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4,8 von 5 Sternen224
4,8 von 5 Sternen
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am 2. März 2012
Nur wenige Menschen kennen 'Der Tatortreiniger' bzw. können im Groben erklären, worum es in dieser Serie eigentlich geht. Und das ist in diesem Fall wirklich schade. Momentan wird dieser kleine Serienschatz normalerweise im Nachtprogramm des NDR versendet, wo er nicht die Beachtung bekommt, die ihm gebührt.

'Der Tatortreiniger' ist überhaupt nicht das, was der Titel vermuten lässt. Eigentlich geht es auch garnicht so sehr um den Tatortreiniger. Viele andere Berufe könnten hier genauso als Ausgangspunkt für die wunderbaren Geschichten genommen werden. Es geht auch nicht vorrangig um Kriminalfälle und vor allem geht es hier schon überhaupt nicht darum, Horror oder Ekel zu verbreiten. Nein!

Ein Vergleich mit der Sendung mit der Maus liegt da näher. Es werden Fragen gestellt und zum Teil auch beantwortet, auf die man selber kaum kommen würde. Zum Beispiel: Was haben die Wörter 'Prost' und 'Prostituierte' miteinander zu tun? Warum finden Männer dicke Frauen oft unattraktiv? Ab wann ist man käuflich? Und so weiter.

Und am Ende einer Folge fragt man sich: Wie schaffen die das, eine Geschichte an einem blutverschmierten Tatort zu erzählen, die ruhig, entspannt und amüsant daher kommt. Man möchte sich mit einem Glas Rotwein und etwas Knabbereien dazu setzen.

Also: Unbedingt ansehen. Es werden täglich immer mehr Menschen, die zugeben, dass ihnen etwas entgangen wäre, wenn sie sich nicht dazu durchgerungen hätten, diese Serie anzusehen.
22 Kommentare136 von 149 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. März 2012
Wer geglaubt hat, es sei deutschen Fernsehmachern nicht möglich, eine Kultserie zu schaffen (von "Stromberg" mal abgesehen) der muss sich den TATORTREINIGER ansehen - ganz nah an der Absurdität des Lebens und sehr, sehr witzig! Ich bin sehr positiv überrascht, dass so etwas in Deutschland möglich ist und dann noch von einem öffentlich-rechtlichen Sender! Warum nur so selten, ARD???

Heiko Schotte oder "Schotty" ist bei der "SpuBe", der "Spurenbeseitigung". So sagt er selber, damit es fast gleichberechtigt mit den Kollegen der "SpuSi" (Spurensicherung) klingt - und viel besser als Putzmann oder so. Denn das ist er eigentlich... aber Schotty macht mehr daraus: Jede der Folgen ist die Begegnung mit einem Tatort, dem Schicksal eines toten Menschen und - sehr verschiedenen - Angehörigen oder Bekannten, so wie der Prostituierten in der ersten Folge. Da kommt es dann zu sehr lustigen Debatten, vor allem wenn Schotty sich kurzerhand einen Blowjob verpassen lassen will...

Genial von der Autorin Mizzi Meyer, wie bei allem Humor immer über das Leben und den Tod philosophiert wird, und Schottys Kurzvorträge über spezielle Spuren und wie man sie am besten beseitigt, sind alleine schon köstlich.

Bjarne Mädel, bekannt eben aus "Stromberg", spielt den Schotty total glaubwürdig als einen bodenständigen und gleichzeitig intelligenten Kerl, der sich auf die Welt und seinen Job seinen eigenen Reim macht. Wunderbar auch der Kurzauftritt in der ersten Folge von Charly Hübner und Anneke Kim Sarnau in ihren "Polizeiruf"-Rollen, die was sehr Spezielles am Tatort vergessen haben... Fettes Lob an die Produzenten, die Autorin, die Regie, die Schauspieler und besonders Bjarne Mädel.

Für mich ist Schotty jetzt schon Kult - und ein klarer Kauf- und Verschenktipp!
Ich hoffe, der NDR lässt sich nicht ewig Zeit mit den nächsten Folgen...!
99 Kommentare65 von 73 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2012
Jeder Landkreis in Deutschland hat mittlerweile seine eigene Tatort-Sendung (Tatort-Münster, Tatort Hameln, Tatort Wanne-Eickel....). Erfrischend, dass es jetzt den Tatortreiniger mit Bjarne Mädel gibt.

Während sonntags der Tatort inflationär in gewohnter Eintönigkeit über den deutschen Bildschirm flimmert, gibt es eine zarte Gegenbewegung namens der Tatortreiniger. Bjarne Mädel besticht als Schotty, der Tatortreiniger mit Humor, Fleiß und Hingabe für Opfer und Hinterbliebene. Tiefgründig, trocken, geistreich und mitten aus dem Leben.

Wieso diese Sendung von der Sendeanstalt NDR seinerseits ins Nachtprogramm verbannt wurde, disqualifiziert jeden Verantwortlichen des NDR. Schräger Humor schlägt Quotenangst, lieber Norddeutscher Rundfunk. Warum gibt es hier keine Serie, liebe Schnarchnasen vom Norddeutschen Rundfunk in Hamburg?

