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Kundenrezensionen

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am 13. Mai 2004
Spy Game ist ein erstaunlich zügiger Agentenfilm, der nicht auf Action und Thrill getrimmt ist und ohne die üblichen zuvor ungesehenen, noch nie dagewesenen Schickimicki-Effekte und Bond-Allüren auskommt. Dafür besitzt der Film köstlichen 70er Charme - eigentlich erstaunlich für eine Regiearbeit von Tony Scott, der uns plumpe Machowerke wie Top Gun oder The Rock um die Ohren gehauen hat. Redford füllt seine Rolle als alternder CIA-Mann gekonnt und mit viel Augenzwinkern aus, dabei ist es wirklich völlig egal - daran haben sich einige Kritikergemüter erhitzt - wie jung oder alt er nun in den Rückblenden wirkt. Auch Brad Pitt fügt sich relativ nahtlos ins Geschehen ein, auch wenn er hier wieder den Rebellen geben darf - und von Robert Redford doch ein wenig an die Wand gespielt wird (platsch!). Wirklich entzückend sind die Sequenzen im CIA-Hauptquartier, in denen Redford an seinem letzten Arbeitstag vor dem wohlverdienten Ruhestand mit den Oberen Katz und Maus spielt.
Spy Game nimmt sich nicht absonderlich ernst und betrachtet Politika wie China oder den Libanon nicht von heroisierender oder gar zu moralisierender Seite sondern eher als geeignete Filmstaffage, wenn auch der ein oder andere gerade hier ein Haar in der Suppe suchen wird. Unverständlich blicke ich auf diverse Kritiken zurück, die dem Film bei Kinostart attestierten, die Mischung aus Rückblenden und Gegenwart seien für den Zuschauer zu verwirrend. Na ja, also viel scheinen die vom Kinopublikum nicht gerade zu halten...
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am 3. Juni 2015
Das waren noch Zeiten, als Filme noch mit Empathie und Hingabe, wie auch mit exzellenter Kameraführung und intelligenten Dialogen Spannung zu erzeugen wußten.

Dieses Katz- und Mausspiel in der Gegenwart, das sich der altgediente und mit allen Wassern gewaschene Agent Muir mit seinen Gegenspielern liefert, basiert auf einem Fall aus Muirs Vergangenheit. Sein "Schüler" Tom Bishop (nette Allegorie zu "Die Lautlosen" oder "Aliens" ;-) ) ist bei einem Einsatz in China aufgeflogen.
Muir setzt alles daran Bishop wieder zu befreien. Er spielt virtuos auf der Klaviatur der Geheimdienste und kennt alle Tricks, auch die gemeinen.

Ich schaue mir den Film immer wieder gerne an, weil er mich immer noch in seinen Bann zieht. Die Story, die Dialoge, die Kamera, sogar der Ton ist ganz anständig. Nicht effekt-reißerisch oder gar aufdringlich. Aber ein wenig mehr Sorgfalt hätte auch nicht geschadet.

Für mich ist dieser Film ein wirklich gelungenes Werk und ich vergleiche alle neueren Filme des gleichen Genres mit ihm. Und es gibt leider viel zu wenige, die sich mit ihm vergleichen lassen.
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Mit "Spy Game" war Regisseur Tony Scott in mehrfacher Hinsicht ein wenig spät dran - nicht nur, was das stolze Alter seines CIA-Veteranen Nathan D. Muir betrifft. 2001 war auch ein Wendepunkt im internationalen Ansehen der CIA: glorreiche Agenten, die uneigennützig überall auf der Welt für den Frieden kämpfen, kann man dem informierten Publikum heute wohl kaum noch verkaufen. Aber dieser Film ist nicht einseitig, sondern präsentiert - zumindest von innen heraus - durchaus eine differenzierte Sicht des Geheimdienstwesens.

