Movieman.de
Angela Robinson präsentierte 2003 ihren Kurzfilm "D.E.B.S." auf dem Sundance Film Festival und erhielt großartige Kritiken. Sony sprang auf den Zug auf und gab der Regisseurin die Gelegenheit, ihren Kurzfilm mit neuer Besetzung zum Kinofilm auszuweiten. Das Ergebnis hätte eine coole Actionkomödie der besonderen Art sein können. Leider ist es das nicht geworden, denn während des Betrachtens des Films muss man sich ständig fragen, ob Robinson nun eine Parodie auf "Drei Engel für Charlie" oder eine lesbische Teenie-Komödie abliefern wollte. So, wie der Film sich nun präsentiert, ist er weder Fisch noch Fleisch. Stattdessen ist er ein dümmliches Derivat verschiedener filmischer Vorlagen, die ins Lächerliche übersteigert werden. Robinson mag es interessant gefunden zu haben, ein lesbisches Element in die Geschichte zu bringen, nur führt dieses nirgendwo hin. Die Geschichte ist auch nicht besser, interessanter oder origineller, als wenn Lucy ein Mann wäre. Fazit: Dümmliche Actionromanze
Moviemans Kommentar zur DVD: Was Bild und Ton betrifft ein hochwertiges Produkt. Die Extras sind von wechselhafter Qualität und lassen leider den Kurzfilm vermissen.
Bild: Das Bild präsentiert sich ziemlich gut, auch wenn der Film mit 24p Hi-Def-Kameras gedreht worden ist und sich das natürlich in einem etwas billigerem Look äußert, der mit grellen Farben aufwartet. Das wiederum passt für diesen Film aber perfekt und ist - so ist im Audiokommentar auch zu gehören - ebenso gewollt. Die Farben sind leuchtend, mitunter ein bisschen überbelichtet, aber voll und ganz dem Film angemessen. Rauschen ist praktisch nicht vorhanden. Die Kompression arbeitet gut, der Kontrast ist ordentlich gesetzt. Nur bei der Schärfe lässt das Bild etwas nach. Bei Totalen wirkt das Bild etwas weicher (01:08:56) und lässt dann auch Details ein wenig vermissen (01:13:47).
Ton: Der 5.1-Mix ist ziemlich gut, besonders, wenn man bedenkt, dass dies ein sehr günstiger Film ist. Die Surroundkanäle werden gut in Anspruch genommen und Atmosphäre geschaffen. Die Schießereien haben ordentlich Drive und auch der Subwoofer wird ordentlich bedient. Die Dialoge sind klar und ohne Verzerrungen. Allerdings gilt es beim englischen Ton zu bemerken, dass in ein paar der frühen Szenen der Mix etwas zu wünschen übrig lässt und die Dialoge schwer zu verstehen sind. Diese Probleme finden sich bei der deutschen Version nicht. Davon abgesehen sind beide Spuren in etwa gleichwertig.
Extras: Es gibt zwei Audiokommentare. Der erste ist von Autorin/Regisseurin Angela Robinson und sprüht vor Enthusiasmus, auch wenn der Film diesen nicht ganz rechtfertigt. Der zweite Audiokommentar versammelt Jordana Brewster und die D.E.B.S. (mit Ausnahme von Devon Aoki) und ist recht verzichtenswert, haben die Mädchen doch nichts Interessantes zu berichten. Aber zumindest scheinen sie bei der Aufnahme des Kommentars viel Spaß gehabt zu haben. Das Making of ist ziemlich kurz geraten und gibt ein wenig Einblick in die Produktion sowie der Vorgeschichte, allerdings hat es zu sehr Werbecharakter, da auch kein kritisches Wort fällt, sondern man sich nur selbst über den Klee lobt. Des weiteren gibt es entfallene Szenen, die knapp über acht Minuten Laufzeit haben. Die meisten hiervon sind ziemlich vergessenswert und wurden zurecht entfernt. Am besten ist noch die verlängerte Fassung von Amys Rettung. Das Videostoryboard ist nicht weiter von Belang und die Galerie mit den Comics zwar interessant, aber auch nicht weiter aufregend. Was leider fehlt, ist der dem Film zugrunde liegende Kurzfilm. --movieman.de
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Einst waren Max, Amy, Dominique und Janet hübsche College-Girls wie alle anderen. Weil sie jedoch bei einem als Schularbeit getarnten, geheimdienstlichen Eignungstest die richtigen Antworten angekreuzt haben, dürfen sie nun für Vater Staat bzw. ihre gestrenge Chefin Mrs. Petrie legal töten als mobiles Agentenquartett im Streit Welt gegen eine diabolische Superbösewichtin namens Lucy Diamond und deren Plan, Australien zu versenken. Pech nur, dass sich Gruppenblondie Amy bis über beide Ohren in Lucy verliebt hat.
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Vier fleischgewordene Männerfantasien komplett mit Schuluniform-Miniröckchen sind die letzte Linie der Verteidigung in dieser ziemlich rasant und mit viel Liebe fürs komische Detail gestrickten Teenie-Vairante von "Charlie's Angels" und federleichten Persiflage aufs gegenwärtigen Agentenkino mit seinen weiblichen Überheldinnen. Lesbisches Techtelmechtel zwischen Freund und Feind, pazifistische Message und null Respekt vor Genrekonventionen verleihen dem runden Vergnügen eine angenehm subversive Note.
Blickpunkt: Film
Amerikas heißestes Agentinnenquartett findet seine Meisterin in der des Tötens überdrüssigen Superverbrecherin Lucy Diamond in dieser surrealen Genrepersiflage.
Kurzbeschreibung
Hübsche College-Girls wie alle anderen waren einst auch Max, Amy, Dominique und Janet. Weil sie jedoch bei einem als Schularbeit getarnten geheimdienstlichen Eignungstest die richtigen Antworten angekreuzt haben, dürfen sie nun für Vater Staat bzw. ihre gestrengte Chefin Mrs. Petrie legal töten - als mobiles Agentenquartett im Streit der Welt gegen eine diabolische Superbösewichtin namens Lucy Diamond und deren Plan, Australien zu versenken. Pech nur, dass sich Gruppenblondie Amy bis über beide Ohren in Lucy verliebt hat.
Produktbeschreibungen
Als die verführerische Gangsterkönigin Lucy Diamond (Jordana Brewster) in die Staaten zurückkehrt, heften sich die D.E.B.S. - eine Elitetruppe paramilitärischer College-Superspione - an ihre Fersen. Nachdem jedoch ihre unwiderstehliche Topagentin, Amy Bradshaw (Sara Foster), nach einer Begegnung mit der attraktiven Verbrecherin auf mysteriöse Weise verschwindet, machen sich die D.E.B.S. auf die Suche nach ihrem Versteck. Nicht im Traum würden sie darauf kommen, dass Amy vielleicht gar nicht gerettet werden