Klare 5 Sterne für diese Perle.
0Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Er ist Teil der SpuBe ("Spurenbeseitigung") und er ist an Orten im Einsatz, "wo andere sich vor Entsetzen übergeben". Blut, Körperflüssigkeiten, Leichengeruch und menschliche Überreste nebst Ungeziefer sind für ihn Alltag. Wenn er kommt, ist die Polizei längst gegangen. Und er hat inmitten von Blutlachen, verfaultem Gewebe, Schmeißfliegen und Speckkäfern die Ruhe weg.

Name: Heiko Schotte, genannt Schotty
Beruf: Staatlich geprüfte Reinigungsfachkraft
Arbeitgeber: Lausen Gebäudereinigung, Hamburg
Einsatzfahrzeug: Weißer Pick-up
Einsatzbereich: Tatorte aller Art
Arbeitskleidung: Ganzkörperschutzanzug, Atemschutzmaske, Plastikbrille, Handschuhe
Materialien: Lappen, Schrubber, Chemikalien

Heiko Schotte ist ein versierter Spezialist, nicht nur eine männliche Putzfrau (und darauf legt er allergrößten Wert). In den Wohnungen, die Schotty sich vornimmt, sind allerdings nicht nur die Spuren des Todes mit Expertise zu beseitigen; da ist auch Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Lebenden gefragt. Immer wieder kommt es bei Tatortreinigungen zu Begegnungen der skurrilen Art: Einmal trifft eine Prostituierte ein, die eigentlich nur ihren Job erledigen will. In der nächsten Wohnung macht er die Bekanntschaft eines Schriftstellers in der Schaffenskrise. Dann begegnet er einer älteren Dame, die sich bei einem Überfall alles andere als hilflos zeigt, und schließlich einem ruhelos als Geist umherirrenden Psychiater, der sich auch in Schottys eigenes Unterbewusstsein wurmt.

Bjarne Mädel (vor allem als "Ernie" aus der TV-Serie "Stromberg" bekannt) präsentiert den mit allen Wassern gewaschenen - und doch liebenswert trotteligen - Tatortreiniger, den so schnell nichts aus der Fassung bringt, facettenreich und mit viel Charme. Zwischen Straßenphilosophie und Bodenständigkeit macht er sich bei den Damen als Fleckentferner beliebt, hilft beim Durchbrechen von Schreibblockaden, lässt sich durch ein unmoralisches Angebot (fast) in Versuchung führen und lernt, Überzeugungen in Frage zu stellen.

Geschickt werden menschliche Schicksale beleuchtet. Dabei gewinnen die Charaktere erst langsam, im Kontakt mit Schotty, Kontur und Tiefe. Das wirkt ebenso echt wie unglaublich komisch, schräg und verrückt. Die Drehbücher bestechen durch hohe Situationskomik, geistreiche Wortgefechte, aber auch durch Sensibilität und einen gewissen Ernst, der als Nachhall häufig erst durchkommt, wenn man nach dem Lachen doch ein ganz leises Unbehagen spürt.

Die Herangehensweise an das Thema Tod ist überraschend originell, spritzig und unverbraucht. Vor allem Bjarne Mädel ist hier schauspielerisch in absoluter Bestform zu erleben: Es ist ein Genuss, ihm zuzusehen. Unbezahlbar, diese Mimik!

Genauso wünscht man sich gelungene Fernsehunterhaltung made in Germany. Freunde des britischen Humors werden diese kultverdächtige Serie lieben.

Neben den vier Episoden der ersten Staffel sind als "Zusatzstoffe" ein rund 20 Minuten langes "Making of" und sehenswerte Werbe-Webclips enthalten. Liebevoll gestaltet ist auch das Booklet: Ein reichhaltig bebilderter Episodenführer und eine Auswahl von Fan-Einsendungen machen einfach Spaß. Lobend erwähnt werden sollten auch die Untertitel, die auf Wunsch einblendbar sind.
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am 6. Dezember 2014
Ich habe mich fast vollständig vom TV abgewandt und kann es nicht fassen, dass ich dafür, dass zig Schnulzen und Tele-Novelas nach dem immer gleichen Prinzip, ohne eine Spur von Kreativität, Anspruch oder Esprit, gedreht und von der Allgemeinheit - also auch von mir - zwangsfinanziert werden müssen. "Der Tatortreiniger" ist eine der wenigen Sendungen, die für diese Frechheit entschädigt.
Ein grandioser Hauptdarsteller, tolle Wechselnde Mitspieler und immer andere Geschichten - bitte weiter so!
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am 9. Dezember 2012
Bjarne Mädel in seiner besten Rolle, schwarz und skurill. Man kann nur hoffen, dass es weitergeht. Auf alle Fälle sein Geld wert.
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Zuerst noch vom NDR verschämt im Nachtprogramm versteckt, avancierte die deutsche TV-Serie „Der Tatortreiniger schnell zum Geheimtipp und später zum Publikumsliebling. Die unkonventionelle Serie mit Humor und Tiefengrund gibt es wegen des großen Erfolges auch auf DVD, die erste Staffel mit vier Folgen ist auf einer Disc bei Sudio Hamburg erhältlich.