In "Spy Game" spielt der 66 Jahre alte Redford den CIA-Haudegen, Agentenführer und -Ausbilder Nathan. Im Vietnam-Krieg (also spätestens 1973) hat er den Soldaten Tom Bishop als Agenten angeworben, im Berlin der DDR-Zeit bildet er ihn aus und während des US UNO-Engagements in Beirut (1983/84) kommt es zu einem Konflikt, weil sich sein Zögling mit der englischen Terroristin und Ärztin Elizabeth Hadley einlässt.

Viele Jahre später versucht Bishop, gespielt vom 38-jährigen Brad Pitt, in einem riskanten Coup eben diese Ärztin aus einem chinesischen Gefängnis zu befreien, wo sie durch einen CIA-Austausch gelandet ist; er scheitert - ein kurioser Regie-Einfall - an einem Kaugummi. Binnen 24 Stunden soll er die Todesstrafe erleiden, falls er nicht vorher noch an einer endlosen Folterorgíe [1] stirbt.

Genau diese 24 Stunden zeigt der Film, der die obigen Rück- und Seitenblicke einblendet, quasi als Kammerspiel im CIA-Headquarter in Langley, wo Nathan eigentlich seinen letzten Dienst-Tag absolviert, aber plötzlich wegen eines bevorstehenden Staatsbesuchs des Präsidenten in China in einem Meeting Gründe dafür vorlegen soll, warum man seinen Schützling Bishop nicht aus dem chinesischen Kerker heraustauschen müsste. Doch Nathan spielt ein raffiniertes Spiel mit seinen Vorgesetzten: trickreich zieht er die Fäden, um vielleicht doch noch Bishop zu retten.

Dabei hatte Bishop gegen Nathans eherne Regel verstoßen, niemals Alleingänge zu unternehmen - aber an seinem letzten Tag vor der Pension verstößt nun Nathan ebenfalls gegen seine eigene Regel: keinen Finger zu krümmen, wenn jemand aus der Linie ausgeschert ist.

So verflochten der Plot ist, man kann dem Intrigenspiel in Langley mit etwas Aufmerksamkeit doch folgen, nicht zuletzt dank der gut verständlichen Sprache. Um die vielen Raffinessen der beiden Agenten glauben zu können, muss man wohl mit einem Sternenbanner auf der Stirn geboren sein, aber so sind solche Filme eben.

Die Quoten-Frau wird von der 28-jährigen Catherine McCormack gegeben, die die wenigen Szenen ansehnlich hinter sich bringt. Wenn der 74-jährige Rolf Schult die länglichen Monologe Redfords heisert, hätte man sich gewünscht, die Stimme wäre etwas weniger in der Fernsehwerbung verbraucht worden. Redfords mit dem Alter zunehmende, unangenehm dozierende Gesprächigkeit hat zwar noch nicht das lästige Niveau bei "Löwen und Lämmer" erreicht, aber man wird beim Anschauen von "Spy Game" schon ein wenig daran erinnert.

Die Bild- und Tonqualität des im Seitenverhältnis von 2.35:1 auf 35 mm gedrehten Streifens (digital gemastert) mit einer Originallänge von 126 Minuten gibt zu keiner Kritik Anlass.

Bei einer Gesamtwürdigung des Films darf man nicht vergessen, dass wir Robert Redford (und Lena Olin!) große Filme wie Havanna verdanken, die in einer anderen Liga spielen. Und man muss sich wieder mal von der unsäglichen deutschen Titelgestaltung erholen.

