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Sprechen wir über Musik: Eine kleine Klassik-Kunde [Gebundene Ausgabe]

Joachim Kaiser
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. November 2012
Der Musikverführer!

Joachim Kaiser, der bekannteste und renommierteste Musikkritiker unserer Zeit, antwortet auf naheliegende, außergewöhnliche und auch unvermutete Fragen zur Klassik. Er schöpft dabei aus seinem enormen Wissen und würzt seine Texte mit zahlreichen Anekdoten aus dem Leben großer Musiker. Immer getragen von seiner bedingungslosen Liebe zur Musik.

Mit diesem besonderen Buch will Joachim Kaiser vor allem eines: Andere für den Zauber der Musik gewinnen. Und so schreibt er auch: Begeistert, kenntnisreich und immer verständlich. Er erhebt sich nicht über den Leser, sondern lässt ihn an seinem Wissen und seiner Liebe zur Musik teilhaben.
Wie deutsch klingt eigentlich deutsche Musik? Was störte Glenn Gould an Beethoven? Welche Bedeutung haben Pausen in einem Stück? Und wozu braucht man eigentlich Musikkritiker?
Auf solche und viele weitere Fragen seiner Leser antwortet Kaiser in diesem Buch. Eine ebenso kluge wie unterhaltsame kleine Klassik-Kunde, die viel Wissenswertes vermittelt und auf wunderbare Weise zu einer tieferen Beschäftigung mit der Musik anregt.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Siedler Verlag; Auflage: 3 (19. November 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827500028
  • ISBN-13: 978-3827500021
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 121.377 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Joachim Kaiser wurde 1928 in Ostpreußen geboren. Er studierte Musikwissenschaft, Germanistik, Philosophie und Soziologie (unter anderem bei Adorno) und wurde in Tübingen promoviert. Seine journalistische Laufbahn als Theater,- Literatur- und Musikkritiker begann er bei den Frankfurter Heften und beim Hessischen Rundfunk, früh wurde er Mitglied der „Gruppe 47“. 1959 begann er bei der Süddeutschen Zeitung und wurde bald leitender Redakteur des Feuilletons. Von 1977 bis 1996 war er zudem Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart . Er publizierte auch zahlreiche Radiosendungen und Bücher. In Zusammenarbeit mit seiner Tochter Henriette Kaiser erschienen 2008 seine Erinnerungen „Ich bin der letzte Mohikaner“.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von HG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es ist immer wieder zu erleben: Man sitzt im Konzertsaal oder der Oper. Gerade wird eine leise, besonders gefühlvolle Passage gespielt. Da reißt urplötzlich das nervige Gedudel eines Handys die ergriffenen Zuschauer aus ihrem Bann. Hektisch untersucht man seine Utensilien. Vielleicht schrillt das vibrierende Ungeheuer gar aus den Tiefen der eigenen Tasche? Puuh... noch einmal Glück gehabt. Es kommt von einem Platz drei Sitze weiter links. Bloß gut, dass man selbst den Vibrationsalarm eingeschalten hatte. Aber auch wenn sich persönliche Erleichterung breitmacht, die Konzentration und der Genuss sind hin.

Apropos Vibrationsalarm. Eine der 58 Abhandlungen übertitelt der Autor mit eben jenem Begriff. Aber nicht seinen Unmut über die moderne "Immerzu-erreichbar-sein-Gesellschaft" lässt er dort aus, sondern Joachim Kaiser resümiert über das gewünschte, vielfach aber auch von diversen Dirigenten eines Orchesters verbotene und als verpönt geltende Vibrato auf der Geige etc. Er wiederum ist der Meinung, dass selbiges den Ton verschönt und lebendig macht, ja dass es "zum humanen Ausdruck der Musik" gehört. "Also bitte keinen falschen Vibrationsalarm.", schreibt der 1928 geborene Musikwissenschaftler, Germanist, Philosoph und Soziologe.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ......joachim kaiser hat immer recht........ 11. Februar 2013
Von J. Fromholzer TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Immer? Nicht immer, aber das möchte ich am Ende dieses Textes erwähnen.

Die große Leistung von Joachim Kaiser mit diesem Buch besteht darin, dass er sämtliche Zusammenhänge, Befindlichkeiten, technische Details der Musik etc. etc., so erklärt, dass jeder sie versteht; auch der angehende Musikliebhaber, der noch über kein Vorwissen verfügt. Das ist perfekt. So ist auch seine Einlassung zum Thema OPER OHNE VORBEREITUNG: man kann, man muss nicht, letztendlich sollte die Musik überwältigen. Hat sie überwältig kommt die Vorbereitung beim nächsten mal von selbst. So sehe ich das auch.

Darüber hinaus gibt es Wissenswertes zu Schubert, Netrebkko, Strauss, Karajan, gelegentlich mit einer launischen Note.

Ganz Wichtiges zum Thema APPLAUS schreibt Kaiser: ob nun "Bravi" oder "Buh" Geschrei, bitte warten, bis die Musik auch wirklich vorbei ist, gerade nach dem Verklingen einer Wagner-Oper ist es ein göttliches Geschenk, wenn der Zuhörer zusätzlich noch ein paar Sekungen totale Stille bekommt. Wer in die Musik hinein "Bravi" schreit, zeigt nur, dass er keine Ahnung hat.