Die Arbeit von Heiko Schotte, von allen nur Schotty genannt, beginnt dann, wenn die der Polizei vorbei ist. Denn Schotty ist Tatortreiniger und begegnet bei seiner Arbeit immer wieder ganz unterschiedlichen Menschen. Und da er sehr gesellig ist, gerät das Säubern bald in den Hintergrund und eine menschliche Beziehung baut sich auf. Als beispielsweise eine Prostituierte auftaucht, fachsimpeln die beiden bald über das Leben. Bei dem Einsatz bei einem verhinderten Schriftsteller fühlt dieser sich zuerst von Schotty gestört, doch bald entwickelt er sich zu einer Quelle der Inspiration. Bei seiner Arbeit bei einer alten Dame entdeckt Schotty, dass der Einbrecher nicht durch einen Unfall gestorben ist, sondern durch ihre Hand – und erhält ein unmoralisches Angebot. Die Patientin eines getöteten Psychiaters möchte eigentlich nur eine Kerze in der Praxis aufstellen, doch sie konfrontiert Schotty auch mit seinen eigenen Vorurteilen.

Nur selten wagen sich die öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehsender etwas und bringen innovative Konzepte auf den Weg – der Tatortreiniger gehört dazu. Es ist nicht unbedingt der Beruf des Protagonisten, der diese Serie so sehenswert macht, und wer von einer weiteren Krimiserie ausgeht, liegt ebenfalls falsch. Vielmehr sind die skurrilen Begegnungen, die außergewöhnlichen Gespräche und die ungewohnten Situationen. Es wird philosophiert und diskutiert, dabei allerlei alltägliche Widersprüche aufgedeckt oder Lapidares zum Hauptthema aufgeschwungen. Schottys Sicht der Dinge ist dabei oft Dreh- und Angelpunkt, der Austausch mit den anderen Figuren gestaltet sich mal witzig, mal nachdenklich, aber immer äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Die etwa 25-minütigen Episoden dieser ersten Staffel sprühen nur so vor Kuriositäten und Merkwürdigkeiten, vor Situationskomik. Dabei erinnert die Erzählweise oft an ein Kammerspiel, nur wenige handelnde Personen kommen vor, sodass sich die Gespräche zwischen den Figuren ungestört entwickeln können, ihren Gedanken freier Lauf gelassen wird.

Die technische Umsetzung auf DVD ist dabei gut gelungen, die zu erwartende Qualität wird erfüllt. Das Bild präsentiert sich scharf und kontrastreich, die Farben werden lebendig dargestellt. Und auch der Ton ist gut verständlich und ist in Dolby Digital 2.0 gut abgemischt. Besonders gelungen sind die Extras: Nicht nur, dass Untertitel für Hörgeschädigte vorhanden sind, es gibt auch noch zwei sehr unterhaltsame Filmchen, darunter ein Blick hinter die Kulissen mit zahlreichen kurzen Interviews sowie Webclips mit Bjarne Mädel.

Eine absolut sehenswerte und unterhaltsame Serie, die sowohl mit Tiefgründigkeit als auch mit einer großen Portion Witz und Skurrilität überzeugen kann. Der Humor ist dabei oft sehr trocken und böse, die Sicht von Schotty auf die Welt wird immer weiter ergründet. Ich bin begeistert!
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am 8. Dezember 2012
es mach viel Spaß diese Serie zu schauen. Skuril, sarkastisch - voller Humor, der einen schmunzeln und auch lachen läßt. Toll, was Autoren und Schauspieler aus den zum Teil absurden Situationen machen.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Obwohl ich die stärkste Episode der insgesamt genialen Serie mit »Schottys Kampf« (gegen die Nazis) in der zweiten Staffel verorte, möchte ich auch in dieser Staffel auf meine beiden Lieblings-Episoden hinweisen.

Das ist zum Ersten »Geschmackssache«, bei der ein ermordeter Psychologe nicht loslassen kann und auch Tatorteiniger Schotty quasi aus dem Jenseits therapieren möchte – was ihm zumindest ansatzweise sogar gelingt.

Zum Zweiten ist es die Folge »Spuren«, bei der ein am Tatort anwesender Schriftsteller in ständiger Furcht vor Schreibblockaden lebt und Schotty fast in den Genuss kommt, in seinem nächsten Bestseller als Protagonist verewigt zu werden.

Aber auch alle anderen Episoden sind originell und verkörpern rabenschwarzen Humor.
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am 6. Dezember 2012
Ein Kleinod und immer habe ich die Hoffnungen, dass es Fortsetzungen gibt. Lustig, eigen, Ideenreich, trockener Humor, gut gespielt und selbst in der Psychotherapeutenfolge inhaltlich korrekt.
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