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Spy Game - Der finale Countdown
 
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Spy Game - Der finale Countdown

Robert Redford , Brad Pitt , Tony Scott    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Redford, Brad Pitt, Catherine McCormack
  • Regisseur(e): Tony Scott
  • Komponist: Harry Gregson-Williams
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Surround Sound, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Bulgarisch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2002
  • Produktionsjahr: 2001
  • Spieldauer: 121 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00006684D
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 5.798 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Spy Game ist ein intelligenter Thriller, der eine dichte Handlung bietet, ohne den filmischen Schwung zu opfern, der für Regisseur Tony Scott so typisch ist. Der Film besitzt den Umfang eines komplexen Romans und dreht sich um den altgedienten CIA-Agenten Nathan Muir (Robert Redford), dessen Schützling Tom Bishop (Brad Pitt) seiner Hinrichtung in einem chinesischen Gefängnis harrt. Es ist Muirs letzter Tag vor der Pensionierung (Vorsicht, Klischee!), und Bishop wird von aalglatten CIA-Beamten absichtlich geopfert, um die gesunden Handelsbeziehungen mit China nicht zu gefährden. Muir hat also 24 Stunden Zeit, Bishops Kopf und den seiner flüchtigen Geliebten (Catherine McCormack) aus der Schlinge zu ziehen. Währenddessen verknüpft der Film die Endspurtstrategie des Mentors mit Rückblenden zu dessen Abenteuern als Student in Berlin, Beirut und anderswo.

Spy Game ist ehrgeizig, doch emotional wenig überzeugend und bei weitem nicht so aufregend wie Scotts Staatsfeind Nr. 1. Er wartet mit einem Humor auf, bei dem sich der gegerbte Redford und der attraktive Pitt gegenseitig die Bälle zuspielen. Und obwohl deren Dialog gelegentlich hinkt, fängt der Film mit fähigem Stil und Substanz alles mühelos wieder auf. --Jeff Shannon

Produktbeschreibungen

Ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag wartet auf Nathan Muir der schwerste Fall seiner langjährigen CIA Karriere. Bei einer mißlungenen Befreiungsaktion in einem chinesischen Gefängnis wurde sein einstiger Schüler Tom Bishop geschnappt, und nun droht ihm dort die Todesstrafe. In genau 24 Stunden! Aus Angst vor einem internationalen Eklat beschließt man jedoch in der CIA-Chefetage, Bishops Leben zu Gunsten der diplomatischen Beziehungen zu opfern. Heimlich setzt der Top-Agent Muir hinter dem Rücken der CIA-Führung präzise und raffiniert alle Hebel in Bewegung, um seinen Schützling doch noch zu retten. Ein spannender Wettlauf mit der Zeit beginnt. Wie in einem Schachspiel zieht Muir geschickt die Fäden. Doch bei diesem Spiel geht es um Leben und Tod. In Rückblenden erzählt der Agententhriller die Geschichte von Bishops Rekrutierung durch Muir und zeigt die erbarmungslose Schule auf dem steinigen Weg zum Elite-Agenten. Gemeinsam erleben Bishop und Muir den Krieg in Vietnam, schleusen deutsche Agenten von Ost nach West und umgekehrt. Bei einem gemeinsamen Einsatz im vom Bürgerkrieg gebeutelten Beirut droht die Freundschaft der beiden an Bishops Liebe zu der geheimnisvollen Elizabeth zu zerbrechen.

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Friendship never dies, 1. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Spy Game - Der finale Countdown (DVD)
Einen Tag vor der Entlassung in seinen wohlverdienten Ruhestand kommt es für CIA-Agent Nathan Muir (Robert Redford) knüppeldick:
Sein ehemaliger Freund und Zögling Tom Bishop (Brad Pitt) wurde nach einem missglückten Befreiungsversuch in einem chinesischen Gefängnis verhaftet und zur Todesstrafe verurteilt. Sechs Jahre zuvor gingen beide aufgrund einer Auseinandersetzung im Streit auseinander. Nun liegt Bishops Leben wieder in den Händen seines alten Ausbilders, der 24 Stunden vor Ablauf seiner Dienstzeit all sein Verhandlungsgeschick unter Beweis stellen muss, um seinen Protegé vor der Hinrichtung zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

Eigentlicher Schauplatz von "Spy Game" sind die Konferenzräume und Gänge des Hauptquartiers der CIA in Langley, Virginia. Hier bestimmt unterkühltes Misstrauen die Gemüter, das Geschäft mit der zündenden Information hat in den Charakteren der einzelnen Agenten, die sich zu einem internen Untersuchungsausschuss zum Vorfall in China zusammengefunden haben, seine Spuren hinterlassen - der Titel des Films trifft zu: Wie bei einem Schachspiel versuchen die jeweiligen Kontrahenten sich einen Vorteil zu erspielen, alle sind Meister des Taktierens um Informationen und Hinweise, wobei sich Sinn und Motivation der einzelnen Züge häufig erst später entpuppen. Für den Zuschauer entsteht dadurch ein nervenzerreißendes Bild "zwischen den Fronten".
Durch eine Mischung aus Verhörsituation und Rückblenden auf spektakuläre Politschauplätze der siebziger und achtziger Jahre werden die Agenten-Karriere des verlorenen Sohnes und das Verhältnis zu seinem Mentor aufgedeckt: Erst Vietnam 1975, dann Berlin einige Jahre später und schließlich der Nahe Osten Mitte der achtziger Jahre. Insgesamt sehr spannend gemacht!

