Dieser Ratgeber zeigt, wie Eltern sich und ihren Kindern helfen können, die herausfordernde Zeit der ersten 14 Lebensmonate gut zu überstehen.
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Produktinformation
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Doch scheinen die hier beschriebenen Babys sich schneller zu entwickeln als alle anderen. So kann, laut Buch, ein Baby nachdem es den 5. Sprung in der 26. Woche geschafft hat, schon sitzen, krabbeln und, man staune, sogar laufen (S.185ff „Es läuft am Bett, am Tisch, am Laufstall entlang..."). Es versteht sogar die ersten Worte, so beschreiben Eltern, die ihr 32 Wochen altes Kind auffordern doch mal in die Hände zu klatschen, daß das Kind dieses tut oder diese Wunderbabys können schon Spielzeug vom Boden aufheben und in einen Korb räumen (30. Woche). Alle Eltern, deren Kinder in der 40. Woche noch nicht einmal krabbeln können, fragen sich nach der Lektüre dieses Buches besorgt, ob ihr Kind nicht „normal" sei. Ich habe dieses Buch daraufhin verärgert weggelegt, ohne weiterzulesen, was die Kinder nach dem 6.-8. Sprung alles können. Doch wenn sich diese Babys so weiterentwickeln, dann können sie sicherlich nach dem 8. Sprung (57. Woche) schon die ersten Worte lesen oder sogar ihren Namen schreiben. Mein Tipp für alle, die dieses Buch trotzdem interessiert: Bis zur Hälfte (4. Sprung) ist es ganz brauchbar und sicherlich eine interessante Lektüre.
... Lesen Sie weiter... ›1. Eigenschaften und Fähigkeiten, die ein Kind im Laufe der ersten anderthalb Jahre erwirbt, werden nach einem nicht nachvollziehbaren Schema bestimmten "Welten" zugeordnet. Alles bleibt so vage, daß es als Erklärung für alles und nichts dienen kann.
2. Die Zitate, die alle in einem auffällig ähnlichen Stil geschrieben sind (sind sie etwa selbst ausgedacht?), lassen Mütter als unbeherrscht, ohne Einfühlung ihrem Kind gegenüber und dumm erscheinen (Beispiel: "...Es tut so weh, daß ich ihm automatisch eine runterhaue. Einmal ist er dabei kräftig mit dem Kopf gegen die Heizung geknallt. Das hatte ich nicht gewollt, aber ich war wirklich außer mir. Daß er ständig wie eine Klette an mir hängt, geht mir übrigens auch auf den Wecker..."). Solcherlei Zitate werden von den Autoren nicht einmal kommentiert.
3. Das Buch besteht aus einer unerträglichen Anhäufung von Redundanzen. Ständig wird die Abfolge von vorübergehend "schwierigem" Kind und einem neuen Entwicklungssprung wiederholt. Danke, aber Leser haben selten ein so schlechtes Gedächtnis. Etwas mehr Inhalt wäre diesem Buch nicht abträglich gewesen.
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