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Spoiler - Verdammt im Eis (Twilight Classics Nr. 06) [Limited Edition]

Gary Daniels , Jeffrey Combs , Jeff Burr , Cameron von Daake    Freigegeben ab 18 Jahren   DVD
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 5,99
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Spoiler - Verdammt im Eis (Twilight Classics Nr. 06) [Limited Edition] + City of Fear + Diamond Cut Diamond - Hart und unerbittlich
Preis für alle drei: EUR 17,47

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Produktinformation

  • Darsteller: Gary Daniels, Jeffrey Combs, Meg Foster
  • Regisseur(e): Jeff Burr, Cameron von Daake
  • Format: Dolby, Limited Edition, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 18 Jahren
  • Studio: Indigo
  • Erscheinungstermin: 12. März 2010
  • Produktionsjahr: 1997
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0037SQ362
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.850 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Roger Mason, unbescholtener Bürger eines diffusen Überwachungsstaates der gar nicht so fernen Zukunft, wandert für ein Allerweltdelikt, dass er nicht einmal selbst begangen hat, für zwölf Monate hinter die Gardinen eines berüchtigten HighTech-Hochsicherheitskerkers namens "Ice Box". Als er flieht, nur um seine Tochter zu sehen, erhöht die Verwaltung seine Strafe auf 26 Jahre und friert seinen Körper über diesen Zeitraum ein. Masons Widerstand ist dadurch ungebrochen, und er nutzt die nächstbeste Gelegenheit zur neuen Flucht.

Video.de

"Papillon" trifft "Fortress" in der Horrorzukunft, und der Schatten von "Demolition Man" hängt ebenfalls über diesem hübsch deprimierenden, allerhand C-Action-Konventionen missachtenden Science-Fiction-Alptraum frisch aus den Pappkartonkulissen des Luca Bercovici ("Ghoulies", "Parasite"). In der Hauptrolle des ewig renitenten Mannes auf der Flucht ("Spoiler" heißen die Flüchtlinge aus der "Ice Box") erhält Kickboxer Gary Daniels Gelegenheit, sein achtbares darstellerisches Potential unter Beweis zu stellen.

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1.0 von 5 Sternen Der Schrott aus dem Kühlschrank ... 9. Juli 2010
Format:DVD
Die Grundidee hat zweifellos etwas für sich: In einem Überwachungsstaat wird ein unschuldiger Mann im Schnellverfahren abgeurteilt und seine Existenz als liebender Ehemann und Vater jäh zerschlagen. Als er aus seinem ersten Kälteschlaf zurückgeholt wird, teilt ihm ein zynischer Gefängnisarzt mit, dass seine Eltern zwischenzeitlich gestorben sind und seine Tochter bereits erwachsen ist; der Staat beraubt ihn seines Lebens. Die Idee mag vielversprechend klingen, doch das Ergebnis ist eine einzige Katastrophe, für die man Cast und Crew am liebsten auf Nimmerwiedersehen in einem Kühlschrank wegsperren möchte.

"Spoiler" gehört zu jenem Schlag von B-Movies, deren mickrige Budgets sich in jeder Szene unangenehm aufdrängen. Dies beginnt schon mit den lächerlichen Effekten, die für anno '98 mehr als zu wünschen übrig lassen: Statt mit Waffen und Gegenständen, die auch futuristisch aussehen, hantieren die Darsteller mit angestaubtem Trödel aus der Requisitenkammer herum, für die Schalttafeln in den Raumschiffcockpits wurden offenbar Schrottplätze und Dachböden geplündert und die an einer Hand abzählbaren Computeranimationen schreien regelrecht "no budget!". Die Zukunft, die "Spoiler" beschreibt, ist in der Tat eine überaus düstere, wenn die eintönigen Sets aus Plastikbauten und kümmerlichen Pappmachékulissen zusammengestoppelt worden sind. Ein bisschen Schmutz hier, ein paar Graffitis dort, alles hübsch in Schatten getaucht, um eine ach so bedrückende 1984-meets-Blade-Runner-Stimmung zu verbreiten, nur unterbrochen von regelmäßig eingestreuten Ventilatoren, die mit ihren Blättern das bleiche Licht zerstückeln und so ein nervtötendes Zwielicht erzeugen, das jeder Amateurfilmer besser hinbekommt.

