Der Roman Spuren im Schnee beschreibt die Kultur und das Denken der maraskanischen Bevölkerung, vor allem der Meuchlergilde "Der Zweite Finger Tsas", und ist damit einer der wenigen DSA-Bücher, das jene grossartigen Hintergründe nützt, welche "Das Schwarze Auge" über andere Rollenspiele erhebt. Der Mörder Scheijian erhält den Auftrag, den tyrannischen Militärgouvaneur von Maraskan zu töten, der sich jedoch im weit entfernten Gareth aufhält. Nach einer langen Reise voller Hindernisse gelangt er endlich nach Gareth, wo er sich mit dem adeligen Berengar anfreundet. Als der Gouvaneur , und kurze Zeit später auch Berengar, getötet wird versucht Scheijian den Mörder zu finden, denn er bemerkt, dass bei dem Mord an Beiden Magie im Spiel war. Er verfolgt den Mörder, der sich als dämonisches Wesen herausstellt und eine Spur von Leichen hinterlässt, und stellt ihn schließlich... Das Buch ragt nicht nur unter den, ohnehin meist schlechten, DSA-Büchern heraus, sondern ist auch für ein nicht-DSA-Buch sehr gut. Nicht nur Witzkos Schreibstiel, der sprachlich der gewohnten Fantasy überlegen, dennoch aber spannend ist, sondern auch die Handlung und vor allem die ausserordentlich schöne Erfassung der maraskanischen Philosophie und Denkweise zeichenen dieses und alle Bücher Witzkos aus. Das Buch ist sicherlich all jenen anzuraten, welche unzufrieden mit anderen DSA-Büchern sind, welche zum Teil nichts mehr mit DSA zu tun haben, und nur zufällig in Aventurien spielen. Dieses Buch ist eines der wenigen, die wirklich über DSA handeln, und nicht nur wegen des guten Rufes dieses Rollenspieles in dessen Welt spielen.