durch eine kurzkritik im rolling stone bin ich auf die band aufmerksam geworden. also ab auf die homepage der band und flugs zur hörprobe. der dort in voller länge zum stream vorgestellte opener "bluebird of happiness" (immerhin über 9 min) verzauberte mich sofort. musikgewordener herbst. sanft getupfte töne, die überall ihre berechtigung haben, nie aufdringlich oder störend wirken. sparsam dosierte akkorde und wunderbar sanft gespielte melodien; worte, die wie laub sanft durch den herbstwind getrieben an einem vorüberziehen...
hört man sich den rest der platte an bemerkt man schnell, daß hier musiker am werk sind, die ihrer musik seele und leben einhauchen. "billy oddity" wäre eigentlich DER sommerhit des jahres 2003. er läßt durch seine sonnige stimmung keinen kalt, der sich an guter, handgemachter, folkiger musik erwärmen kann.
"hard to miss" ist eine wunderbare pianoballade, spröde und doch ins herz zielend, tinkers blues swingt und ist ganz und gar nicht bluesig ;-)
"too many mornings" ist die art von song, mit der man morgens geweckt werden möchte weil man weiß, daß der tag schlimm werden wird, "between the bars" entläßt einen sanft aber viel zu früh in die realität (das album bringt es auf über 50 mins); aber mit einem schulterklopfen und dem wissen, daß man bei mojave 3 immer herzlich willkommen ist...
ich bin gerade wieder auf besuch... ;-)