Dies alles wäre nicht so schlimm, mit dem bescheidenen CGI und den kärglichen Sets könnte der Zuschauer noch leben. Doch mehr noch als die drittklassigen Effekte und Kulissen reißt die Karikatur eines Drehbuchs den Film in cineastische Abgründe jenseits des Vorstellbaren: Selten vereinte ein Film soviel Dummheit und Unlogik und Langeweile in 90 Minuten Laufzeit wie "Spoiler". Dies fängt schon mit den unglaublichen Widersprüchen an, die das Skript im Akkord auftut. So heißt es etwa, dass die Verbrecher die Dauer ihrer Haftstrafe in Kryostase verbringen - so weit, so gut -, doch weshalb sie dann nach dem Auftauen in der Zelle anstelle in der Freiheit landen, dieses Mysterium wird wohl niemals gelöst werden. Die Figuren werden zu erschreckend eindimensionalen Puppen beschnitten, die weniger Tiefe besitzen als Casper Van Dien in seinen markantesten Rollen und deren Handlungen nie vollständig nachvollziehbar sind. Beispiel gefällig? Mason hat zu Beginn des Films ein Jahr abzusitzen, danach hätte er seine Familie wiedersehen können; stattdessen flieht er, lässt sich schnappen, verbringt diesmal gut 25 Jahre im staatlichen Gefrierschrank, und hat noch immer nicht seine Lektion gelernt. Die Handlung von "Spoiler" ist eine einzige Kette von Winterschlaf und Fluchtversuchen, schön säuberlich und dumm aneinandergereiht. Keine Frage, die Spannung bleibt hier heillos auf der Strecke.

Die Krönung aber bildet mit Sicherheit das finale Zusammentreffen zwischen Mason und seiner im Sterbebett liegenden Tochter: Kaum erkennt Granny-Tochter ihren Papa, sabbert sie irgendwelchen Kauderwelsch daher wie ein Kleinkind; hätte Mason ihr an dieser Stelle vom Weihnachtsmann erzählt, sie hätte es ihm gewiss abgekauft. Und die Kette an kuriosen Geistesblitzen des Drehbuchautors nimmt keine Ende: Stockdumme Häftlinge, die im Gefängnishof Domino spielen, ordinäre Knastbrüder, die einen Shakespeare lesen wollen, ein weinerlicher Mafiosoneffe, der sich auf seiner Flucht einen Darmwind nicht verkneifen kann - die Liste ließe sich unendlich weiterführen ...

Der enttäuschende Cast komplettiert den indiskutablen Schrott: Der Film wirbt mit altgedienten Halbstars des 80er-Jahre-Kinos wie Meg Foster ("Masters of the Universe"), Jeffrey Combs ("Re-Animator") und Bryan Genesse ("Cold Harvest"), doch ihre mickrigen Zehn-Sekunden-Rollen sind schwieriger auszumachen als Alfred Hitchcocks legendäre Cameo-Auftritte. Stattdessen stolpern zurecht unbekannte Akteure mit dürftigen schauspielerischen Leistungen von Szene zu Szene, einer auswechselbarer als der andere. Gary Daniels setzt aber dem Ganzen noch die Krone auf, er liefert in "Spoiler" die wohl schlechteste Darstellung seiner Karriere - nach "Pocket Ninjas" - ab. Natürlich war Daniels nie ein Kind darstellerischer Hochglanzqualitäten gewesen, wie er oft genug in B-Action-Movies wie "Retrograde" oder "Epicenter" unter Beweis gestellt hat, doch konnte er als professioneller Kickboxer stets mit kurzweiligen Actioneinlagen und gelungenen Kampfchoreografien punkten. "Spoiler" entbehrt jedoch jede Form von gediegener Action; bis auf eine Handvoll Schießereien und der einen oder anderen kurzen Keilerei hat der Streifen nichts zu bieten, so dass Daniels' schauspielerische Defizite unverblümt und brachial an den Tag treten. Gerade die kleine Fangemeinde, die sich über Jahre hinweg um Daniels und seine B-Actionkracher gebildet hat, wird "Spoiler" jäh verwünschen.

Die Kaufversion der DVD beinhaltet den deutschen sowie den Originalton jeweils in Stereo, Untertitel sind keine vorhanden. Die Bonusinhalte fallen ausgesprochen mager aus, mehr als der Originaltrailer sowie eine bescheidene Trailershow hat die Silberscheibe nicht zu bieten. Der Kaufversion der DVD liegt ferner ein Wendecover bei.

