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Spricht das Kind [Gebundene Ausgabe]

David Wagner
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Januar 2009
Über das Glück, Vater und Kind zu sein. Kindsein ist bei David Wagner nicht zu denken ohne Vatersein, ja, erst das Eingebettetsein in die Abfolge der Generationen macht den besonderen Zustand der Kindheit aus. Der Anblick des eigenen Kindes weckt Erinnerungen an das Kind, das man selbst einmal war, über das einen, später dann, die eigenen Eltern informiert haben. David Wagner geht in Spricht das Kind den kleinen Ritualen und Abläufen auf den Grund, die »das Kind« tagtäglich vorführt. In ihnen spiegeln sich die Moden der unmittelbaren Gegenwart, aber auch die Kindheit des Vaters und sogar der Großeltern. Ein ruhiger, ganz unaufgeregter Blick ist in diesem Buch am Werk, und dazu ein ebenso gutes Gehör für die Sprachen der Kindheit. »Und so wie ich, das mag man mir ja vorwerfen, nicht erwachsen werden will, so wollen meine Eltern nicht aufhören, Eltern zu sein. Wollen nicht loslassen, wollen nicht Großeltern sein.« Spricht das Kind ist ein wohltuend liebevolles Buch, in dem nichts an der Kindheit zum Problem wird, aber alles Anlass zu Betrachtung und Nachdenken. Berliner Kindheit um zweitausend. Walter Benjamins berühmtes autobiographisches Buch steht im Hintergrund dieses ganz außergewöhnlichen Skizzenbuchs, das allerdings nicht in die Vergangenheit hinabtaucht, wie Benjamin in seiner Berliner Kindheit um neunzehnhundert, sondern in das Kindsein an sich. »Es liegt ein Trost in der Wiederholung der immergleichen Geschichte. Zum Glück. Also nochmal.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 138 Seiten
  • Verlag: Literaturverlag Droschl; Auflage: 1., Aufl. (Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854207514
  • ISBN-13: 978-3854207511
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 497.851 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein kleines Buch, von dem ein großer Zauber ausgeht" (FAZ)

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"Das klügste, einfachste, kurzweiligste aller Bücher für angehende, praktizierende oder
gewesene Familientiere." (DIE ZEIT) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor

David Wagner, geboren 1971, veröffentlichte 2000 seinen Debütroman «Meine nachtblaue Hose». Sein Roman «Vier Äpfel» stand auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis 2009. Der Autor wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Walter-Serner-Preis, der Dedalus-Preis für Neue Literatur und der Georg-K.-Glaser-Preis. David Wagner lebt in Berlin. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kindheitsgefühl 26. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch wurde mir von einer Freundin empfohlen, die eine Besprechung im Deutschlandradio gehört hatte. Ich war dann sehr überrascht und angetan. David Wagner hat ein Buch über das Kind-Haben und das Wieder-Kind-Werden geschrieben. Es ist ja tatsächlich so, daß Kinder einem immer auch die eigene Kindheit ins Gedächtnis zurückrufen. (Oder einen oft nach der eigenen Kindheit fragen). Ich habe mich hier oft wiedergefunden, zum Beispiel in der Erinnerung an das Nachtlicht, die Tapete an der Wand meines Kinderzimmers und die Situation des Vorlesens. Mein Vater hat da auch immer so gestockt, und ich dachte, er überspringt ein paar Wörter. Besonder gut an diesem Buch gefällt mir die klare und genaue Sprache. In den kurzen Szenen und Erzählungen sitzt jeder Satz. Großartig.
Als nächstes lese ich den Roman Meine nachtblaue Hose vom selben Autor.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Väter, Mütter - und Menschen ohne Kinder... 23. Februar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
David Wagners neues Buch erzählt vom Vatersein - aber eben auch und viel mehr vom Selber-Kindsein. Damit ist dieser Roman gerade nicht einer der (mehr oder weniger) amüsanten Geschichten über das (neue) Elternsein. Es ist eine Sammlung kurzer und kurzweiliger Anekdoten, Abschweifungen, Miniaturen; immer auch von höchster sprachlichster Feinheit. Eine Lesegenuss für alle, die selber einmal Kind waren.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kinder sind Kinder sind Kinder 3. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Eine super schöne Idee für ein Buch: Durch die eigenen Kinder reflektieren wir unsere eigene Kindheit und blicken anders auf das Verhältnis zu unseren eigenen (nun: Groß-)Eltern. Stimmt - vieles war so oder ähnlich. Alles wiederholt sich. ABER: Warum muss das mit so einem traurigen und eintönigen Unterton geschrieben sein? Stimmt, die Sätze sind klar und strukturiert, lakonisch formuliert. Aber das alles erhält so einen traurigen Unterton, der bald nervt, denn auch heitere Szenen werden in diesem gleichen stimmungslosen Satz-Aneinandergehänge wiedergegeben, so dass man sich wirklich fragt, ob es für den Autor wirklich schön ist, Vater zu sein. Seine Erinnerungen an die eigene Kindheit wirken so, als hätte er eine wirklich nicht schöne Kindheit gehabt.
Der Titel ist auch gut gewählt, es gibt einige Überraschungsmomente, als "das Kind" nicht nur sein Kind ist, sondern er selbst manchmal als "das Kind" spricht und sich erinnert.
Alles in allem drei Sterne, weil keine Lust, keine Heiterkeit, keine Freude aus dem Buch herausbricht.
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