Ich habe die Geschicht von Barton George Dawes und seinem schier ausweglosem Leben nun zum sechsten Mal innerhalb der letzten 5 Jahre gelesen.
Mir gefiel es breits beim ersten Mal sehr gut, doch als ich es vor ein paar Tagen fertig gelesen hatte, dann kam ich zu dem Schluß, daß es ein absolut erstklassiger Roman ist, der mir mit jedem Mal besser gefallen hat.
Es ist nämlich so, daß Bart, bzw. seine urprüngliche Gefühlswelt kein Ausnahmefall ist, sondern in jedem Menschen mehr oder weniger stark vorhanden ist. Die meisten(wie auch Barts Frau Mary), kommen mit Schicksalsschlägen zurecht, doch wenn es sich so wie bei Bart um ein nie überwundenes Trauma handelt(Charlies Tod), und dann noch unzählige andere kleine(grauer Alltag, Steve Ordner,..) und große(sein Hausabbruch, berufliche Probleme..) Sticheleien dazukommen, kann ich mir schon vorstellen, daß man mit Barts Intelligenz von seiner eigenen Psyche nahezu dazu gezwungen wird irgend etwas zu machen.
An diesem Punkt kommt bei Bart das Problem dazu, daß er nicht einmal einen einzigen kleinen Strohhalm hat an den er sich klammern kann um sich wieder ins "normale" Leben zurückzuziehen, weil ihn all seine Freunde und seine Frau bereits verlassen haben; er macht irgeng etwas ohne Orientierung. Sein Verhalten Olivia, oder Sal Magliore gegenüber beweist, daß er jeden Strohhalm, und damit Hilfe sucht; doch leider bringen ihn diese Leute nur noch mehr auf die schiefe Bahn.
Der Schluß wird hier nicht verraten; nur soviel: Er macht dem Leser klar, daß Bart von jetzt an immer in seinem Kopf leben wird.
Meine Empfehlung lautet: Lest dieses Buch