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Spun
 
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Spun

Jason Schwartzman , John Leguizamo , Jonas Akerlund    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Jason Schwartzman, John Leguizamo, Mena Suvari
  • Regisseur(e): Jonas Akerlund
  • Komponist: Billy Corgan
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 24. Mai 2004
  • Produktionsjahr: 2002
  • Spieldauer: 97 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00023H2IS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.684 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser Film ist nicht einzuordnen, bewusst bar jeder Lebensfreude und von einem ausgeprägten Stilwillen und einer überzeichneten Verderbtheit sondersgleichen durchzogen. Er spielt im Milieu der Drogenfreaks von Los Angeles' Norden, deren Protagonisten sich in der Hoffnung auf den nächsten Schuss und auf der Suche nach Gemeinschaft von Motelzimmer zu Motelzimmer schleppen. Im Zentrum steht Ross (Jason Schwartzman), dessen Leben sich rapide aufzulösen scheint. Auf der verzweifelten Suche nach seiner Exfreundin, permanent begleitet von den Anrufen seiner Mutter, verbringt Ross die meiste Zeit auf einem fieberhaften Trip, in dessen Folge er zwischen der durchgeknallten Cookie (Mena Suvari), der nicht minder verrückten Nikki (Brittany Murphy), dem gefährlich paranoiden Mike (John Leguizamo) und dem Drogen fabrizierenden Macho-Cook (Mickey Rourke) hin- und herrast.

Jonas Akerlunds Film kommt praktisch ohne Geschichte aus, dafür wird Spun von der infernalischen, alles verzehrenden Energie eines Lebens auf Speed vorangetrieben. Offensichtlich von Darren Aronofskys Requiem for a Dream beinflusst, interessiert sich Akerlund jedoch vornehmlich für die albtraumhafte Atmosphäre seiner Sets und weniger für den subtilen Horror Aronofskys. --Tom Keogh

Produktbeschreibungen

Nenn es Speed. Dope. Meth. Crystal. Ice. Zip. Tweed. Egal wie Du es nennst. Egal wie Du es nimmst - geschnupft, geschluckt, geraucht, gebacken, gespritzt, geschüttelt oder gerührt. Ross (Jason Schwartzman) jedenfalls konsumiert alles, was ihm unter die Nase kommt. Als er den durchgeknallten Drogenbaron "The Cook", (Mickey Rourke) kennen lernt, beginnt eine Odyssee, die jeden Ecstasy-Trip wie eine Renterkaffeefahrt erscheinen lässt.

Wie ein Nacht in der Asservatenkammer des Rauschgiftdezernates - so ist die Geschichte von SPUN. Durchgeknallter, cooler, lustiger und zynischer als das wahre Leben, aber ebenso hart. Eine rauschhafte Achterbahnfahrt, die den Zuschauern das Mark aus den Knochen drückt.


Irgendwo im provinziellen Oregon. Ross (Jason Schwartzmann) würde den Sex mit seiner neuen Stripperfreundin (Chloe Hunter) gerne mit ein paar Drogen unterlegen. Also schaut er schnell bei Dealer Spider Mike (John Leguizamo) in dessen kaputter WG vorbei. Mike macht Ross mit dem vollends durchgeknallten Drogendesigner The Cook (Mickey Rourke) bekannt, und der Koch hat einen Job für Ross: Er soll ein paar Kurierdienste für ihn erledigen, dann gibt′s Drogen umsonst. Ein paar überhaupt nicht aufgeweckte Cops (Peter Stormare & Alexis Arquette) haben

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das ist Filmkunst. 9. Juni 2009
Von Philippe
Format:DVD
Nie ganz ernst, nie ganz lustig. Stellenweise fast unerträglich schmutzig, bei näherem Hinsehen aber oft nur allzu menschlich.
Nie soviel Schmutz, dass Inhalt und Handlung überdeckt werden.

Aufbau und Durchstrukturierung sind virtuos. Hätte sich Akerlund eines anderen Metiers als dieser Drogenwelt angenommen (was eventuell nur kleinere Zielgruppen anspricht), der Film hätte DER innovative Kassenknüller sein können:

Die Darsteller folgen mit buchstäblich spielerischer Leichtigkeit der Linie des übersteigerten, aber auch durch die Lupe betrachteten Realismus.
Man kann Spiellust und Arbeitseifer deutlich spüren: Die Leistungen der meisten bekannten Oscarpreisträger hätten neben dem Können der Darsteller dieses Films eher blass ausgesehen (...nur Debbie Harry bleibt etwas hölzern.)

