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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Auf den Untertitel muss man achten, ...,
Rezension bezieht sich auf: Auf den Spuren meines Vaters. Die Sherpas und der Everest. (Taschenbuch)
... wenn man sich einen Überblick über den Inhalt des Buches verschaffen will.Zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung des Everest durch Tenzing Norgay und Edmund Hillary hat der Sohn von Tenzin Norgay auch ein Buch herausgebracht, mit dem er beschreibt, wie er sich auf den Spuren seines Vaters auch an einer Expedition auf den höchsten Berg der Erde beteiligt. Dass diese Expedition so zeitnah an der "Katastrophenexpedition" des Frühjahres 1996 stattfand, ist nur Zufall und auch nicht das eigentliche Thema des Buches. Wer also einen weiteren Bericht über das Schicksaljahr 1996 sucht, wird mit diesem Buch nicht fündig! Trotzdem ist das Buch sehr lesenswert. Norgay beschreibt in seinem Buch die Umstände und Vorbereitungen, mit denen vor allem die Sherpas vor und während einer Expedition zu kämpfen haben. Da geht es auch dann weniger um logistische Schwierigkeiten als um religiöse und kulturelle Fragen, die einfach geklärt werden müssen, bevor ein solche Unternehmen gelingen kann. Manchmal zieht sich die Darstellung des Autors ein wenig in die Länge, daher gibt es von mir nur 3 Sterne. Trotzdem gelingt es ihm, dem Leser von einer anderen Seite (der der Sherpas) einen Zugang zu dem zu schaffen, was eine Expedition am Mt. Everest für viele Menschen so faszinierend macht, nämlich nicht nur die köperliche Leistung, sondern auch die geistigen Erfahrungen, die damit wohl verbunden sind. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
die Herausforderung,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Auf den Spuren meines Vaters. Die Sherpas und der Everest. (Taschenbuch)
Der Autor Jamling Tenzing Norgay ist nicht irgendein Bergsteiger, welcher sich zum Ziel gesetzt hat, den Mount Everest zu besteigen, er ist der Sohn des Sherpas, dem mit Edmund Hillary 1953 die Erstbesteigung des Mount Everest gelang.In diesem Buch ereignet sich ein Drama, wie es vorhersehbarer nicht hätte sein können. Die Expedition hatte zwar vor mittels einer IMAX-Kamera auf dem Gipfel zu filmen, doch der Ehrgeiz, die fehlende Ausbildung und ein oft gezeigtes falsches Urteilsvermögen, führten zu einer großen Katastrophe im Jahr 1996. Der Roman schildert nicht nur die Strapazen, die Entbehrungen und die Diskussionen unter den einzelnen Gruppenmitgliedern, er zeigt auch das religiöse Selbstverständnis der Sherpas, die sich wie Söldner sehen und die in bitterer Armut oft keine andere Chance haben, als sich für derart extravagante Expeditionen zu verdingen. Das Vorwort des Dalai Lama weist nochmals auf die religiöse Komponente hin, die der Berg auch für den tibetischen Buddhismus hat und die Verbundenheit, welche er selbst mit dem Vater, wie auch Sohn pflegt, beziehungsweise gepflegt hat. Zum 50. Jahrestag der Erstbesteigung des Mount Everest ist dieses Buch ein perfektes Werk, um die damalige Besteigung nochmals nachzuvollziehen und den Sohn des damaligen Sherpas auf sein eigenes Abenteuer zu begleiten. Eine ausführliche Besprechung des Buches finden Sie unter Literaturtipp, einer Domain gleichen Namens. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Eine Suche nach persönlichen Wurzeln,
Rezension bezieht sich auf: Auf den Spuren meines Vaters: Die Sherpas und der Everest (Taschenbuch)
Im Jahr 1953 waren Tenzing Norgay und Edmund Hillary die Ersten, die den Gipfel des Mount Everest erreichten und auch wieder heil herunter kamen. Buddhistische Prophezeiungen hatten vorhergesagt, dass der Erstbesteiger des Mount Everest ein Buddhist sein würde. Doch wer nun wirklich der Erste war, der seinen Fuß auf den Gipfel setzte, sollte eine Frage sein, die die beiden Bergsteiger ihr Leben lang verfolgte, wenngleich sie nie müde wurden zu betonen, dass es ohne den anderen keine Gipfelbesteigung gegeben hätte.Im Jahr 1996 begibt sich schließlich auch Jamling Tenzing Norgay, Tenzings Sohn, auf den Weg zum Gipfel des Everest oder Chomolungma, wie der Berg im Tibetischen genannt wird - 'Unerschütterliche Gute Elefantenfrau'. Doch 1996 ist kein gewöhnliches Jahr. Mittlerweile ist die Besteigung des Everest deutlich kommerzialisiert und zahlende Kunden kaufen, ungeachtet ihrer Fähig- und Fertigkeiten, eine Gipfelbesteigung. In einem Unwetter lassen neun Bergsteiger im Mai dieses Jahres ihr Leben, einige kommen nur knapp mit dem Leben davon. Einer, der die Ereignisse vom Mai 1996 in einem Buch verarbeitet hat, ist der amerikanische Journalist Jon Krakauer, der bei diesem Unglück fünf Teamkameraden verlor. Mittlerweile gibt es einige Publikationen, die sich mit dem Unglück dieses Jahres befassen. Jamling Tenzing Norgay hat zwar auch in jenem Jahr den Gipfel des Everest bestiegen, sein Buch ist aber weniger eine erneute Darstellung der unglücklichen Ereignisse, als vielmehr - wie Titel und Untertitel andeuten - eine Suche nach seinem berühmten Vater und die Geschichte der Sherpas und ihres Chomolungma. 'Auf den Spuren meines Vaters' ist erst das zweite Buch überhaupt, dass den Everest aus dem Blickwinkel eines Sherpas beschreibt. In 'Der Tiger vom Everest', das leider nicht mehr erhältlich ist, erzählte Jamlings Vater von der Erstbesteigung. So fließt in diesem Buch vielerlei zusammen: Informationen zur Vorbereitungen der Expedition und zur eigentlichen Besteigung beziehungsweise zur Zeit am Berg unter ganz weltlichen, aber auch religiös-spirituellen Gesichtspunkten sind vermischt mit Erinnerungen an Norgays Vater, Informationen zu dessen Erstbesteigung und mit der Suche nach möglichen Gemeinsamkeiten und Übereinstimmungen. Zusätzlich beschreibt Jamling Tenzing Norgay die Metamorphose, die der Berg in ihm auslöst und die ihn, der in den USA gelebt und studiert hat, seinen Sherpa-Wurzeln und der buddhistischen Spiritualität wieder näher bringt. Durch seinen Status, Sherpa und Expeditionsmitglied gleichzeitig zu sein und sowohl die westliche als auch die östliche Lebensweise zu kennen, fungiert der Autor als Mittler zwischen ebenjenen Lebensweisen und Welten. Er nimmt den westlichen Leser an die Hand und bleibt seinem eigenen Volk verbunden. Eine Suche nach persönlichen Wurzeln und die Geschichte eines Volkes, das wie kein anderes mit dem Mount Everest verbunden ist. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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