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Sputnik Sweetheart Gebundene Ausgabe – 16. Oktober 2003


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 234 Seiten
  • Verlag: DuMont Buchverlag; Auflage: 2 (16. Oktober 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3832156968
  • ISBN-13: 978-3832156961
  • Originaltitel: The Sputnik Sweetheart
  • Größe und/oder Gewicht: 14,9 x 2,4 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (45 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 534.612 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Haruki Murakamis Karriere begann 1974 an einem warmen Frühlingstag: Während eines Baseballspiels kam ihm die Inspiration zu seinem ersten Roman. Es war der Start einer beeindruckenden literarischen Laufbahn des 1949 in Kyoto geborenen Autors. Nach seinem Abschluss an der Waseda-Universität in Tokio betrieb er zunächst eine kleine Jazzbar. Später verbrachte er mehrere Jahre als freier Schriftsteller und Dozent in Princeton, USA. Murakamis Leidenschaft für die Literatur kennt, im wahrsten Sinne des Wortes, keine Grenzen - übersetzt er doch auch berühmte Kollegen wie John Irving ins Japanische.

Produktbeschreibungen

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Lange Zeit ein Geheimtipp, avancierte Haruki Murakami mit dem Roman Naokos Lächeln, der in Das Literarische Quartett den päpstlichen Segen erhielt, hier zu Lande zum meistgelesenen japanischen Autor. Der unterkühlte Tonfall, der schnörkellose Stil, die sinnsüchtigen Mittzwanziger und -dreißiger, die, aller materiellen Sorgen ledig, mit weltschmerzverzerrtem Gesicht in schicken Bars abhängen -- das vermittelt dem westlichen Publikum das Gefühl, dass man sogar Japan(er) ansatzweise verstehen kann.

Soziologisch-literarische Forschungsarbeit hat Murakami zuletzt mit der Interview-Sammlung Untergrundkrieg geleistet, die Opfer wie Urheber des Tokioter Giftgasanschlags von 1995 zu Wort kommen lässt. Auch der Icherzähler in Sputnik Sweetheart berichtet von einer Katastrophe, einer unvorhergesehenen Wendung in seinem bis dahin ruhigen Leben. Ungeachtet gelegentlicher Affären pflegt der junge Grundschullehrer eine stille Leidenschaft für Sumire, eine ehemalige Kommilitonin mit schriftstellerischen Ambitionen, wie er eine zwanghafte Leserin und dabei eher weltfremd: "Sie rauchte zu viel und verlor auch bei kürzesten Bahnfahrten unweigerlich ihre Fahrkarte." Als Sumire sich in die erheblich ältere Miu verliebt, gerät das literarische Projekt in Vergessenheit. Erst auf einer Europareise mit ihrem "süßen Sputnik" beginnt sie wieder zu schreiben, um Miu und ihrer mysteriösen Geschichte näher zu kommen.

Über weite Strecken dominiert die Perspektive des namenlosen Lehrerfreundes. Dessen Stimme und Stimmungen kennzeichnet die vertraute Murakami-Mischung aus sentimentaler Melancholie und coolem Hedonismus. "Sie gab mir das Gefühl, erster Klasse zu fliegen", sagt er über eine Geliebte. Seine erotischen Fantasien sehen so aus: "Während die beiden sich leidenschaftlich liebten, könnte ich in einer Zimmerecke sitzen und Balzacs gesammelte Werke lesen." Ist die Komik beabsichtigt? Jedenfalls nervt der kultivierte Snobismus gehörig: "Geht's dir gut?" -- "Ja, ich bin munter wie die Moldau im Frühling."

Viel besser sind die Passagen mit und von Sumire. Auch die hat kitschige Anwandlungen, pflegt aber gleichzeitig einen gesunden Zynismus: "Statt eine Menge zusammenhangloses Zeug zu schreiben, sollte ich mich lieber wieder ins warme Bett kuscheln, an Miu denken und masturbieren. So sieht's aus." Was sie sonst noch über das Schreiben denkt, verrät einiges vom Selbstverständnis des Autors, droht allerdings im Kontext der durchaus spannenden Geschichte(n) -- äußerst verstörend die von Miu -- unterzugehen.