Was die darstellerischen Leistungen des Films anbetrifft, so hat mir besonders Robert Redford in der Rolle des "Agenten-Lehrmeisters" gefallen, der seiner Rolle durch die ihm eigene, unnachahmliche Art eine hohe Glaubwürdigkeit einhaucht. Allerdings darf man dasselbe nicht vom Film an sich erwarten, denn dieser dient lediglich als Kulisse für die Darstellung einer wahren, unantastbaren, durch nichts zerstörbaren Männerfreundschaft. Besonders auch die temporeiche Inszenierung und die gewitzten Dialoge zwischen Redford und Pitt machen "Spy Game" zu einem unvergesslichen Thrillervergnügen.
Anschauen!

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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ästhetischer Agententhriller auf höchstem Niveau, 28. September 2006
Von 
Christian Herweg (Weilheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Spy Game - Der finale Countdown (DVD)
Der alternde Held, der in den letzten Stunden vor seiner Pensionierung noch einmal zur Hochform auflaufen muss, ist eine klassische Figur des Kinos, wir erinnern uns an Robert Duvall in FALLING DOWN oder Morgan Freeman in SIEBEN. Hier ist es Robert Redford alias Nathan Muir, der seinen letzten Arbeitstag in der CIA verbringt, um anschließend auf den Bahamas zu leben.

Muir erfährt, dass der von ihm angeheuerte und ausgebildete Agent Tom Bishop (Brad Pitt) bei einem auf eigene Faust organisierten Befreiungsversuch in einem chinesischen Gefängnis verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Bis zum festgesetzten Zeitpunkt der Hinrichtung bleiben aber nur noch 24 Stunden Zeit, und Muir setzt alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein, um Bishop zu helfen - entgegen allen Prinzipien, die er diesem während der Ausbildung eingebleut hatte. Leider haben Muirs Vorgesetzten Bishop aufgegeben, denn die aktuelle politische Situation verlangt Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Belange, und da käme ein amerikanisch-chinesischer Spionagezwischenfall höchst ungelegen. Statt dessen wird eine Art Untersuchungsausschuss zur Schadensbegrenzung eingerichtet, vor dem Muir über Bishop berichten muss - wie er ihn anwarb und was man zusammen erlebte. So tanzt Muir gleichzeitig auf zwei Hochzeiten: Er versucht einerseits, Bishop zu helfen, andererseits der internen Untersuchung Rede und Antwort stehen.

Soweit der Plot. Mit einem flüssigen Mix aus Verhör und Rückblenden auf spektakuläre Spionageschauplätze der 70er und 80er Jahre wird die Agenten-Karriere Bishops und seine Beziehung zu Muir aufgerollt: Vietnam in den frühen 70ern, später Ost-Berlin, und schließlich die wirre Hölle im Beirut der 80er Jahre. Einander überlappende Erzählstränge und sich erst später zusammenfügende Puzzleteile der Handlung sind mit großem Geschick inszeniert und verlangen vom Zuschauer volle Konzentration.

Analog seiner Rolle in DIE 3 TAGE DES CONDOR tritt Redford in SPY GAME in einen Konflikt zwischen den eigenen Prinzipien und dem Establishment der CIA, wieder kämpft er an gegen die systemimmanente Logik, aus purem Pragmatismus auch Leute aus den eigenen Reihen zu opfern. Wie Muir dabei in den Gängen und Konferenzräumen der CIA-Zentrale die eigenen Leute ein ums andere Mal an der Nase herumführt und deren Infrastruktur für eigene Zwecke zu nutzen sucht, ist wie ein Schachspiel mit lebenden Personen.

Die Hauptdarsteller sind souverän. Robert Redford agiert mit der ihm eigenen unvergleichlichen Ausstrahlung, Brad Pitt - der ja nur in den Rückblenden zum Einsatz kommt - gibt der Figur des Yougsters ein glaubwürdiges Gesicht. Höhepunkt der gemeinsamen Auftritte ist ein Grundsatz-Gespräch beider Hauptakteure auf einem Kuppeldach in Berlin, genial eingefangen in schnellem Schnitt und mittels einer in der Luft kreisenden Kamera. Überhaupt ist die visuelle Umsetzung mit Zoom, Bildmontagen, Frozen Frames und je nach Schauplatz unterschiedlicher Bildästhetik nur als gelungen zu bezeichnen. Die Action-Szenen sind dabei eher nebensächlich und wurden dementsprechend zurückhaltend inszeniert und aus ungewöhnlichen Perspektiven gefilmt.
Die verschiedenen Schauplätze treffen den Stil der jeweiligen Zeit (Ost-Berlin wurde in Budapest, Beirut u.a. in Marokko gedreht), dazwischen stehen als Kontrast immer die in kalten Farben gedrehten Szenen in der Gegenwart.
Und auch ein leiser Humor kommt nicht zu kurz, wie beim Running-Gag über Muirs Ehefrauen.

