Das wichtigste an diesem Film ist es, ihn unbedingt erst NACH dem Original zu sehen. Denn das Original verzichtet auf das Happyend der Hollywood-Version und lässt den Zuschauer allein mit dem Opfer zurück und wenn er die Nerven dazu hat, darf er sich ganz allein ausmalen wie es nun wäre, das Filmende an dessen Stelle zu erleben...einen Gedanken, den man nicht sehr lang durchhält und nichts mehr wünscht, als dass es doch noch eine Lösung gibt. An dieser Stelle kommt dann aber das Remake wie gerufen. Bridges ist klasse in der Rolle des Psychopathen, Sutherland kann mithalten und Bullock ist wie immer süss, vielmehr gibt ihre Rolle leider nicht her. Aber auf jedenfall das Original zu erst sehen, die schauspielerischen Leistungen sind mindestens ebenbürtig und nur hier geht der Film konsequent zu Ende. Wer aber auf das hoffnungslose Ende verzichten kann ist mit dem remake gut bedient und kann ja selbst entscheiden, ob er die letzten 10 Minuten sehen will oder den Mut hat abzuschalten.