Also: Fans bekommen das, was sie erwarten: magischen Realismus auf asiatische Art, dieses Mal ohne epische Ausuferungen. Neulinge im Murakami-Kosmos dürften von dem literarischen Two-Nights-Stand zwar nicht abgeschreckt werden, als ungleich wirkungsvollere Einstiegsdroge sei ihnen jedoch der zauberhafte Erzählungsband Wie ich eines Tages im April das 100%ige Mädchen sah ans Herz gelegt. --Patrick Fischer

Pressestimmen

„Eine schöne, verspielt-verspiegelte Liebesgeschichte, eine Geschichte vom Erwachsenwerden, das Murakamis Helden auf sympathische Weise niemals ganz gelingt.“ (Die Zeit)

„In Murakamis Büchern kann man sich wie in wunderbaren Träumen verlieren.“ (Der Spiegel) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

43 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Frank Meyer am 2. September 2002
Format: Gebundene Ausgabe
Kein opulenter Jahrhundertroman wie «Mister Aufziehvogel», sondern ein kleines Meisterwerk der leisen Töne. Der coole Ich-Erzähler ist ein Freistil-Detektiv, der sich auf die diskreten Wege der Seele versteht. Junge liebt Mädchen, Mädchen liebt ältere Freundin - alles Verhängnis beginnt mit den Mißverständnissen der ersten Liebe und führt in das dunkle Herz der Einsamkeit. Das Mädchen verschwindet.
Japan, Italien, Südfrankreich, eine entlegene griechische Insel, die Akropolis, eine Grenzstadt in der Schweiz, das schäbige Büro eines Tokioter Kaufhausdetektivs - diese Orte stellen nur die Oberfläche für das Labyrinth, in dem sich die Protagonisten dieser melancholischen Geschichte verlieren. Wie üblich bei Murakami, hat alles einen doppelten Boden. Und was diese untergründige Welt mit der unseren verbindet, was dort passiert, fühlt man eher, als daß man es versteht - die Prosa von Murakami kommt der Stimmung der Filme von David Lynch so nahe, wie das niemandem sonst gelingt.
Ein dezenter Thriller, der auf Seidenpfoten daherkommt und einen Seelenraum aufreißt, in dem die kostbaren, feinfühlenden, differenzierten und kultivierten Helden aus Murakamis Universum sich nur scheinbar aufeinander zu bewegen, weil ihre Unfähigkeit, sich nahe zu kommen noch stärker ist als ihre Sehnsucht nach Nähe.
Auch in diesem Roman erweist sich Murakami als Meister der bizarren Umstände und der surrealistischen Ereignisse. Zugleich läßt er uns besonders intensiv daran teilnehmen, was ihn - und uns - in der tiefsten Seele bewegt.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 19. August 2005
Format: Taschenbuch
ich habe schon so manchen murakami gelesen (die wilde schafsjagd, gefährliche geliebte, naokos lächeln, etc.) und alle eigentlich verschlungen wie kaum andere werke. Bei den vorherigen Lektüren war ich allerdings nach der letzten Seite oft enttäuscht. nach einem wahnsinnig packenden lesevergnügen, fühlte ich mich mit zu vielen ungeklärten fragen allein gelassen. so aber nicht bei diesem -wie ich finde- meisterwerk. auch hier verbindet der autor jegliche genres, philosphiert über die welt, romantisiert, erotisiert, fasziniert! Er bleibt zwar im ggs. zu anderen seiner geschichten realitätsnah, gestaltet die handlung aber wie so oft höchst mysteriös und teilweise bis zum ende ohne klare erklärungen, aber hier eben so endend, dass ich beeindruckt und zufrieden das buch zuschlug und mich sofort auf die suche nach dem nächsten grandiosen murakami machte.
unbedingt lesenswert um einfach ab zu schalten und in die eigentümliche murakami-welt ein zu tauchen!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aufziehvogel am 23. September 2010
Format: Taschenbuch
Haruki Murakamis 1999 veröffentlicher Roman "Sputnik Sweetheart" könnte auch als eine "Geschichte ohne Ende" bezeichnet werden. Sicher, das Buch endet, es gibt keine Seiten mehr zu lesen, und dennoch, es bleibt dem Leser überlassen wie er diese Geschichte beendet.