Fazit:
Unlogisch und langweilig, ermüdend und einfallslos: Mit "Spoiler - Verdammt im Eis" wurde nicht einfach nur ein schlecht inszenierter Dystopiestreifen abgeliefert, sondern überhaupt einer der miesesten und dümmsten SF-Filme der späten Neunziger Jahre geschaffen. Eine hochkonzentrierte Mischung aus handwerklicher Ohnmacht, inszenatorischer Leere und schauspielerischem Unvermögen, an der sich auch so mancher gestandene Trash-Fan die Zähne ausbeißen könnte. Da gibt es weitaus Spannenderes, mit dem sich die Zeit totschlagen lässt. Etwa dem Gefrierschrank beim Abtauen zuschauen ...

Bild- und Tonqualität können nicht beurteilt werden, da es sich um eine Presse-DVD handelt, die von der Kaufversion abweichen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider muss man einen Stern vergeben 7. April 2010
Von Marco Fertig TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Regisseur Jeff Burr trat bisher nicht wirklich mit großen Filmen auf. Zu seinen bekannten Filmen zählen dennoch sicherlich einige Streifen aus der B-Movie-Schiene, wie "Pumpkinhead 2", "Leatherface - eine neue Dimension des Grauens" oder auch zwei Teile der "Puppetmaster" Reihe. Diese kann man sich auch allesamt anschauen, ohne vor Ärger ins Kissen beißen zu müssen!
Was er allerdings mit "Spoiler - Verdammt im Eis" abgeliefert hat, spottet jeder Beschreibung!!! Kampfsport-Ass Gary Daniels ist von mir jederzeit gern gesehen, und hat mit super unterhaltsamen Kloppern wie "Bloodmoon", "Cold Harvest" oder auch "Recoil" sein kämpferisches Können unter Beweis gestellt. Wenngleich er kein Mime vor dem Herrn ist, sorgte er trotzdem durchaus für gute Unterhaltung für die B-Movie-Fraktion.
Was ihn allerdings geritten hat, in diesem Machwerk zu spielen, entzieht sich jeglicher Logik! Er ist Roger Mason, der für ein Verbrechen in der Zukunft 28 Jahre eingeeist werden soll. Nach 27 Jahren wird er aufgetaut und flieht, weil er seine Tochter sehen will. Dann wird er wieder eingefangen, woraufhin er abermals flieht. Das Ganze Spiel reiht sich nun einige Male hintereinander, wobei es jedoch actionfrei (Martial Arts findet man gar nicht in diesem Spektakel!)und spannungsarm ohne Gleichen zugeht! Der Sinn hinter dem Ganzen erschließt sich einem auch nicht wirklich, weil er ja nach Verbüßung seiner Strafe eigentlich frei wäre. Also ist die Story schon mal Obermüll! Dazu gesellen sich noch altgediente 80er Recken ala Bryan Genesse, Meg Foster und Jeffrey Combs, wobei Combs lediglich einen paarminütigen Auftritt hinlegen darf, und die beiden ersteren gar nur ein paar Sekündchen. Wer auf langweiligen und billigen C-Mist steht, darf einen Blick riskieren, vor allem allein schon um Gary Daniels eine Zigarette nach der anderen paffen zu sehen, was dämlich aussieht, da dieser schlichtweg nie vorher eine Kippe in der Hand hatte. Wer hingegen schon bei normalen B-Actionern die Segel streicht, der sollte sich stattdessen eher mit dem Bimsstein die Kopfhaut massieren.
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Format:DVD|Von Amazon bestätigter Kauf
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen.
Eigentlich habe ich mir vom Titel mehr erwartet, doch das Ende war von Anfang an ersichtlich. Die Story an sich hätte wesentlich mehr hergegeben. Jedoch die Umsetzung war absoluter Schrott...

Was ich mir von einem solchen Film (mit FSK-18) erwarten würde?
Eine gute Story, eine glaubhafte und in sich schlüssige Umsetzung mit guten Effekten (18-er Version), Spannung.
Doch das war alles nicht gegeben. Im Gegenteil, oft hatte ich das Gefühl mir eine Comedy-Verfilmung anzusehen.

Echt schade, dass man diesen Streifen alles andere als empfehlen kann.
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