- Dies allein trägt schon den Film, und macht ihn sehenswert. Ferner sehr wichtig: Die sehr gute Musikauswahl, die Akerlund effektiv hilft, seine Stimmungen und Aussagen zu unterstreichen.

Der Filmemacher richtet das grelle Tageslicht derart schonungslos auf seine heruntergekommenen Figuren, dass nur seine spürbare Sympathie für jeden einzelnen Charakter den Film davor bewahrt, eine schmutzige ZurSchauStellung (und damit belanglos) zu sein.
Er liebt diese Menschen, die auf dem blanken Asphalt ihrer grellsonnigen Welt nicht mehr in der Lage sind, sich ein menschenwürdiges Dasein zu schaffen.

Das wird besonders bei den komischen Stellen deutlich - die übrigens wirklich außerordentlich witzig sind: Wenn die "Mad Cops" Reality - TV ad absurdum führen, wenn Patrick Fugit als jugendlicher Metal - Freak zeigt, dass auch die jüngsten Akteure hier hervorragende Leistungen bringen, oder wenn Mickey Rourke sein völlig überraschendes (und auch überraschend beachtliches) komisches Talent ausspielt, und dabei z.B. mit seelenruhiger Selbstironie zwei Szenen aus seinen früheren Filmen persifliert (... ein Suchspiel für Filmfreunde). Oder wenn die Frau an der Tankstelle mit ihrem einzigartigen Schwätz - Monolog loslegt -- nur einer der Gründe, warum man diesen Film unbedingt im Original, notfalls untertitelt, anschauen sollte.

Akerlund ist bei den komischen Stellen nie sarkastisch, aber immer knochentrocken. Ganz souverän bewahrt er den Film davor, als eine Huldigung an diesen "Lebensstil" missverstanden zu werden. Sein Schmutzrealismus ist ein Mittel hierfür, aber auch die Demontage der im Lauf des Films zum Sympatieträger werdenden, zunächst überwiegend "coolen" Figur des "Cook" am Ende, oder auch Jason Schwarzmanns grausam realistisch gezeigte Verzweiflung nach der einzigen Szene mit "seiner" Amy.

Einer der wenigen Filme, die man gesehen haben sollte, auch, wenn die Thematik wirklich nicht jeden anspricht.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nur für Spezialisten! 12. Januar 2007
Format:DVD
Also als erstes muss man mal sagen: FSK unter 18J ist ganz daneben.

Dieser Film ist ausschliesslich für Erwachsene geeignet.

Wenn andere Rezensionen meinen, der Film habe keine Geschichte und keinen

Plot, liegen sie falsch. Aber verstehen kann diesen ganzen Wahnsinn nur,

wer weiss worum es überhaupt geht.

Sicher einer der besten psychodelischen Filme. Sehr lustig, sehr schnell,

sehr extrem und vollkommen radikal. In zehn Jahren ein Kultfilm.

Unglaublich hingebungsvoll und exakt gemacht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Ich zähle diesen Film zu den Anti-Filmen, wenngleich es bei SPUN aufgrund der bereits mehrfach angesprochenen hektischen Inszinierung schwierig sein mag, ihn als solchen zu erkennen. Für mich ist er quasi American History X für Junkys.

SPUN spielt letztlich in einem Paralleluniversum, einer Welt voller heruntergekommener drogenabhängiger Individualisten, die jedoch scheinbar sehr gut mit ihrer jeweiligen Lebenssituation zurecht kommen. Schon die Eröffnungssequenz ist furchtbar schräg und unterhaltsam - im Endeffekt geht der ganze Film dann von da aus in diesem Stile weiter. Man kann also recht schnell entscheiden, ob man von diesem Film nun fasziniert oder angewidert ist.