Sputnik Sweetheart ist eine mysteriöse Liebesgeschichte. Auch wenn es eigentlich ein Roman ist der dem Existenzialismus zugeordnet werden könnte, ist, und bleibt, dieses wundervolle Werk, eine Liebesgeschichte.

Haruki Murakami erzählt die Geschichte eines jungen Grundschullehrers der ziemlich heftig in Sumire verliebt ist. Er und Sumire sind ungefähr im gleichen Alter, könnten auf dem ersten Blick aber nicht unterschiedlicher sein. Sumire, Kettenraucherin, mit Schlabberklamotten ausgestattet, brach ihr Studium ab um sich dem Schreiben von Romanen zu widmen. Dies gelingt ihr mehr oder weniger erfolgreich. Als sich beide aber genauer kennenlernen bemerken sie, das sie viele Gemeinsamkeiten haben, besonders was ihr Denken angeht. Sumire lässt jede einzelne ihrer Geschichten von K. lesen und erwartet seine ehrliche Meinung. Für K. wird diese ungleiche Freundschaft jedoch bedeutender. Er verliebt sich in die junge Sumire die aber seine Gefühle nicht erwidert. Doch Sumires komplettes Leben ändert sich als sie die geheimnisvolle Miu trifft. Pech für K., Sumire verliebt sich in Miu. Miu bietet Sumire einen Job an so lange sie noch unentschlossen ist wie es mit ihrer Karriere als Autorin weitergeht. Sumire nimmt das Angebot an und ändert ihren bisher rebellischen Lebensstil komplett. Sie kleidet sich Damenhaft und findet gefallen an ihrem neuen, eleganten Stil. Dabei entfernt sie sich, ohne es wirklich zu wollen, immer mehr von K.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hagen v. Tronje am 5. März 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eben habe ich meinen siebten (achten?) Murakami zuende gelesen, und gewinne langsam aber sicher den Eindruck, dass ich jetzt am Ende der Fahnenstange angelangt bin. Ein Bekannter meinte kürzlich zu mir: "Kennst Du einen, kennst Du alle!", als ich ihn fragte, ob er mir denn "Sputnik Sweetheart" empfehlen könne. Diese Einschätzung teile ich auch schon ein wenig seit zwei, drei Romanen von Haruki Murakami. Und nun, nach dem "Sputnik", hat sich das Gefühl noch verstärkt.
Ja, die Sprache Murakamis ist nach wie vor Balsam für die Seele. Und ja, man ertappt sich dabei, dass man immer wieder Gefallen an seinen mystisch-mythischen Geschichten findet, die voller Metaphorik und Symbolen stecken. Aber die immer gleichen Typen gehen mir dann doch so langsam auf den Geist. Wo ist der ganz "normale" Protagonist? Warum müssen alle Figuren immer so spezielle (europäische) Musik kennen - inklusive der besten Interpretationen der jeweiligen Werke? Warum benutzen alle Figuren immer so wiederkehrende product-placement-mäßige Accessoires (Marken bei Anzügen, Uhren, Autos)? Gerade das mit der Musik scheint eine Art running-gag bei Murakami zu sein. Aber spätestens nach dem fünften Roman in Folge, wo wieder einmal jemand die Sonate XY von Schubert, gespielt von Max Mustermann und gesungen von Mathilde Musterfrau in der Aufnahme von 1967, dirigiert von Samuel XYZ so atemberaubend findet...und sein Pendant stimmt dem auch noch zu, kennt aber auch eine andere tolle Aufnahme jenes Stückes... Hey...es wird so langsam unrealistisch und wiederholt sich einfach zu oft.
Natürlich ist auch "Sputnik" alles andere als mittelmäßig. Der Roman bekommt von mir satte vier Sterne. Aber ich muss jetzt einfach anfangen, die ständigen Wiederholungen und fast identischen Handlungsstränge mit zu bewerten. Und hier entwickelt Murakami meines Erachtens nach eine Schwäche.
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