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Die Spur des goldenen Opfers
 
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Die Spur des goldenen Opfers [Taschenbuch]

Lucius Shepard
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1. (1. Februar 1997)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404138465
  • ISBN-13: 978-3404138463
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.523.706 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Horror, Erotik und Krimi: eine perfekte Mischung zum 100-jährigen Jubiläum! Karpaten, Mitte des 19. Jahrhunderts: Die Vampire feiern ein Fest, das durch einen brutalen Mord gestört wird. Der junge Vampir Michel Beheim stößt bei seinen Ermittlungen sehr schnell auf eine finstere Verschwörung, die das Schicksal aller Vampire betrifft.

Klappentext

Karpaten, Mitte des 19. Jahrhunderts
Auf Schloß Banat trifft sich die Familie der Vampire, um sich einen besonderen Genuß zu gönnen - Das Blut der GOLDENEN. Doch kurz vor dem Fest geschieht ein Mord. Die GOLDENE, eine junge Frau, in deren Adern das kostbare Blut fließt, wird getötet und regelrecht dahingeschlachtet. Michel Beheim, einer der jüngsten und schwächsten Vampire, wird vom Patriarchen beauftragt, den Mörder zu finden. Doch seine Aufgabe ist nicht leicht. Bald verstrickt er sich in den Intrigen der einzelnen Vampir-Clane und entdeckt, daß der Mord an der GOLDENEN nur ein Ablenkungsmanöver war, um sehr viel weitreichendere Machenschaften zu verschleiern. Die Zukunft der Vampire steht auf dem Spiel...

Horror, Erotik und Krimi - eine perfekte Mischung von einem vielfach preisgekrönten Autor.

"Shepard haucht dem Vampirroman neues, unheiliges Leben ein... Verführerische Prosa, sinnliche Bilder!" Publishers Weekly


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sari TOP 500 REZENSENT
Wo ich auch gleich bei den beiden Lieblingswörtern des Autors angelangt wäre. Skurril und grotesk, sehr zutreffende Begriffe, und zudem noch sehr wohlwollende Umschreibungen. Passend wäre auch: Langatmig, langweilig, grausam und schrecklich...

Zum Inhalt:
Auf der Burg Banat in den Karpaten findet eine riesige Sause statt. Der Patriarch lädt zum Dekantieren an der Goldenen ein, einer besonderen Person, deren Blut ekstatische Effekte hat. Natürlich kommt die gesamte Familie vorbei, bestehend aus den verschiedenen, untereinander konkurrierenden Vampirclans. Und plötzlich wird die Goldene auf brutalste Art und Weise ermordet. Zur Klärung der Tat wird ein Neuling, Michel Beheim, beauftragt, der sich auch sofort an die Arbeit macht. Und damit wäre auch der Aufhänger der Geschichte geklärt... und mit großem Abstand das Beste an diesem Buch. Danach sackt nämlich alles ab. Vielleicht muss mir ja ein Fuß fehlen, damit ich Lucius Shepards Gedankengängen folgen kann, denn manchmal war mir über 20 Seiten hinweg völlig unklar, was ich da gerade eigentlich lese. Vielleicht sind in meinem Buch auch ein paar Seiten beim Druck weggekommen, denn überall haben mir Zusammenhänge und einfache Logik gefehlt.
Ich weiß es wirklich nicht. Ich habe fast zwei Wochen für dieses doch recht schmale Werk gebraucht und mehr als einmal war ich kurz davor, aufzugeben, habe aber weitergekämpft, immer in der Hoffung, dass das Alles mal wohin führt, aber leider kam nichts mehr, was mich irgendwie für mein Durchhalten belohnt hätte. Der Mord wird zwar gelöst, aber man hätte sich den kompletten Mittelteil, der ungefähr 200 Seiten mit mikroskopisch kleinen Zeilen umfasst, sparen können. Dann wäre das vielleicht auch eine erträgliche Kurzgeschichte geworden. So ist das wirklich eine Zumutung.
Vielleicht kann mich ja mal jemand bezüglich dieses ganzen Mysteriumsquatsches aufklären. Ich habe es nicht verstanden! Weder den Sinn, noch warum es existierte bzw. wer es erschaffen hat. Vieles, was meines Erachtens völlig aus dem Zusammenhang gerissen ist, wird von den handelnden Akteuren als absolut selbstverständlich betrachtet. Und man als Leser denkt sich: Wie jetzt? Dabei ist der übliche Schreibstil des Autors so detailliert und präzise, dass einem eigentlich nicht die kleinste Kleinigkeit entgehen dürfte... und trotzdem waren über weite Strecken hinweg nur Fragezeichen.
Ein weiteres großes Elend war der Protagonist Michel Beheim. Anfangs ein durchaus sympathisches kleines Kerlchen, das zwischen all diesen unheimlich starken und unheimlich schönen Vampiren noch etwas Besonderes war. Aber auch er entwickelt sich nach und nach zum Ekel, zum absolut gefühllosen und egoistischen Typ, der über allem steht, der auch seine Dienerin Giselle plötzlich vor den Kopf stößt, der von einer Seite auf die andere eine totale Wandlung durchmacht und nach dem Motte lebt: "Was interessiert mich mein Geschwätz vor fünf Minuten?" Tja, mit so etwas kann ich mich nicht identifizieren, deswegen bin ich mit dem Buch auch nicht warmgeworden.

Mein Fazit
Versprochen wurde mir ja die perfekte Mischung aus Horror, Krimi und Erotik. Gruseln tue ich mich höchstens davor, das Ding noch einmal lesen zu müssen. Der Anfang und das Ende entsprachen auch irgendwie einem Krimi und die Erotik? Schwierig. Sie war da, aber man kann, wie gesagt, alles auch irgendwie tot reden.
Eins steht fest: Ich habe es geschafft, "Die Spur des goldenen Opfers" durchzulesen. Für mich eine Meisterleistung. Aber auch niemals mehr wieder. Vielleicht bin ich ja zu doof, um den weiteren Sinn und Mr. Shepards Intentionen zu verstehen... Ich vergebe einen Stern, aber nur, weil es nicht schlechter geht. Für alle, die sich an dieses Werk herantrauen und den Sinn verstehen, können mich ja beizeiten mal "erleuchten".
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2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der einzige Vampir-Roman des preisgekrönten Autors ist leider völlig unterbewertet.
Die lustvoll perversen Umtriebe der Vampire im gigantischen Schloß Banat werden mit großem Detailreichtum beschrieben. Der Vampirmythos wird hier neu erfunden und greift nicht nur plump auf klassische Vorbilder zurück. Die Architektur der Romanwelt erinnert an Piranesi. Die Vampirhandlung transzendiert in metaphysische Spekulationen. Das kann dann auch mal dazu führen, daß sich
Belletristik Konsumenten überfordert und gelangweilt fühlen.
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