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Verkauft von Knut Harders
Zustand: Gebraucht: Gut
Kommentar: nachgedunkelt, leicht angestoßene Ecken, Knicke im Buchrücken und Cover, Mängelexemplar, Ausgabe 2004
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Spur der Schatten: Neue Geschichten aus dem Cthulhu-Mythos Taschenbuch – 2004

3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 748 Seiten
  • Verlag: Lübbe; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404150813
  • ISBN-13: 978-3404150816
  • Größe und/oder Gewicht: 18,5 x 12,2 x 4,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.126.651 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Als Ergänzung zu Hüter der Pforten folgt bei Bastei Lübbe Spur der Schatten, eine Sammlung mit neuen Geschichten um den Cthulhu-Mythos. Noch mehr als der von Frank Festa herausgegebene Band Der Cthulhu Mythos 1976-2002 beinhaltet sie Erzählungen, die nur sehr frei von Lovecraft inspiriert sind und deshalb sehr eigenständig und originell daherkommen. Einfache Plagiate sucht man hier vergeblich.

Noch sehr nah an Lovecraft ist F. Paul Wilsons "Die Pine Barrens" über ungewöhnliche Lichterscheinungen in einer abgelegenen Gegend und einen von der Suche nach Erkenntnis besessenen Menschen, der dort die Wahrheit finden will. Die Geschichte überzeugt vor allem dank der lebendig gezeichneten Figuren und ihrem Zusammenspiel.

Es folgen Erzählungen von T.E.D. Klein, Ramsey Campbell, Thomas Ligotti, Joanna Russ, Gene Wolfe, Poppy Z. Brite und anderen, Geschichten über ein verfluchtes Modem, von der verqueren Liebe eines Einzelgängers, vom Leben unter der Erde und über ein Bücher verschlingendes Buch. Kim Newman erzählt einen Hard-Boiled-Krimi mit übernatürlichem Einschlag, während Bruce Sterling eine melancholische Geschichte über den Abschied eines Agenten beiträgt. Humorvoll bissig präsentiert sich Esther M. Friesners "Die Liebe uralt' Götterblut" über eine ausbeuterische Verlagsleiterin und weit menschlichere Monster.

Das wahre Highlight sind allerdings die letzten beiden Beiträge, zwei kleine Meisterwerke der Kurzprosa. In "Auf der Marmorplatte" von Harlan Ellison wird nach einem Unwetter in einer Erdspalte ein toter Riese gefunden. Der Besitzer des Fundes stellt ihn aus, spricht über ihn in Talkshows und schläft nachts neben ihm. Nach und nach findet er heraus, was -- bzw. wer -- sich hinter dem Riesen verbirgt. Eine ruhige Geschichte, die ohne jede Erwähnung von Cthulhu und Co. eine Form von kosmischer Größe und menschlicher Winzigkeit vermittelt, wie sie bei Lovecraft ähnlich zu finden ist. Roger Zelaznys "24 Ansichten des Fujiyama, von Hokusai" erzählt die japanische Todesodyssee einer sterbenskranken Frau, die ihren eigenen Mann, der nur noch als ein Element im "Datennetz" existiert, davon abhalten will, die Welt zu beherrschen. Unter anderem bekommt sie es dabei mit fanatischen Cthulhu-Anhängern zu tun, doch in der Geschichte ist der Große Alte nur ein Detail.

Die 18 Erzählungen in Spur der Schatten beweisen, wie unterschiedlich von Cthulhu inspirierte Geschichten sein können, denn sie orientieren sich eher an Lovecrafts Vorstellung von einem "kosmischen Grauen" als an den Inhalten seiner Erzählungen. Das bedeutet: kaum Tentakel, dafür eine Reihe guter bis ausgezeichneter Storys von Autoren mit einer eigenständigen literarischen Stimme. Wunderbar! --Ewald Richter

Kundenrezensionen

2.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter am 16. Mai 2004
Da ich bereits „Hüter der Pforten" gelesen hatte, waren meine Erwartungen an dieses Buch wohl etwas zu hoch gesteckt, rechnete ich doch mit einer Anthologie vergleichbar spannender Erzählungen aus dem düsteren Umfeld des Cthulhu-Mythos. Doch bei „Spur der Schatten" handelt es sich teilweise eher um eine parodistische Persiflage jener Schauergeschichten, die ich eigentlich lesen wollte. Zum Glück gehöre ich nicht zu den wirklichen Lovecraft-Fans, sonst wäre ich von diesem Buch wahrscheinlich dermaßen beleidigt gewesen, daß ich mein Geld zurückverlangt und den einen oder anderen bösen Brief an den Verlag geschrieben hätte. So kann ich den Geschichten, zumindest einigen von ihnen, mit viel gutem Willen einen gewissen Unterhaltungswert nicht absprechen. Echten H.P.L. Freaks empfehle ich jedoch, nach der ersten Geschichte „Die Pine Barrens", die einzige „klassische", die halbwegs spannend geschrieben ist, das Buch wegzulegen und lieber mit einer Bibi Blocksberg Hörspielkassette fortzufahren. Lesern, die, so wie ich, eine gewisse selbstironische geistige Grundhaltung pflegen, sei dieses Buch jedoch wärmstens ans Herz gelegt. Einige der Erzählungen sind nämlich dermaßen schlecht, daß sie schon wieder gut sind! Ich habe selten bei einem Buch dermaßen lachen können, wie bei diesem hier. Ich komme in diesem Zusammenhang auch nicht daran vorbei, kurz meine absolute Lieblingsstelle zu zitieren, die, so glaube ich, einen guten Einblick in die Qualität vieler der Geschichten bietet:
„Es klopfte an der Tür. >Das ist merkwürdig<, sinnierte Ms. Conran, >Niemand sollte um diese Uhrzeit hier heraufkommen können, ohne dass der Wachdienst vorher zu uns durchruft.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Oscar VINE-PRODUKTTESTER am 8. Juli 2006
Vorsicht! Wer "Hüter der Pforten" verschlungen hat, wird hier böswillig hinters Licht geführt.

Die vertretenen Geschichten "aus dem (aus welchem?) Cthulhu Mythos" sind fast ausnahmslos entweder öde oder lächerlich.

Schlimm genug, dass der eine oder andere selbsternannte Witzbold alberne Parodien auf "Wochenshow"-Niveau unterbringen durfte;

Gerade die ernst gemeinten Beiträge sind so erschreckend blutleer geraten, dass man sich die "gute alte Zeit" zurücksehnt, als Lovecraft, Bloch und Ashton-Smith noch selbst schrieben.

Ruhe in Frieden, Cthulu-Mythos, und möge dein Grab nie wieder geschändet werden!
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 2004
Dieses Buch ist für alle die Empfehlenswert, die bereits im "Hüter der Pforten" eine gute Anthologie von Kurzgeschichten von und im Stile von HPL fanden - obwohl oder gerade weil sich die Geschichten nicht nur sklavisch an Lovecrafts Stil halten - und mal als Horrorgeschichte und mal als Satire daherkommen, findet sich in dieser Sammlung ein gelungener Querschnitt durch die moderne Gruselwelt.
Für alle Fans von Lovecraft - und solche die es noch nicht sind - sehr zu empfehlen
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