anfangs noch nette Hilfmittel werden sie später unentbehrliche Verbündete gegen die harten Gegner - deshalb ist die gründliche Jagd auf Monster (=Exp.) enorm wichtig, denn das Aufwerten der Fertigkeiten ist nicht gerade billig.
Die Geschichte nimmt ähnliche Wendungen wie in vergleichbaren Titeln ("RE", "Metal Gear Solid", "Silent Hill"), bleibt also immer interessant und weiss durch Rollenspiel-Elemente langfristig zu motivieren. Für Fans des Genre's ein Muss, für Spieler auf der Suche nach Herausforderung auf jeden Fall einen Blick wert. Allerdings ist das Spiel eine Ecke schwerer als "RE" - geht man mit zu wenig Sorgfalt und Planung an's Werk, so kann man schnell den Anschluss an die steigende Schwierigkeit verlieren. Es gibt übrigens eine Menge "Goodies"(Panzerungen, Waffenarten), sowie härtere Spielstufen und "Bonus-Missionen" freizuspielen, also an Umfang ist einiges geboten.
Auch für PS2-Besitzer immer noch eine empfehlenswerte Bereicherung für die Sammlung.
Parasite Eve 2 hätte 5 Sterne verdient, nur leider ist es ziemlich kurz, aber für Fans trotzdem ein Pflichtkauf!
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