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Produktinformation
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The narrator, a teacher, is in love with the beguiling, odd Sumire. As his best friend, she is not adverse to phoning at three or four in the morning to ask a pointless question or share a strange thought. Sumire, though, is in love with a beautiful, older woman, Miu, who does not, can not, return her affections. Longing for Sumire, K (that is all we are told by way of a name) finds some comfort in a purely sexual relationship with the mother of one of his pupils. But the consolation is slight. K is unhappy. Miu and Sumire, now working together, take a business trip to a Greek Island. Something happens, he is not told what, and so K travels to Greece to see what help he can offer.
Themes of love, loss, sexuality, identity and selfhood are all interrogated, woven into a compelling, romantic, serious and sometimes sad book. It is a disarmingly simple, hugely satisfying, intelligent and moving work and one of Murakami's best. Simplicity, sprinkled with a dose of his magic, has enabled Murakami to write candidly, succinctly and beautifully about the complications and difficulties of love and loving. --Mark Thwaite -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
The narrator is a teacher whose only close friend is Sumire, an aspiring young novelist with chronic writer's block. Sumire is suddenly smitten with a sophisticated businesswoman and accompanies her love object to Europe where, on a tiny Greek island, she disappears "like smoke." The schoolteacher hastens to the island in search of his friend. And there he discovers two documents on her computer, one of which reveals a chilling secret about Sumire's lover.
Sputnik Sweetheart is a melancholy love story, and its deceptively simple prose is saturated with sadness. Characters struggle to connect with one another but never quite succeed. Like the satellite of the title they are essentially alone. And by toning down the pyrotechnics of his earlier work, Murakami has created a world that is simultaneously mundane and disturbing--where doppelgängers and vanishing cats produce a pervasive atmosphere of alienation, and identity itself seems like a terribly fragile thing. --Simon Leake -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Im Ton kommt dieser neue Roman Murakamis dem lakonisch erzählten Norwegian Wood am nächsten. Und auch die Dreiecks-Liebesgeschichte zwischen dem Erzähler, einem jungen Lehrer, der werdenden Autorin Sumire und der Geschäfstfrau Miu ist von dieser Welt, wären da nicht einige mysteriöse Elemente, die wie in anderen Geschichten Murakamis (etwa The Wind-Up Bird Chronicle) über diese Realität hinausweisen auf eine Welt, die neben der Realität jederzeit und überall präsent ist. Diese Welt ist gefährlich für unser Seelenheil und bringt die Menschen, die sich in ihren mühsam eingerichteten Alltags-Existenzen verschanzen, immer wieder aus der Fassung. Nur die Liebe kann sie retten. Diese Welt begegnet uns in Form von Heautoskopien (Doppelgänger-Erscheinungen), in Form von Träumen und Halluzinationen. Sie ist Murakamis zweites Zuhause, und wer sich mit ihm in sie begibt, lernt, dass unsere Welt wahrlich mehr ist, "als der Fall ist." Auch in Sputnik Sweetheart ist es diese Parallelwelt, die auf dramatische Weise in das Leben der Charaktere eingreift. Die Konstellation: Ein Jüngling liebt ein Mädchen, die hat eine andere erwählt... könnte so einfältig sein. Bei Murakami aber verschwinden Menschen wie Rauch, sehen andere aus einem Riesenrad sich selbst und verlieren daraufhin die andere Hälfte ihres Ichs auf immer, andere werden auf einer kleinen griechischen Insel von geisterhafter Musik ins Bodenlose gelockt. Oder geschah all dieses nicht? Die Verwendung des gängigen Motivs von "Was ist Traum? Was ist echt?" will gekonnt sein, sonst ist der Effekt leicht banal. Es ist Murakamis schriftstellerisches Geheimnis, die Grenze zwischen diesen Welten vollkommen permeabel zu machen: Nicht nur die Figuren, auch wir schreiten mit ihnen beständig hin und her. Selten haben Bücher einen narkotischen Effekt. Murakami gelingt dies immer wieder: Künstliche Paradiese.
Am Ende geht es uns so wie Laika: Es war eine wunderschöne Reise, aber es wird schwierig, zurückzukommen.
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