Elias ist besessen von Spyland Island, dem absolut heißesten Computerspiel, das so realitätsnah ist, dass man den Unterschied zur Wirklichkeit gar nicht mehr bemerkt. Außerdem ist er besessen von Betty, der Cyberfigur, die im Spiel eine wunderschön Agentin spielt. Sie wirkt wahnsinnig echt, und sieht so verdammt gut aus! Elias sitzt immer länger vor seinem PC, doch schon bald gerät die virtuelle Welt aus den Fugen.
Elias muss erkennen, dass er die Kontrolle über das Spiel verloren hat, falls er die Kontrolle denn je hatte. Er verstrickt sich immer tiefer in die PC-Welt und hat sich inzwischen sieben Bildschirme gekauft, um das Spiel noch intensiver und hautnaher zu erleben. Ob Elias dieser Situation jemals wieder entkommt?
Dieses Buch ist eher für Computerspieler geschrieben, da es sich in dem Buch um ein fast reales PC-Spiel handelt, das die 16-jährige Hauptperson fesselt und für sie die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Für PC-Uninteressierte ist es nicht so empfehlenswert, weil die interressante Story doch zumindest ein gewisses PC-Wissen erfordert. Wer allerdings gerne mal am PC sitzt und sich mit Spielen einigermaßen gut auskennt, wird sich vielleicht in der ein oder anderen Szene wiedererkennen. Der Schreibstil des Autoren ist so detailliert, dass man sich perfekt in Elias' Lage hineinversetzen kann. Viel Spaß beim Lesen!
Thomas Feibel wurde in Santiago de Chile geboren und lebt in Berlin. Er arbeitet als freier Journalist für den Spiegel, die Zeit, Tomorrow und die Computerfachpresse. Zum Thema "Jugendliche und elektronische Medien" hat er zahlreiche Bücher und Artikel verfasst. Am liebsten schreibt er Romane für Kinder und Jugendliche, wenn er nicht gerade den ganzen Tag Computerspiele testen muss.