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Der Spurenzeichner
 
 

Der Spurenzeichner (Taschenbuch)

von Peter Bosch (Autor)
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


7 gebraucht ab EUR 4,00

Produktinformation

  • Taschenbuch: 711 Seiten
  • Verlag: Verlag Albatros, Wien; Auflage: 1., Aufl. (6. Oktober 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 385219024X
  • ISBN-13: 978-3852190242
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 2.285.369 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Paul Kersten im Kulturjournal auf NDR, 13. Feber 2006

Möchten Sie wissen, wie man auf der Suche nach der verlorenen Zeit den Heiligen Gral findet? Dann lesen Sie Peter Bosch' Roman "Der Spurenzeichner". Ein Mix aus Gralslegende, Marcel Prousts "Recherche" und Tausendundeiner Nacht. Eine irrwitzige Tour de force durch imaginäre Räume und Regionen. Trivial und elitär zugleich. Mit Gralsrittern von der skurillen Gestalt. Wer findet den Gral? Ein kokainsüchtiger Schriftsteller? Ein nekrophiler Sodomit? Oder ein syphilitischer Rattenfänger? Wo steckt der Gral? Im Hinterzimmer einer Peep-Show? Oder als gefangener Geist Gottes im Regal eines pädophilen Buchhändlers? "Der Spurenzeichner": Kultbuchverdächtig!


Kurzbeschreibung

Der Ich-Erzähler nimmt im Jahr 1985 die Suche nach dem Heiligen Gral auf, requiriert im österreichischen Ort Hallstatt eine Mannschaft aus den seltsamsten Subjekten des Or tes und macht sich um Mitternacht mit dem schanghaiten Kapitän des Ausflugsschiffes auf die Suche nach dem Durchgang zum Meer. Wila, die Scheherazade des Romans, erfindet immer wieder neue Geschichten der verlorenen Zeit, die der Ich-Erzähler nicht hören will, nach denen er aber süchtig geworden ist. Bis zum Schluss verweigert er seinen eigenen Namen, ist auch nicht bereit, sich die der Gefährten zu merken, teilt ihnen Namen aus Prousts »Temps« zu. Eine irrwitzige Tour de force durch reale und imaginierte Regionen beginnt, um schlussendlich in den unterirdischen Gewölben des Stiftes Melk in einem unheiligen Experiment zu kulminieren.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Wild und phantasievoll, 19. Dezember 2005
Wenn es gelingt, die Ratio auszuschalten und sich im Reich der Phanatsie wiederzufinden, wird man immer tiefer in den Bann dieser Geschichte gezogen von einem unsympathischen Ich-Erzähler. Die zu Beginn verwirrende Zahl und Abstrusität der Charaktere lichtet sich immer mehr. Ein genialer Menschenratt quintessenzt und die Kapitelzusammenfassungen helfen den roten Faden nicht zu verlieren. Besonderes Vergnügen bereiten die detailreichen köstlichen erotisch bis blutigen Schilderungen, wo man zwischen Ekel und Voyerismus schwankend auf Bekanntes und Unbekanntes trifft. Der Mix aus Realität und Fiktion ist verwirrend, überraschend, geheimnisvoll und stets spannend.

Beeindruckend ist die meisterhafte Verwendung der Sprache, die inspiriert und zu eigenen Wortjonglagen und -spielereien einlädt.

Der respektlose Umgang mit religiösen Symbolen erheiterte zutiefst.

Man kann auf Peter Boschs nächsten Roman gespannt sein.

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5.0 von 5 Sternen zu empfehlen !, 7. Mai 2007
Anfangs als ich diesen Roman geschenkt bekommen habe, war ich etwas skeptisch. Doch kaum hatte ich begonnen zu lesen, wurde ich von diesem Roman gefesselt.. schon allein, dass auch das Salzkammergut also Hallstatt eine Rolle spielt (lebe im Salzkammergut). Der Spurenzeichner lässt einen an seine Jugend denken und ist erfrischend zu lesen. Danke an meine Tocher für dieses nette Geschenk.
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5.0 von 5 Sternen So ein Buch nennt man einen guten Schmöker, 5. April 2006
Von Ein Kunde
Na Prost! Trinken Sie mit mir einen Schluck aus dem heiligen Gralsbecher, der dank Peter Bosch endlich wiedergefunden wurde. Die modernen Gralsritter sind zwar durchwegs jämmerliche Looser-Gestalten, Antihelden, Taugenichtse oder Kleinkriminelle, aber was solls? Hauptsache, der Zugang zum Meer direkt vom Hallstättersee (ist es nicht ein Binnenland, das niedliche Österreich?) ist gefunden, unterirdisch versteht sich, und so kann die Schiffsreise mit dem unglaublichen Personal wie im Berliner Telefonbuch (gott sei Dank gibt‚s ein Register!) losgehen. Aber auch ohne die immer weniger werdenden Personen (eben nicht alles wahrhaft Suchende) namentlich im Gedächtnis zu behalten oder die zahllosen Andeutungen, Nebenhandlungen, Anspielungen auf Proust und wer weiß was noch mitzukriegen, kommt bei aller Dicke (700 Seiten!) nicht ein Schimmer Langeweile auf. Da schreibt sich ein Anti-Held frech durch allertiefste (ketzerische) Esoteriklegenden und schafft augenzwinkernd mit den ganz Großen selbst ein Stück Weltliteratur. Eines der wichtigsten Bücher überhaupt, Grund- und Aufbaunahrung für trockene, vergilbte, graue Zellen. Ich habs schon 4 x gekauft zum Weiterverschenken... Lesen!
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5.0 von 5 Sternen Vorsicht Suchtgefahr!
Nachdem ich die Buchpräsentation im NDR gesehen hatte, musste ich das Buch unbedingt haben. Selten habe ich ein Werk mit solch einem Umfang so schnell "vertilgt", denn die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. März 2006 von katharinalechner3

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