Widersprechen muss ich Joachim Kaiser beim Thema Schuberts WINTERREISE: kurz erwähnt der Autor die mit zahlreichen Preisen überhäufte Verfilmung des Winterreise-Themas von Hans Steinbichler, WINTERREISE, mit Josef Bierbichler, und schreibt darüber: ".... die Verfilmung kann man im Fachhandel erwerben. Die darf man aber getrost im Regal liegen lassen." Hier scheinen die Grenzen von Joachim Kaisers Kompetenz zu liegen. Josef Bierbichler ist sicherlich der außergewöhnlichste Interprept der Winterreise.

( J. Fromholzer )
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Bonbon für Kenner, keine Einführung 20. März 2013
Von Regina Károlyi (Media-Mania) TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der Untertitel "Eine kleine Klassik-Kunde" geht nach Ansicht der Rezensentin ein wenig an der Intention des Buchs vorbei, da er den Eindruck erweckt, es handle sich um eine Einführung. Dies ist definitiv nicht der Fall: Grundlegende Kenntnisse zur klassischen Musik sollten vorhanden sein, andernfalls bereitet die Lektüre keine Freude, da sie recht spezielle Themen behandelt. Kein Mensch, der über ein Schlüsselerlebnis sein Interesse an der Klassik entdeckt hat, möchte unmittelbar wissen, ob ein Pianist im Konzert auswendig spielen muss, ob Gustav Mahlers 3. Symphonie einen vollständigen Schöpfungsmythos darstellt, wie viel Weltentrücktheit in Beethovens letzter Klaviersonate steckt oder warum Wilhelm Furtwängler als größter Dirigent aller Zeiten gilt (in einem anderen Beitrag kommt dies Karajan zu, sei's drum). Für jemanden, der sich schon lange mit klassischer Musik befasst, sind diese Fragen und andere, die im Buch beantwortet werden, jedoch durchaus von großem Interesse. Insofern wäre zunächst die Zielgruppe zu definieren, und hier geht es im Wesentlichen um erfahrene Klassikfreunde, Konzert- und Opernbesucher, die eine gut sortierte CD-Sammlung besitzen und sich auch einmal eine Premiere gönnen, sofern sie nicht ohnehin ein entsprechendes Abo haben.
Für diese Zielgruppe, allerdings nicht darüber hinaus ist das Buch ein Schatzkästchen, enthält es doch überwiegend Fragen, die auf spezielle Aspekte abzielen und die man als Klassikliebhaber in der Öffentlichkeit lieber nicht stellen möchte, obwohl sie durchaus berechtigt sind; in diesem Zirkel gibt es nun einmal viele Peinlichkeiten und Fettnäpfchen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Informative Plauderei
Joachim Kaiser ist mir erstmals aufgefallen, als im Fernsehen die Gespräche mit Christian Thielemann über die neun Beethoven-Symphonien gesendet wurden. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Bernhard Dudek veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, lehrreich, geistreich
Man kann einem Buch nicht vorwerfen, daß Leute sich für das Thema "Klassik" interessieren, die Anzug, Fliege oder Abendgarderobe nutzen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Dr.Livingstone veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Kurzweilig, persönlich und informativ
Das Büchlein eignet sich zum Lesen zwischendurch. Es enthält Gedanken zu durchaus interessanten Aspekten klassischer Musik, hier und da angereichert durch... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Majomie veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Papst oder Kaiser
Sprechen oder lesen über Musik mit Joachim Kaiser, es kann nichts besseres oder interessanteres geben.
Prof. Kaiser ist die ultima Ratio der Musik. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von uli ulrich veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gute Darstellung verschiedener Themen der klassischen Musik
Man hat förmlich, was Kaiser beschreibt. Es ist allgemein verständlich und enthält trotzdem auch tiefer gehende Betrachtungen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Dr. Heide Wolff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Musik für Kenner
Gut, dass Kaiser uns diese Gedanken, Beobachtungen und Empfindungen so sachkundig und dennoch auch verständlich für "Nur-Hörer" beschreibt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von R. B. Canditt veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen at least, j.k.
wenn alles womöglich gesagt ist, bleiben die variationen der
erfahrungen und erkenntnisse vieler jahre, bereits publiziert,
für den kundigen leser gar nicht mal... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von gemihaus veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Kein Einsteigerbuch
Der Untertitel des Buches "Eine kleine Musik-Kunde" kann hier schon mal irreführend wirken. Joachim Kaiser gibt in kurzen Beiträgen seine ganz persönlichen Ansichten... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Catherine A. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Elitäres Gefasel; definitiv NICHT für "Interessierte"...
Der Untertitel "Eine kleine Klassik-Kunde" vermittelt den Eindruck, es handele sich um eine (zumindest teilweise) systematische Einführung. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Roman-Maria Höritzsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut!
Kurzweilig und trotzdem lehrreich geschrieben.Man merkt, dass J. Kaiser etwas von seinem Fach versteht.
Werde ich weiter empfehlen. Sehr gut. Danke
Vor 18 Monaten von Martin Zur veröffentlicht
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