Kurzbeschreibung
Kritische Wettkampfsituationen verursachen Stress und Stress vermindert bekanntlich die Leistungsfähigkeit. Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass seit etwa zehn Jahren die sportartspezifische Stressforschung ungemein an Bedeutung gewonnen hat. Speziell für den Triathlon entwickelt der Autor ein wissenschaftlich fundiertes und empirisch gesichertes Konzept zur Stressintervention, das sich an einem integrativen Modell der Handlungskontrolle orientiert. Zahlreiche Anwendungsbeispiele erläutern die Stressbewältigungsstrategien für den Triathlon, die sich in zahlreichen Untersuchungen als erfolgsfördernd herausgestellt haben. Die theoretischen Grundüberlegungen, in denen der Autor die herrschenden stresstheoretischen Ansätze in der Psychologie und der Sport(arten)-psychologie kritisch diskutiert, bilden nicht nur die Basis für die Stressintervention im Triathlon. Sie dienen auch als Grundlage für die Entwicklung ähnlicher Interventionskonzepte in anderen Sportarten.
Über den Autor
Heiko Ziemainz, geb. 1969, studierte Sport, Psychologie und Pädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seit 1997 arbeitet er im Fachbereich Sportwissenschaft der Technischen Universität Chemnitz. Mit der vorliegenden Untersuchung promovierte er 1998 an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig. Er ist selbst aktiver Triathlet und Triathlon-Trainer.