Während der ersten Hälfte hält man den Film wohl noch für eine verstörende aber unterhaltsame Dokumentation einiger gescheiterter Existenzen, in der sogar die Ferhseh-Bullen gerne mal eine Line Speed ziehen. Doch nach und nach fallen immer mehr Dinge auf, die eigentlich in einem fröhlichen Drogen-Film nichts zu suchen hätten, beispielsweise dass Nicky (Nicci?) irgendwo einen dreijährigen Sohn hat. Es wird immer klarer, dass keiner der Protagonisten sein Leben in irgendeinem Griff hat - Cookie, Frisbee und Spider-Mike enden im Knast und Ross halluziniert ständig von Amy, die lange mit ihm Schluss gemacht hatte. Und als dann der "Koch" mit Beginn des Abspanns seinem Leben ebenfalls ein bravuröses Ende setzt, ist eigentlich klar, dass die Welt der chemischen Drogen äußerst kurzlebig und fragil ist und quasi nie zu einem Happy-End führt, so komisch und unterhaltsam es auch bei Zeiten in ihr sein mag.

Neben der erfrischend anderen, jedoch überaus passenden, wahnsinnig kurzweiligen und anspruchsvollen Inszinierung ist die schauspielerische Leistung der einzelnen Akteure durchweg großartig. Wer eine stringentes Story-Telling erwartet, ist hier überaus fehl am Platze - der Zuschauer ist vielmehr in der Situation eines Beobachters, der die knallharte Junky-Realität urteilslos vorgesetzt bekommt. Das ist für das Wirken des Films äußerst wichtig und hebt ihn so zum Teil auch von anderen Beiträgen des gleichen Genres ab. Dass dabei dann nach dem Sehen des Films die Meinungen über Sinn und Zweck ein wenig außereinanderdriften ist für mich nur zu verständlich - aber man muss ihn sich eben öfter ansehen.

Durch die Bank brillianter Film, der viel Spaß macht, tolle Sezenen und Zitate bereit hält und lange in Erinnerung bleibt. Must-have und fünf Sterne.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der Hammer!!
Super , spritzig , Interessant, Spannend, lustig , traurig und ereignisreich!
Ich hoffe ich konnte es gut beschreiben was der Film mit sich bringt! Lesen Sie weiter...
Vor 14 Tagen von Nadja Bayer veröffentlicht
Wirres Rumgefahre in einem alten Volvo
Spun - der Titel sagt schon alles, im Film dreht sich dem Zuschauer der Kopf. Der Hauptdarsteller bleibt blass, nur sein alter Volvo verleiht ihm ein wenig Charakter. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Journo veröffentlicht
ne, muss net sein
pffff vielleicht bin ich einfach zu alt für so´n kram mittlerweile, aber die Zeit hätt ich lieber zu schlafen genutzt.
Vor 14 Monaten von Tine veröffentlicht
Wahnsinn!!!
Dieser Film ist der von vorne bis hinten einfach nur geil!
Anmachen und der Film fliegt einfach an einem vorbei. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Phil Phelak veröffentlicht
Einer meiner Lieblingsfilmen ...
Diesen Film muß man gesehen haben!

Mehr kann man da garnicht sagen.

Empfehlung!!!
Veröffentlicht am 15. März 2010 von Marcus N.
Genial!Filmkunst in Perfektion mit Kultpotential!
Genialer Trip!Wird bestimmt Kult.Kann sich locker mit Trainspotting, Fear and Loathing und Requiem for a dream messen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2009 von E. Reuter
Auf jeden Fall sehenswert
Verfasse diese Rezesion eigentlich nur weil hier überall die Rede von Speed ist. Und im ersten Beitrag "da sie 'nur' speeden". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2009 von B. Valtiner
spun
für leute die drauf stehen und verstehen
ein super film.
je öfter man ihn sieht desto besser wird er eigentlich.
daumen hoch für mickey rourke
Veröffentlicht am 6. Oktober 2009 von jack
Ein Film wie ein Drogentrip
Nicht ganz so hart wie Trainspotting, nicht so lustig wie Fear and Loathing in Las Vegas mit Johnny Depp, aber ein Film wie ein Clip von MTV, bei dem die Kamera und der Schnitt den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von Ronald Schubert
Gut gemacht.
Ross möchte sich neue Drogen besorgen und fährt zu seinem Dealer und Freund Spider Mike. Da das ganze recht schnell erledigt sein dürfte, sieht Ross keine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2009 von Lothar Hitzges
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