Aber auch wenn das Spionage-Spiel wie oben erläutert ein wenig in die Jahre gekommen ist, kann man Spy Game immer noch gut anschauen - wie sich Redford durch die argwöhnischen CIA-Kollegen schlängelt, hat Unterhaltungswert.

film-jury 3* A0318 13.8.2011 Genre: Action | Krimi | Thriller

[1] Dies ist kein Film für Heranwachsende!
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am 21. Februar 2016
die Geschichte um einen in Pension gehenden CIA-Agenten, der noch mal eben seinen Schützling retten soll, ist doch arg konstruiert und wirr. Mit Robert Redford und vor allem dem hyperaktiven Brad Pitt haben die Produzenten wohl mehr Wert auf Namen als auf Klasse gelegt. Zwei Schönlinge im Werk der CIA. Die Nebenbesetzung hingegen ist vorzüglich und plausibel gelungen.
Immerhin ist die ganze Geschichte schön fotografiert und opulent in Szene gesetzt. Teilweise wurde jedoch zu dick aufgetragen. Als die Autobombe hochgeht, sieht man viel zu deutlich die fachgerechte, kontrollierte Sprengung des Gebäudes.

Kann man mal gesehen haben und wenn nicht, haben Sie auch nichts verpasst.
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am 1. August 2003
Einen Tag vor der Entlassung in seinen wohlverdienten Ruhestand kommt es für CIA-Agent Nathan Muir (Robert Redford) knüppeldick:
Sein ehemaliger Freund und Zögling Tom Bishop (Brad Pitt) wurde nach einem missglückten Befreiungsversuch in einem chinesischen Gefängnis verhaftet und zur Todesstrafe verurteilt. Sechs Jahre zuvor gingen beide aufgrund einer Auseinandersetzung im Streit auseinander. Nun liegt Bishops Leben wieder in den Händen seines alten Ausbilders, der 24 Stunden vor Ablauf seiner Dienstzeit all sein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen muss, um seinen Protegé vor der Hinrichtung zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...
Eigentlicher Schauplatz von "Spy Game" sind die Konferenzräume und Gänge des Hauptquartiers der CIA in Langley, Virginia. Hier bestimmt unterkühltes Misstrauen die Gemüter, das Geschäft mit der zündenden Information hat in den Charakteren der einzelnen Agenten, die sich zu einem internen Untersuchungsausschuss zum Vorfall in China zusammengefunden haben, seine Spuren hinterlassen - der Titel des Films trifft zu: Wie bei einem Schachspiel versuchen die jeweiligen Kontrahenten sich einen Vorteil zu erspielen, alle sind Meister des Taktierens um Informationen und Hinweise, wobei sich Sinn und Motivation der einzelnen Züge häufig erst später entpuppen. Für den Zuschauer entsteht dadurch ein nervenzerreißendes Bild "zwischen den Fronten".
Durch eine Mischung aus Verhörsituation und Rückblenden auf spektakuläre Politschauplätze der siebziger und achtziger Jahre werden die Agenten-Karriere des verlorenen Sohnes und das Verhältnis zu seinem Mentor aufgedeckt: Erst Vietnam 1975, dann Berlin einige Jahre später und schließlich der Nahe Osten Mitte der achtziger Jahre. Insgesamt sehr spannend gemacht!
Was die darstellerischen Leistungen des Films anbetrifft, so hat mir besonders Robert Redford in der Rolle des "Agenten-Lehrmeisters" gefallen, der seiner Rolle durch die ihm eigene, unnachahmliche Art eine hohe Glaubwürdigkeit einhaucht. Allerdings darf man dasselbe nicht vom Film an sich erwarten, denn dieser dient lediglich als Kulisse für die Darstellung einer wahren, unantastbaren, durch nichts zerstörbaren Männerfreundschaft. Besonders auch die temporeiche Inszenierung und die gewitzten Dialoge zwischen Redford und Pitt machen "Spy Game" zu einem unvergesslichen Thrillervergnügen.
Anschauen!
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TOP 500 REZENSENTam 16. Oktober 2014
1991: In China wird der CIA-Agent Tom Bishop bei einem Befreiungsversuch in einem Gefängnis gefangen genommen.
In Langley, im CIA-Hauptquartier, wird an seinem letzten Tag Agent Nathan Muir in die Chefetage zu einer Task-Force gerufen die sich mit dem Vorfall beschäftigt.
Er soll Auskunft über Bishop geben aber er merkt schnell das es hier nicht nur um Bishop geht.
Unter dem Vorwand zu kooperieren erzählt Muir nun wie er Bishop rekrutierte und was danach folgte.....allerdings nicht ohne meisterhaft im verborgenen die Fäden zu ziehen um Bishop zu befreien, denn wie es aussieht hat die Führungsriege kein Interesse den Agency-Mann aus der Gefangenschaft zu befreien.

