Wer "Die Revolution entlässt ihre Kinder" kennen und schätzen gelernt hat, kann Wolfgang Leonhards Bemühungen durchaus nachvollziehen, 40 Jahre später auf "Spurensuche" zu gehen. Und er zögert nicht und macht das noch in den "Wendewirren", steht manchmal vor verschlossenen Türen, wird aber auch neugierig-freundlich von einstigen "Genossen" begrüßt...
Leider geraten einige Passagen und Begebenheiten aus dem Vorgängerwerk, die Leonhard zur Erklärung bestimmter Zusammenhänge oder nur der schlichten Erinnerung wegen anführt, etwas zu lang.