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Sprung aus dem Teufelskreis: Sozialethische Wirtschaftstheorie, Bd. I Taschenbuch – Februar 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 392 Seiten
  • Verlag: Steno Verlag; Auflage: 1., Aktualis. Neuaufl. (Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9544492003
  • ISBN-13: 978-9544492007
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.430.463 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Johannes Heinrichs, geb. 1942, zählt zweifellos zu den innovativsten systematischen Philosophen der Gegenwart. Als eine seiner wichtigsten Neuerungen gilt seine erstmals 1980 skizzierte Entdeckung der reflexiven Stufenfolge semiotischer Ebenen, der Ebenen des Sinn-Transports in menschlichen Vollzügen: Handlung - Sprache - Kunst - Mystik. Damit sind die großen Reflexions-Ebenen einer als Sinnvollzugslehre begründeten philosophischen Semiotik benannt. Diese werden durch das Reflexionsstufen-Prinzip sowohl klar unterschieden wie zugleich in einen integralen Bezug gesetzt (Integration durch Differenzierung). Dieses Semiotik-Projekt erweist sich als ebenso bedeutsam wie Heinrichs' viel diskutierten Entwürfe zur Demokratie- und Kulturtheorie. Seine umfangreichen Ausführungen zur Vermittlung von Handlungen und sozialem System in "Logik des Sozialen" (1976/2005) und "Revolution der Demokratie" (2003) wurden bereits "epochal" genannt. Beide Zweige der Reflexionstheorie, der sozialsystemische wie der semiotische, sind sind als Gesamtphilosophie von derzeit einmaliger methodischer Konsistenz und Reichweite. Reflexionstheorie bedeutet bei Heinrichs immer: theoretische Reflexion (Form) der als gesellschaftliche wie individuelle Praxis gelebten immanenten Reflexion (Inhalt). Mit seiner Reflexionstheorie menschlicher Sinnvollzüge und sozialer Systeme steht er auf den Schultern der deutschen Idealisten (Hegel, Kant, Fichte). Zu ihnen verhält sich Heinrichs allerdings nicht bloß historisieren sondern denkt sie, ihrem Erbe und Auftrag entsprechend, weiter. Heinrichs lehrte bis 2002 an der Humboldt Universität zu Berlin "Sozialökologie", als Nachfolger von Rudolf Bahro. Der Autor von über 30 Büchern lebt heute in Berlin und hält Vorträge in aller Welt.
www.johannesheinrichs.de

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Daniel Bigalke, Dipl.-Pol. am 5. März 2012
Format: Taschenbuch
Das Buch hat seit seinem Erscheinen in 2. Auflage an Aktualität noch gewonnen. Es wird in ihm klar vorausgesagt, dass das System des sich durch den Zinseszinsmechanismus selbst vermehrenden Kapitals mit seinen leistungslosen Einkommen ebenso vor dem Zusammenbruch steht wie einige Jahre zuvor der real existierende Sozialismus. Dies sowohl aus innerökonomischen Gründen wie von der Akzeptanz der Menschen her. Man muss sich seit dem Beinahe-Kollaps des Finanzsystems Ende 2007 umso mehr wundern, wie geduldig die Menschen die weiteren Endzeitkrisen des Kapitalismus noch abwarten.
Mit dieser Sicht folgt der Autor zunächst der freiwirtschaftlichen Schule von Silvio Gesell, in deren Zeitschrift 'Der Dritte Weg', später 'Humanwirtschaft' die meisten Kapitel ursprünglich erschienen sind. Was ihn von dieser unterscheidet, ist einmal, dass er Gesells Hochmut gegenüber Karl Marx nicht teilt. Er weist nach, dass die Zinsthematik bei Marx, besonders in Band III des 'Kapitals' klar vorweggenommen ist, und dass die Alternative zwischen Zirkulationssphäre des Geldes, wo die Gesellianer ansetzen, und der Produktionssphäre, wo Marx mit der Mehrwert-Analyse ansetzt, nicht besteht, dass diese beiden Sphären zwei Seiten derselben Medaille darstellen. Die ideologische Rechtfertigung des Zinsmechanismus beruht , was Gesellianer nicht gern zugeben, auf der bei Licht besehen lächerlichen Fiktion des arbeitenden Geldes. Heinrichs steht dem geschassten Ex-Jesuiten Johannes Kleinhappel (1893-1979) näher, dessen posthum herausgegebenes Werk er in zwei sehr bedeutsamen Kapiteln zusammenfasst ('Licht im Finstern der katholischen Soziallehre. Zum Lebenswerk eines tragisch Unterdrückten').
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von NN TOP 1000 REZENSENT am 2. Februar 2009
Format: Taschenbuch
Wenn ein ehemaliger katholischer Gelehrter bejahend auf Marx trifft, dazu die Freiwirtschaftslehre Gesells mit ins Boot nimmt um den ganz großen Wurf zu wagen (wie der unbescheidene Titel schon verspricht), dann darf man von vornherein ein Gedankenfeuerwerk erwarten. Das allerdings besteht aus krachenden Böllern, bunten Raketen und Stinkbomben ebenso wie aus knisternden Kurzschlüssen, Rohrkrepierern und Blindgängern. Dass man es bei Johannes Heinrichs mit einem eigenständigen Kopf, einem Querdenker zu tun hat, der die Platitude meidet wie der Teufel das Weihwasser, merkt man von der ersten Zeile an.

Mit zum Teil an Arroganz grenzendem Selbstbewusstsein wischt Heinrichs alles beiseite, was im Wege steht - Habermas, Luhmann, Heidegger u. a. werden in Nebensätzen abgefertigt - und hebt neue Helden aufs Piedestal, die nur wenigen Teilnehmern in marginalen Theoriediskussionen ein Begriff sein dürften: Kleinhappl, Hohoff etc., und das gilt wohl auch noch immer für Silvio Gesell. Vor allem feiert er sich selbst als Retter von Philosophie und Ökonomie, denn sein letzter Satz (ein Zitat) "Die Förderung gemeinsamer Interessen der Menschheit hängt davon ab, dass eine geeignete philosophische Grundlage zur Verfügung steht", heißt wohl nichts anderes, als dass Heinrichs sich selbst für diesen Verdacht - die geeignete Philosophie, alle Weltprobleme lösen zu können, vorrätig zu haben - zur Verfügung stellt.

Dabei ist der großtheoretische Ertrag eher mager, der in zwei wesentlichen Punkten besteht: "Erstens ein Geldsystem im Sinne der natürlichen Wirtschaftsordnung. Zweitens die Viergliederung des sozialen Ganzen.
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