Spy Game aus dem Jahr 2001 von Tony Scott ist ein reinrassiger Agententhriller mit einigen Actionelementen.
Spannend, atmosphärisch, intensiv Inszeniert und stimmungsvoll bebildert zählt dieser in großen Teilen ruhig erzählte Thriller zur Creme de la Creme des Genre.
Auch die Dialoge sind hochklassig ebenso die Settings und der Soundtrack.
Der Plot ist komplex und verzweigt strukturiert was etwas Konzentration erfordert um alle Finten und Tricks mitzubekommen.
Alles in allem also ein intelligenter und spannender Agententhriller der Freunden des Genres viel Freude bereiten dürfte.
Mit dabei sind u.a.: Robert Redford, Brad Pitt, Stephen Dillane, Omid Djalili, Charlotte Rampling, Catherine McCormack, Larry Bryggman, David Hemmings und Michael Paul Chan.
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am 15. Januar 2014
Dieser Film gehört zu einen meiner Lieblingsfilmen.
Pitt und Redford liefern hier sehr gute schauspieleriche Leistungen.
Der Film kommt ohne übermäßige Gewalt aus und ist trotzdem sehr spannend.
Für mich ist dieser Film anspruchsvoller als nur Hollywood.
Und wer da eine andere Meinung hat, kann diesen Film als super Popcorn-Kino genießen.
Danke für diesen Film.
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am 30. August 2015
Rasche Schnitttechnik, gute Darsteller, klasse Drehbuch ein voll und ganz gelungener Actionfilm. Solche Machtwerke werden heute nicht mehr häufig abgeliefert. Tony Scotts fulminanter Agentenfilm weiß auch heute noch zu begeistern. Leider nahm sich der jüngere Bruder von Ridley Scott 2012 das Leben und beendet die Schaffenskraft von nachweislich guten Kinofilmen (Dèjà Vu, Man on Fire, True Romance um nur einige zu nennen). Ridley kann da nicht mithalten und wird meiner Meinung nach überschätzt. Spy Game ist Tempokino wie ich es liebe. Die Blu-Ray ist klasse ohne viel Bonus.
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am 18. November 2006
Nathan D. Muir (Robert Redford) is retiring from the CIA today. However, he has learned that the agent that he mentored (Brad Pitt) is to be executed as a common criminal in a Chinese prison. I will be in 24 hours. The CIA is suspicions but always a step or two behind.

I am not normally a fan of Redford as he has a tendency to twist films around for his own political agenda as he did with "Three Days of the Condor." However, this film is exceptional in all things, pacing, dialog, and visuals among them.

The constant flashbacks and voice over is annoying but it is the only way to get through the story in time and preserve a little mystery on the way.

I have seen the film a few times and can tell you that the even though Blu-ray does not contribute that much that the media is easier to navigate. I also appreciate the voice over commentary by Tony Scott the director.
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am 21. Februar 2016
Der Film kann durchaus gefallen.
Redford an seinem letzten Tag als Geheimdienstler im US Service. Sein Zögling Brad Pitt wird im Stich gelassen und befindet sich in chinesischer Folter. So muss Redford doch nochmal aktiv werden ...
Der Film besticht durch ein gutes Drehbuch und engagierte Schauspieler. Das sind zwei Stunden gute Unterhaltung. Minuspunkte gibt es für Tony Scott als Regisseur. Seine Arbeit ist vielfach (vor allem was die schnellen Schnitte angeht) ärgerlich.
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