Kurzbeschreibung
In diesem Bildband erschließt sich die Aussage des Gedichtes auf besonders eindrucksvolle Weise, ergänzt durch stimmungsvolle Farbfotos. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
Klappentext
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück, ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein. Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
"Spuren im Sand" - dieses Gedicht schrieb Margaret Fishback Powers, als sie in jungen Jahren auf der Suche noch einem Wegweiser für ihr Leben war. Die Entstehung des Gedichts, der Verlust sowie die unerwartete, verblüffende Wiederentdeckung- all das ist unauflöslich verwoben mit einem Leben voller geistlicher Herausforderungen, voller Widersprüche, aber auch voller Freude; erstmals aufgezeichnet in diesem bemerkenswerten Buch.
Auszug
Eines Nachts hatte ich einen Traum: Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn. Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten, Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand, meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte, daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur zu sehen war.
Und das waren gerade die schwersten Zeiten meines Lebens.
Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am meisten brauchte?"
Da antwortete er: "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort, wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen."
Margaret Fishback Powers