Fazit: Ein ästhetischer Agententhriller auf höchstem Niveau.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "CIA-Regeln?" "Meine Regeln!", 27. November 2011
Ex-CIA-Agent Tom Bishop (Brad Pitt) gerät bei dem misslungenen Versuch seine Geliebte Elizabeth Hadley (Cathrine McCormack) aus einem chinesischen Gefängnis zu befreien in Gefangenschaft. Er wird gefoltert und soll am nächsten Morgen um sechs hingerichtet werden. Der Vorfall ereignet sich zu ungünstiger Stunde, steht doch der Besuch des chinesischen Präsidenten in den USA bevor, mit dem über intensivere Handelsbeziehungen verhandelt werden soll.

Nathan Muir (Robert Redford) ist auf den ersten Blick ein sympathischer Bursche. Auf den zweiten Blick ist er ein mit allen Wassern gewaschener CIA-Agent der über Leichen geht wenn es den nationalen Interessen dient. Was aber sagt der dritte Blick? Tom war Muirs Schützling. Er hatte ihn vor Jahren, während des Vietnam-Kriegs, angeworben und ausgebildet. Die CIA-Leitung, die längst beschlossen hat Tom zu opfern, lädt Muir vor um ihn nach seiner Einschätzung der Lage zu befragen und um Informationen über Bishop einzuholen. Aber sie trauen ihm nicht. Völlig zu recht, wie sich zeigen soll. Denn während er ihnen, und in opulenten Rückblenden auch uns, Tom Bishops Geschichte erzählt improvisiert er einen raffinierten Plan um Tom aus der Gefangenschaft zu befreien. Und nicht nur, dass Tom um sechs Uhr morgens exekutiert werden soll, es ist auch Muirs letzter Arbeitstag vor der Pensionierung. Er muss sich also sputen...

Tony Scott ("The Hunger", "Top Gun", "Man under Fire"...) ist der kleine Bruder des großen Ridley Scott ("Alien", "Blade Runner", "Gladiator"...) mit dem er gemeinsam die Schepperton Studios in England und die Produktionsfirma Scott Free betreibt. Und wie sein Bruder begann auch er seine Karriere als Werbefilmer. Hieraus resultiert denn wohl auch seine, meines Erachtens, größte Schwäche, denn es ist zwar unverkennbar, dass er ein begnadeter Handwerker ist, jedoch ersticken viele seiner Filme unter einer allzu wohlfeilen Oberfläche aus hochglanzästhetischen Bildern, rasanten, allzu effekthascherischen Schnitten und protzig weit ausholenden Kameraschwenks, die nicht selten die Handlung in Vergessenheit geraten lässt. Auch dieser Film leidet etwas darunter, wenngleich es weitaus ärgerlichere Beispiele gibt (z.B. "Man under Fire").

"Spy Game" ist eine penibel ausgetüftelte, hoch spannende Charade über die Machtspielchen der US-Geheimdienste. Und er verschont uns wohltuend mit patriotischem Geplänkel. Ja, er zeichnet gar kein vorteilhaftes Bild der CIA, die er als von intriganten Bürokraten bevölkerte Firma darstellt; quasi Stromberg im Dienste des Vaterlandes. Stattdessen konzentriert sich der Film weitgehend auf den Aspekt der Menschlichkeit innerhalb des kalten Kalküls der Geheimdienstmaschinerie. Brad Pitt spielt die Rolle des grundehrlichen Sonnyboys der in die schmutzigen Klauen der CIA gerät äußerst charismatisch und überzeugend. Der Star des Films ist aber Robert Redford, der den doppelbödigen Ränkeschmied Muir mit einer Verve spielt die ihresgleichen sucht. Auch Cathrine McCormack (>Braveheart<) macht ihren Job sehr ordentlich, ebenso alle anderen Beteiligten.

Die Musik zum Film ist von Harry Gregson-Williams ("Kingdom of Heaven"...), pusht effektiv die Spannung des Films und folgt vollendet Scotts melodramatischer Überhöhung. Auch hier ein Tick zu viel Attitüde (Spy Game - Der finale Countdown (Spy Game) von Harry Gregson-Williams).

Bild und Ton (Deutsch und Englisch) der DVD aus der TV-Movie-Edition sind sehr gut. Als Extras gibt es nur textliche Filmografien und Produktionsnotizen. Der Silberling kommt, wie bei dieser Edition üblich, in einen pappenen, sogenannten Digipack gewickelt daher.

Insgesamt schrammt der Film bei mir ganz knapp an den fünf Sternen vorbei, aber das ist, wie immer, völlig subjektiv.
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