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Sprich nicht mit Fremden. Roman
 
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Sprich nicht mit Fremden. Roman [Taschenbuch]

Ruth Rendell
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Broschiert --  
Taschenbuch, 2001 --  

Produktinformation

  • Taschenbuch
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499230739
  • ISBN-13: 978-3499230738
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.533.622 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Vor achtzehn Jahren ist John Creeveys Schwester ermordet worden. Die Polizei hat den Täter nie gefunden, und Creevey hat sich davon nie erholt. Jetzt hat ihn seine Frau wegen eines anderen Mannes verlassen. Er ist völlig untröstlich. Doch dann fängt er eine Botschaft ab, die nicht für ihn bestimmt ist. Und dadurch entdeckt er eine Methode, wie er seine Frau zurückbekommen und den Mann, der sie verführt hat vernichten kann ...

"Einmal angefangen, kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen" ("Daily Express").

Autorenportrait

Ruth Rendell, auch unter dem Pseudonym Barbara Vine bekannt, ist mit ihren zahlreichen Romanen eine der ganz großen englischen Autorinnen. Dreimal schon erhielt sie den "Edgar-Allen-Poe-Preis" und zweimal den "Golden Dagger Award" für den besten Kriminalroman des Jahres. 1997 wurde sie mit dem Grand Masters Award der Crime Writers Association of America, dem renommiertesten Krimipreis überhaupt, ausgezeichnet und darüber hinaus von Königin Elizabeth in den Adelsstand erhoben. Ruth Rendell wurde 1930 in einem Londoner Vorort geboren. Sie arbeitete zunächst als Journalistin, bis sie sich 1964 ganz auf den Schriftstellerberuf konzentrierte. Heute lebt sie in einem Haus aus dem 16. Jahrhundert in Suffolk. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein genial strukturierter Krimi voll psychologischer Spannung, also gewohnte Ruth-Rendell-Qualität. Ich habe die zweite Hälfte des Buchs vor dem Einschlafen gelesen und war danach heftigst aufgewühlt, also nichts für schwache Nerven! Das nervenzerreißende Highlight soll hier nicht verraten werden...
Einen Stern weniger gibt es für die schludrige Übersetzung, die eine Samosa in der Fußnote als afrikanische (sic!) Teigtasche bezeichnet, von "fußlosen Strumpfhosen" statt Leggins spricht und deren Wortwahl leider an manchen Stellen so daneben liegt, dass man nur erahnen kann, was wohl im Original stand.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Beizeiten verfluche ich meine Macke, angefangene Bücher unbedingt zuende zu lesen. "Sprich nicht Fremden" ist einer dieser Fälle. Was wohl als psychologische Charakterstudie des Protagonisten gedacht ist, bleibt eine langweilige Beschreibung von Durchschnittstypen, eingebettet in eine Handlung mit der Spannung einer verfaulenden Banane. Wenn denn Ruth Rendell Spannung aufbauen wollte, hat sie es sehr, sehr langsam getan. Denn bis weit über die Mitte des Buches schwappt die Handlung mehr oder weniger stillstehend zwischen halbwüchsigen Schuljungen und einem einsamen Blumenverkäufer dahin. Letzterer ebenso blass beschrieben, wie erstere unrealistisch. Hinzu kommt eine miserable Sprache: "Er saß auf dem Stuhl und seine Füße reichten bis zum Boden", "Die Brücke überspannte den Fluß". Fazit: Sollte man nicht wie ich dem Zwang unterliegen, Bücher zu Ende zu lesen, lässt man es bei "Sprich nicht mit Fremden" besser nach der 10. Seite bleiben.
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Von h'mph
Format:Taschenbuch
Vorweg: Ich habe zum Glück das Original "Talking to strange men" gelesen und nicht die anscheinend nicht so gute Übersetzung.
Wenn es sechs Punkte gäbe, ich hätte sechs gegeben. Die erstens zwanzig Seiten fand ich befremdlich und hatte eigentlich gar keine Lust weiterzulesen, aber dann hatte sie mich. Das Setting ist eine fiktive westenglische Mittelstadt um 1990. Es gibt zwei Erzählstränge, die aufeinanderzulaufen. Der eine zentriert sich um den fünfzehnjährigen Mungo Cameron, Sproß einer wohlhabenden, intellektuellen Arztfamilie, Internatszögling und Leser von Spionageromanen, der mit diversen ähnlich privilegierten Kids ein etwas mehr als nur spielerisches "Spionagenetzwek" betreibt, wobei es zwei konkurrierende "Geheimdienste" gibt, die sich gegenseitig übertrumpfen und zu infiltrrieren suchen. Der andere, wichtigere Strang wird auschließlich aus der Perspektive des von anderen als langweilig und spießig charakterisierten John beschrieben, einem Mann um die vierzig, der in einem Markt für Gärtnereibedarf arbeitet und sehr einsam wirkt. John ist die eigentliche Hauptfigur des Buches, an seinem Schicksal nimmt man den stärksten Anteil und er hat hier die stürmischsten Erlebnisse. Bis zu deren Tod hat John bei seinen Eltern gelebt, danach hatte er unerwartet eine große Liebe gefundet, war aber von dieser nach zwei Jahren Ehe wieder verlassen worden, weil der Ex der Dame, ein unerträglich arrogant und schnöselig auftretender, aber arbeitsloser Oxfordabsolvent, wieder aus der Versenkung auftauchte und die Lady zurückbegehrte. Wir begegnen John während der Phase nicht überwundenen Liebeskummers in großer seelischer Not. Am Rande beschäftigt ihn auch noch der Tod seiner Schwester, die mit neunzehn oder zwanzig stranguliert aufgefunden wurde; der Fall wurde nie aufgeklärt. Wie Rendell die beiden Erzählstränge zusammenführt (quasi ohne dass die Protagonisten wissen, dass sie jeweils in der Geschichte des anderen eine wichtige Rolle spielen), wie sie die Spannung mit Krimielementen führt, eben ohne das ein banaler Krimi daraus wird, wie am Ende sowohl Mungo als auch John eine subtile Veränderung durchgemacht haben, wie liebevoll auch Nebenfiguren gezeichnet sind, wie hier die ganze Absurdität der Lebens und ganz nebenbei ein Gesellschaftsporträt gezeichnet wird, das ist wirklich toll zu lesen und ganz großes Kino. Ein kleines bisschen traurig war ich am Schluss, dass uns nicht ein optimistischeres Zeichen betreffs einer möglichen neuen Beziehung Johns zu der Polizistin gegeben wird, aber andererseits passt es auch wieder, dass Rendell das offen lässt. Ich habe lange keinen Roman mehr so gerne gelesen. Aufwühlend, beschäftigt einen noch tagelang; ich habe auch davon geträumt. Ach, was soll ich sagen: einfach Klasse.
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