Der Briefwechsel von Kurt Weill und Lotte Lenya entwirft ein ehrliches Bild des Lebens dieser beiden Künstler. Vor allem Lenyas Stil ist oftmals sehr amüsant, es ist der Stil einer nicht gerade enorm gebildeten, aber mit sehr viel Mutterwitz und "Bauernschläue" ausgestatteten Wienerin. - Wer "Sprich leise" lesen will, dem würde ich raten, sich zuerst über das Leben und die Karriere von Weill und Lenya (oder zumindest von einem der beiden) zu informieren (zB Donald Spoto's Biographie über LL), damit der Briefwechsel leichter verständlich wird. "Sprich leise" enthält zwar biographische Informationen, aber sie sind nicht besonders tiefgreifend. Wer Weill und Lenya (oder auch nur einen der beiden) mag, sollte sich diesen Briefwechsel auf keinen Fall entgehen lassen!